Hugo Hodiener

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Hugo Hodiener (auch Hodina, * 23. März 1886 in Mährisch Trübau, Österreich-Ungarn; † 1945 in Klais) war ein österreichischer Landschaftsmaler.

Der Pilgerzug aus Tannhäuser

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hodiener begann sein Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien und ging dann nach München, wo er es an der dortigen Akademie unter Ludwig von Löfftz und Martin von Feuerstein abschloss. Ab 1908 unternahm er Studienreisen über das Oberinntal und Pitztal nach Italien. Während des Kriegseinsatzes im Ersten Weltkrieg wurde er verwundet und versah ab dem 20. Juni 1918 als Kriegsmaler Dienst in der Kunstgruppe des k.u.k. Kriegspressequartiers. Während seiner Arbeit an der Front geriet er in russische Kriegsgefangenschaft, aus der er über Schweden und Dänemark in die Heimat zurückkehrte. Im Stand des Kriegspressequartiers war er bis 5. November 1918 geführt.[1] Seine Vorliebe galt der Darstellung von Hochgebirgslandschaften. Unmittelbar nach dem Krieg, 1919, war er mit dem Aquarell Erlöst und dem Gemälde Der tote Kamerad vertreten. Danach war er weiterhin in Wien tätig, ehe er am 30. Oktober 1935 nach München abgemeldet wurde.[2]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heinrich Fuchs: Die österreichischen Maler der Geburtsjahrgänge 1881-1900, Wien 1976, Band 1, S. K 101

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hugo Hodiener – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Das Kriegspressequartier – KPQ auf wladimir-aichelburg.at, abgerufen am 20. Jänner 2015
  2. Heinrich Fuchs: Die österreichischen Maler der Geburtsjahrgänge 1881-1900, Wien 1976, Band 1, S. K 101