Hubert Goenner

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Hubert Goenner (* 29. Oktober 1936 in Tübingen) ist ein deutscher theoretischer Physiker und Wissenschaftshistoriker.

Biographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Studium der Mathematik und Physik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Staatsexamen 1962) war er dort Assistent und promovierte (nach einem Jahr an der Yeshiva University bei Arthur Komar) 1966 bei Helmut Hönl und K. Westpfahl über Beiträge zum allgemein-relativistischen Bewegungsproblem schneller, wechselwirkender und selbstwechselwirkender Pol-Dipol-Teilchen. Als Post-Doc war er an der Temple University in Philadelphia bei Peter Havas und ab 1969 bei M. Kohler Assistent an der Universität Göttingen, wo er sich 1973 habilitierte (Thema: Local isometric embedding of Riemannian manifolds and Einstein's theory of gravitation). Ab 1975 war er Dozent in Göttingen und ab 1980 Professor. 2002 emeritierte er dort, ist aber weiter wissenschaftlich aktiv. Er war unter anderem Gastwissenschaftler an der Australian National University in Canberra und am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin.

Arbeitsgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Physiker befasste sich Goenner unter anderem mit Erweiterungen der Allgemeinen Relativitätstheorie (ART) wie Skalar-Tensor-Theorien, Kosmologie, relativistischer Thermodynamik, exakten Lösungen und Symmetrien der ART.

Als Wissenschaftshistoriker befasste sich Goenner u. a. mit der Geschichte der ART und den Versuchen, die ART zu erweitern, sowie der Geschichte der Physik an der Universität Göttingen. Er war auch an der Entwicklung der Ausstellung Göttinger Nobelpreiswunder (2002) beteiligt.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]