Humanistischer Verband Deutschlands

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Humanistischer Verband Deutschlands
Logo des Humanistischen Verbandes Deutschlands
Basisdaten
Zweck: Förderung und Umsetzung von praktischem Humanismus
Gründungsjahr: 1993
Mitgliedsverbände: 12
Präsident: Frieder Otto Wolf
Mitglieder: ca. 21.000[1]
Mitarbeiter: ca. 1.500
Struktur: Föderaler Bundesverband
Sitz in Berlin
Anschrift: Wallstr. 61–65
10179 Berlin
Website: www.hvd-bundesverband.de

Der Humanistische Verband Deutschlands (HVD) ist ein eingetragener Verein[2] zur Förderung und Verbreitung einer weltlich-humanistischen Weltanschauung und zur Interessenvertretung von konfessionslosen Menschen in Deutschland.[3] Der Bundesverband besteht aus zwölf Landesverbänden in dreizehn Bundesländern. Er ist Mitglied der Internationalen Humanistischen und Ethischen Union, der Europäischen Humanistischen Föderation und des Koordinierungsrates säkularer Organisationen in Deutschland.

Tätigkeitsbereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Praktischer Humanismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit seinen Kindertagesstätten, Sozialstationen, Beratungsstellen, betreutem Wohnen, lebensbegleitenden Feierangeboten, Sterbebegleitung und Trauergruppen erbringt der Humanistische Verband ein breites Spektrum an Dienstleistungen, die Tätigkeitsbereiche der Landesverbände variieren jedoch stark. Das Angebot ist regional begrenzt.

Bildungs-, Jugend- und Sozialarbeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Humanistische Grundschule in Fürth.

Die Landesverbände sind Träger von vier Dutzend Kindertagesstätten, unter anderem in den Städten Berlin, Braunschweig, Fürth, Hannover, München, Nürnberg und Regensburg[4][5][6] sowie von Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit und von Schulstationen, Schülerclubs und Kinder- und Jugendzentren.[7][8][9]

Der Humanistische Verband unterhält und fördert einen eigenen Jugendverband, die Jungen Humanistinnen und Humanisten in Deutschland (JuHu Bund). Der Jugendverband besteht aus neun Landesverbänden. Deren Ziel ist es, bei Wahrung der organisatorischen Selbständigkeit zusammenzuarbeiten, ihre gemeinsamen Interessen in der Öffentlichkeit zu vertreten und die Belange junger Menschen zu fördern.[10] Sie veranstalten Freizeitfahrten und Sommercamps, engagieren sich in der Jugendarbeit und -bildung sowie der Beratung und Durchführung von Jugendfeiern. Deren Tätigkeiten sind ebenfalls regional sehr unterschiedlich stark ausgeprägt.[11][12][13]

In Berlin unterhält der Verband außerdem Familienzentren und Sozialstationen sowie ambulante und stationäre Hospize[14] und er betreibt seit 2012 eine Fachschule für Sozialpädagogik.[15][16]

Der HVD Bayern betreibt mit dem Turm der Sinne eine wissenschaftspädagogische Erlebnisausstellung in einem Turm der Nürnberger Stadtmauer.

Außerdem will der Verband analog zur kirchlichen Seelsorge in der Bundeswehr eine Art „humanistische Beratung“ aufbauen.[17]

2008 wurde die humanistische Grundschule Fürth eröffnet, die von rund 100 Schülern besucht wird. Am selben Ort befinden sich eine humanistische Kindertagesstätte und eine humanistische Kinderkrippe.

Jugendfeiern und Feiern an Wendepunkten des Lebens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Tätigkeitsfeld bildet die Veranstaltung von Jugendfeiern, einem Kulturprogramm mit anschließendem Festakt zur symbolischen Kennzeichnung des Übergangs vom Jugend- in das Erwachsenenalter. Die Feiern werden als nichtreligiöse Alternative zu Konfirmation oder Firmung angeboten. An den Jugendfeiern des Landesverbandes Berlin-Brandenburg nahmen 2013 insgesamt 7500 Jugendliche teil.[18] Außerdem werden für nichtreligiöse Menschen die Namensfeier, die humanistische Hochzeitsfeier und am Lebensende die weltliche Trauerfeier angeboten.

