Hullersen

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Hullersen
Stadt Einbeck
Wappen von Hullersen
Koordinaten: 51° 48′ 40″ N, 9° 49′ 29″ O
Höhe: 122 m ü. NN
Fläche: 3,93 km²
Einwohner: 333 (2. Jan. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 85 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Februar 1971
Postleitzahl: 37574
Vorwahl: 05561
Hullersen (Niedersachsen)
Hullersen

Lage von Hullersen in Niedersachsen

Hullersen ist ein Ortsteil der Stadt Einbeck in Niedersachsen. Das Dorf liegt an der Ilme, etwa drei Kilometer westlich der Einbecker Kernstadt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsname des Dorfes entwickelte sich von Huldessun zur Zeit Karls des Großen über Huldersse, Huldershusen und Huldershausen zu Hullersen.

Das Kloster Corvey hatte das Patronatsrecht über die Kirche St. Nicolai in Hullersen bis 1479 und trat es dann an das Einbecker Marienstift ab. In der St. Nicolai-Kirche wurden im Jahr 1522 die ersten lutherischen Predigten der Region durch den Pastor Johann Ebbrecht aus Salzwedel gehalten.[2]

Das Bauerndorf bestand aus sechs Vollmeierhöfen (mit je mindestens fünf Hufen Land) um die Kirche herum. Die lange Zeit bestehende ursprünglich herrschaftliche Hullerser Mühle brannte 1895 ab und wurde nicht ersetzt. Ab 1906 konnten die Hullerser Schulkinder eine Schule im Ort besuchen, zuvor mussten sie ins benachbarte Kohnsen gehen.

Hullersen wurde am 1. Februar 1971 durch Eingemeindung zum Ortsteil der Stadt Einbeck.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1910[4] 1925[5] 1933[5] 1939[5] 2012[6] 2017[1]
Einwohner 315 327 294 273 346 333

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 22. November 2011 ist Eunice Schenitzki (SPD) Ortsbürgermeisterin. Hullersen hat einen eigenständigen Ortsrat, bestehend aus fünf Personen.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem silbernen Wappenschild liegt oberhalb schräg links auf grünem Grund eine Ähre, unterhalb das Mühlrad einer Wassermühle.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die St. Nicolai-Kirche ersetzte am 21. Juli 1778 das wohl baufällig gewordene wesentlich ältere Kirchengebäude.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Franz Daniel Berg (1599–1658), deutscher lutherischer Theologe
  • Johann Bernhard Crome (1660–1721), Pastor in Hullersen. Sein lebensgroßes Ölporträt ist bis heute in der Kirche zu sehen, sein Epitaph außen an der Kirche.
  • Friedrich Andreas Crome (1705–1778), Sohn von Johann Bernhard Crome, evangelisch-lutherischer Theologe

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Zahl der Einwohner. Stadt Einbeck, 2. Januar 2017, abgerufen am 13. April 2017 (PDF).
  2. St. Nicolai-Kirchengemeinde Einbeck: Reformation. Abgerufen am 24. März 2011.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 206.
  4. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900. - Königreich Preußen - Provinz Hannover - Regierungsbezirk Hildesheim - Landkreis Einbeck. Uli Schubert, 2014, abgerufen am 13. April 2017.
  5. a b c Landkreis Einbeck. Michael Rademacher, 2006, abgerufen am 13. April 2017.
  6. Einwohnerstatistik Oktober 2010. (Nicht mehr online verfügbar.) Stadt Einbeck, Oktober 2010, ehemals im Original; abgerufen am 22. März 2011 (PDF).@1@2Vorlage:Toter Link/einbeck.de (Seite nicht mehr abrufbar; Suche in Webarchiven)