Hoven (Düren)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

50.836.4411111111111112Koordinaten: 50° 49′ 48″ N, 6° 26′ 28″ O

Hoven
Stadt Düren
Wappen von Hoven
Höhe: 112 m
Fläche: 3,58 km² (mit Mariaweiler)
Einwohner: 1909 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 533 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 52353
Vorwahl: 02421
Karte

Lage von Hoven in Düren

Die Kirche

Hoven ist ein Stadtteil von Düren in Nordrhein-Westfalen.

Lage[Bearbeiten]

Im Süden grenzt Hoven an Mariaweiler, im Osten an Birkesdorf, im Norden an Merken, im Westen an Echtz. Die Rur bildet die Grenze zu Birkesdorf.

Allgemeines[Bearbeiten]

Der Ort hat 1845 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2007). Vorsitzender des Bezirksausschusses ist Ralf Freiberger. Im Ort gibt es eine Grundschule und einen Kindergarten, sowie fast alle Geschäfte des täglichen Bedarfs. Schmuckstück des Ortes ist die "Hovener Mitte" am Arnold-Decker-Platz. Die Mitte des Kreisverkehrs krönt eine Modell der alten Hovener Kapelle, welche Anfang dere 1970er Jahre, im Rahmen des Kirchenneubaues abgerissen wurde. Auf dem Arnold-Decker-Platz findet sich, neben der Gefallen-Gedenktafel der beiden Weltkriege, ein Boule-Platz und ein öffentlicher Bücherschrank. Dieser ist in einer alten britischen Telefonzelle untergebracht. Zahlreiche Bänke laden zum Verbleib unter den schattigen Bäumen ein.

Geschichte[Bearbeiten]

Hoven war schon zu römischer Zeit besiedelt. Auf dem Priesberg am nördlichen Ortsrand der Ruraue wurde bereits 1879 die Heidenburg ausgegraben, ein römischer Tempel mit den Grundmaßen 21 x 19 m.

Die Gemeinde Mariaweiler-Hoven kam im Zuge der kommunalen Neugliederung am 1. Januar 1972 zur Stadt Düren.[2]

Kirche[Bearbeiten]

Die katholische Herz-Jesu-Kirche wurde 1971/1972 nach Plänen von Helmut Lüttgen, Düren, in modernem Stil neugebaut.

Die Pfarren

  • St. Peter, Merken
  • Herz Jesu, Hoven
  • St. Mariae Himmelfahrt, Mariaweiler
  • St. Martin, Derichsweiler, und
  • St. Michael, Echtz

schlossen sich 2004 zur Gemeinschaft der Gemeinden Düren-Nordwest zusammen.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Am Ortseingang aus Richtung Birkesdorf liegt die Firma Julius Hoesch GmbH & Co. KG.

Verkehr[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1901 wurde Hoven durch die Dürener Eisenbahn mit ihrer meterspurigen Bahnstrecke von Düren nach Merken erschlossen, welche später nach Pier und Inden verlängert wurde. Der Bahnverkehr von Inden bis Düren wurde am 30. Juni 1965 eingestellt.

Heute wird der Personennahverkehr durch die Dürener Kreisbahn sichergestellt. Die Linien 206 und 216 verbinden Hoven alle 30 bis 60 Minuten mit Düren.

Vereine[Bearbeiten]

  • Hovener Sportverein 1919 e. V.
  • Kirchenchor Herz Jesu Hoven
  • KV "Aezebaer" Hoven 1993 e. V.
  • MGV "Liederkranz" Hoven / Zusammenschluß mit MGV Merken
  • R.T.C. Staubwolke Hoven
  • TTC Hoven
  • Verband Deutscher Rassehundefreunde e. V.

Weblinks[Bearbeiten]

  • Hoven auf der Website der Stadt Düren

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Stadt Düren, auf www.dueren.de ( abgerufen am 2. Juni 2015)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 306.