Humanistische Lebenskunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verband ist zuständig für Humanistische Lebenskunde, ein freiwilliger Weltanschauungsunterricht auf Basis einer humanistischen Lebensauffassung. Der Unterricht ist als Alternative zum konfessionellen Religionsunterricht konzeptioniert. Seit 1982 wurde er in West-Berlin, nach der Deutschen Wiedervereinigung in ganz Berlin und seit 2007 auch an Brandenburger Schulen angeboten.[19] Die Angehörigen des Verbandes setzen sich für die Zulassung und Einführung des Schulfaches in allen Bundesländern ein.[20]

Im Verhältnis zum Religionsunterricht als ordentlichem Pflichtfach an Schulen ist die Position des Verbandes, dass konfessioneller Religionsunterricht ebenfalls ein freiwilliges Zusatzfach werden sollte. Der Verband fordert einen allgemein verbindlichen, verpflichtenden Ethikunterricht an öffentlichen Schulen. Der Humanistische Verband in Berlin beteiligte sich am Bündnis, das sich während der Kampagne Pro Reli für den Erhalt des Ethikunterrichts einsetzte. Weltanschaulicher Unterricht, ob von Weltanschauungsvereinigungen religiöser oder nichtreligiöser Menschen, sollte freiwillig sowie inhaltlich und formal in eigenständiger Verantwortung der entsprechenden Gemeinschaften gestaltet werden.[21]

Bundeszentralstelle Patientenverfügung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verband unterhält eine 1993 gegründete Bundeszentralstelle Patientenverfügung.[22] Sie war bis zur Verabschiedung der gesetzlichen Regelung zur Patientenverfügung in der für den Gesetzentwurf zuständigen Arbeitsgruppe des Bundesjustizministeriums vertreten. Sie ist gemeinnützig und bietet neben verschiedenen Modellen der Patientenverfügung sowie einer zentralen Hinterlegungsstelle Beratungen zu Fragen des selbstbestimmten und humanen Sterbens an, leistet Betreuung und Unterstützung für Hinterbliebene oder organisiert Vorträge zum Thema.[23][24][25][26] Außerdem werden Fortbildungen für Mitarbeiter von Betreuungseinrichtungen öffentlicher und privater Träger durchgeführt. Zum Arbeitsfeld gehört auch die politische Interessenvertretung im Bereich des Humanen Sterbens.[27][28][29]

Humanistische Akademien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verband unterhält „Humanistische Akademien“ als rechtlich selbstständige Studien- und Bildungswerke. Die Bundesakademie wie auch die Landesakademien sind Zusammenschlüsse von Einzelpersonen und Körperschaften, die sich die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragen von Natur, Mensch und Gesellschaft unter humanistischen Prinzipien zum Ziel gesetzt haben.[30] Die Bundesakademie ist seit 2009 eine von der Bundeszentrale für politische Bildung anerkannte Bildungseinrichtung.[31] Zu den regelmäßigen Kooperationspartnern gehört u. a. die Friedrich-Ebert-Stiftung.[32][33][34]

In Berlin, Bayern und Niedersachsen existieren Landesakademien, die wissenschaftliche und bildende Veranstaltungen wie Vorträge, Podiumsdiskussionen, Symposien, Arbeitskreise, Tagungen ausrichten und Angebote zur weltanschaulichen, politischen sowie sozialen Aus-, Fort- und Weiterbildung im Sinne des Humanismus organisieren und durchführen. Die Humanistische Akademie Deutschland gibt die wissenschaftliche Zeitschrift humanismus aktuell heraus. Seit 2007 wurden außerdem über ein Dutzend Bände der Schriftenreihe der Humanistischen Akademie veröffentlicht.[35][36]

Förderung kultureller und sozialer Projekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Humanismus Stiftung Berlin unterstützte die Entstehung von ambulanten und stationären Hospizen in Berlin und die Errichtung eines Giordano Bruno-Denkmals[37] am Potsdamer Platz im Jahr 2008 sowie Projekte zum Thema Kinderrechte.[38] Sie verleiht unter anderem den mit 2500 Euro dotierten Ossip-K.-Flechtheim-Preis, der seit 2003 zur Förderung von Aufklärung, Toleranz und Selbstbestimmung in unserer Gesellschaft an in dieser Hinsicht verdiente Menschen vergeben wird.

Der HVD Bayern ist Träger der Stiftung Weltlicher Humanismus.[39]

Interessenvertretung in der Öffentlichkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sowohl der Bundesverband wie auch die Landesverbände und Einzelmitglieder äußern sich regelmäßig in Medien[40][41][42] und gegenüber der Öffentlichkeit zu politischen Themen,[43][44] bei denen die Interessen von konfessionslosen und nichtreligiösen Menschen berührt werden, wie bspw. Fragen zum Verhältnis von Staat und Religion,[45][46][47] dem kirchlichen Arbeitsrecht und Diskriminierungen aufgrund des Bekenntnisses,[48] der Familien- und Gleichstellungspolitik,[49][50] sowie der Selbstbestimmung am Lebensende[51][52] und sie treten für die Belange nichtreligiöser und konfessionsfreier Menschen auf nationaler und internationaler Ebene ein.[53][54] Als der katholische Kurienerzbischof Gerhard Ludwig Müller im Februar 2013 die öffentliche Kritik als „gezielte Diskreditierungskampagnen gegen die katholische Kirche in Nordamerika und auch bei uns in Europa“ gegenüber der Tageszeitung Die Welt beurteilte und erklärte, er fühle sich „gelegentlich schon heute an eine Pogromstimmung erinnert“, verurteilte HVD-Vizepräsident Helmut Fink die Äußerungen als „empörende Tatsachenverdrehung auf Kosten der Opfer tatsächlicher Pogrome“.[55][56] Ende März 2016 kritisierte der Präsident des Humanistischen Verbandes, Frieder Otto Wolf, die Osterpredigt von Bischof Heinz Josef Algermissen als „katholische Hasspredigt, die nicht nur jeglicher empirischen Grundlage entbehrt und die den großen Teil der Bevölkerung ohne christliches Bekenntnis sowohl im Gebiet der Diözese wie in ganz Deutschland diffamiert.“[57] Algermissen hatte in der Predigt behauptet, Menschen ohne den christlichen Glauben seien ein „großes Sicherheitsrisiko“ und würden „über Leichen“ gehen.[58]

Im Rahmen der Interessenvertretung konfessionsfreier und nichtreligiöser Menschen auf europäischer und internationaler Ebene ist der Verband im Rahmen der Europäischen Humanistischen Föderation (EHF) und der Internationalen Humanistischen und Ethischen Union (IHEU) aktiv. Dazu zählt sowohl die Finanzierung der Arbeit von Vertretern der EHF und IHEU in Bezug auf die Institutionen der Europäischen Union[59][60], etwa im Rahmen des gemäß Artikel 17 VAEU vorgesehenen regelmäßigen Dialogs mit den EU-Institutionen, oder der Einsatz für Menschenrechte, Meinungsfreiheit oder die Trennung von staatlichen und religiösen Instanzen in den Einrichtungen der Vereinten Nationen[61] wie auch der kontinuierliche Austausch über aktuelle Entwicklungen.

Bericht Gläserne Wände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im September 2015 veröffentlichte der Verband den Bericht Gläserne Wände[62], der eine Benachteiligung nichtreligiöser Menschen in Deutschland behauptet. Autoren sind Michael Bauer, Vorstand des Humanistischen Verbandes Bayern, und Arik Platzek, u. a. seit 2011 Pressesprecher des Verbandes und seit 2013 leitender Redakteur der Zeitschrift diesseits. Der Bericht erläutert „politische und rechtliche Hintergründe des Status quo und nennt Fallbeispiele. Ergänzt werden die Darstellungen durch Vorschläge, wie die Politik Benachteiligungen abbauen könnte.“[63] Der Bericht wurde in Medien rezipiert[64] und an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages sowie an mehrere Landtage verschickt.[65]

Pflege von Weltanschauung und Tradition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mitglieder betätigen sich in der Pflege ihrer humanistischen Weltanschauung und der darauf aufbauenden humanistischen Praxis, aber auch den damit verbundenen Traditionen. Dazu zählen neben dem Angebot nichtreligiöser Zeremonien wie der Jugendfeier, der Umsetzung humanistischer Ansätze in der sozialen und kulturellen Arbeit auch die Beschäftigung mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und aktuellen Debatten der Philosophie sowie die Entwicklung einer eigenen Begegnungs- und Feierkultur, etwa durch Veranstaltungen und regelmäßige Versammlungen. Traditionspflege wird auch durch die Sammlung und Archivierung von Dokumenten aus der Geschichte des weltlichen Humanismus auf nationaler und internationaler Ebene realisiert. Zur Weltanschauungspflege gehört ferner die Aktualisierung oder Veröffentlichung entsprechender Schriften und Texte. Unterstützt werden diese meist ehrenamtlichen Tätigkeiten durch die Arbeit der Humanistischen Akademien und durch die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen.

Im Jahr 2013 beteiligte sich der Verband an dem von der Römisch-katholischen Kirche in Berlin durchgeführten Vorhof der Völker, einer Veranstaltungsreihe im Rahmen des interreligiösen Dialoges.[66]

Der Verband will eine gesetzliche Anerkennung des internationalen humanistischen Feiertags in Deutschland erreichen.[67][68][69]

Konzept und Ziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angestrebt wird auf Basis einer weltlich-humanistischen Weltanschauung eine organisierte nichtreligiöse Alternative zu den christlichen Kirchen oder anderen Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften. Eines der Anliegen der Mitglieder ist es, eine nichtreligiöse, ethisch begründete Lebensauffassung nicht nur zu pflegen, sondern sie auch in konkreten Dienstleistungsangeboten praktisch umzusetzen und zu einer alltäglichen Selbstverständlichkeit in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit werden zu lassen.[70]

Der Verband stellt deshalb nach Eigenangaben das Konzept eines praktischen Humanismus in den Mittelpunkt. Die Umsetzung des praktischen Humanismus zielt darauf, „Menschen in allen individuellen Lebensphasen – von der Schwangerschaft, über die Kindererziehung, Jugend- und Bildungsarbeit, bis hin zur Sozialarbeit, Altenpflege und Sterbebegleitung“ zu unterstützen. Der HVD verknüpft damit eine humanistische und nichtreligiöse Weltanschauung mit ihrer Umsetzung in pädagogischen, sozialen und sonstigen Dienstleistungen. Damit unterscheidet er sich von Organisationen auf Basis einer rein ideellen Verbindung oder bloß theoretisch-konzeptioneller Arbeit.

Dementsprechend stellt sich der Verband als Weltanschauungsgemeinschaft und Organisation nichtreligiöser Menschen neben andere Weltanschauungsgemeinschaften, zu denen er auch die Religionsgemeinschaften rechnet.[40] Die Pflege von philosophischen und kulturellen Verständnissen des Humanismus wird daher als weitere zentrale Aufgabe des Verbands betrachtet, ebenso wie die Verbreitung der entsprechenden Ideen.

Religionspolitisch befürwortet der Verband das Modell einer kooperativen Laizität.[71] [72][73] Auf dem Selbstverständnis als Weltanschauungsgemeinschaft aufbauend wird somit angestrebt, eine Gleichbehandlung von Interessen konfessionsfreier Menschen im Verhältnis zu den Rechten von Religionsgemeinschaften zu erreichen, wie etwa das Recht zum Betrieb weltanschaulicher Schulen und zur Erteilung von Humanistischer Lebenskunde in öffentlichen Schulen oder den Einbezug nichtreligiöser Menschen in die Rundfunkstaatsverträge[74] sowie die öffentliche Erinnerungs-, Gedenk- und Trauerkultur.[75][76]

Im Verhältnis zu wiederum anderen Rechten einzelner Religionsgemeinschaften wie der Privilegierung der christlichen Kirchen durch eine Finanzierung auf Grundlage sogenannter historischer Staatsleistungen oder des staatlichen Einzugs der Kirchensteuer, wird deren Gleichbehandlung mit Weltanschauungsgemeinschaften durch Abschaffung von (vom Humanistischen Verband als solche gesehenen) Privilegien vertreten.[77] Der Verband fordert die vom Grundgesetz vorgeschriebene Ablösung dieser historischen Staatsleistungen durch „eine Erneuerung der gesetzlichen und vertraglichen Grundlagen, welche die finanziellen Verhältnisse zwischen Staat und den in ihm befindlichen Religionsgemeinschaften regeln“, damit „finanzielle Leistungen des Staates an die Kirchen transparent und für Mehrheiten nachvollziehbar werden.“[78][79]

Die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen konstatiert dem Humanistischen Verband gegenüber anderen Organisationen, namentlich den als überalterten und eher lethargisch bezeichneten Freidenkern eine beachtliche, insbesondere auch soziale Arbeit. Die im Verband versammelten „neuen“ Freidenker haben sich demnach vom traditionellen Laizismus entfernt und fordern nicht mehr die radikale Trennung zwischen Staat und Religion (bzw. Weltanschauung), sondern reklamieren die Unterstützung des Staates für Religionsgemeinschaften teilweise auch für sich.[80]

Organisationsstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der HVD bezeichnet sich als überparteiliche, föderalistische und demokratische Organisation.[81] Laut den Daten des Religionswissenschaftlichen Medien- und Informationsdienstes[82] organisierte der Bundesverband im Jahr 2014 etwa 21.000 Mitglieder, davon 7.800 in Berlin und Brandenburg.[83]

Der Bundesverband soll die Interessen und Rechte der Mitgliedsverbände unterstützen oder „die Interessen- und Rechtsvertretung von Mitgliedern und der weiteren Bekenntniszugehörigen unmittelbar wahrnehmen“, wenn in einem Bundesland kein Landesverband besteht. In Gebieten, in denen Landesverbände bzw. Landesgemeinschaften existieren, werden durch diese die Interessen und Rechte der jeweiligen Mitgliedsverbände, Mitglieder und der weiteren Bekenntniszugehörigen unmittelbar vertreten.

Höchstes Organ des Bundesverbandes ist die Bundesdelegiertenversammlung (BDV). Sie fasst Beschlüsse und wählt, kontrolliert und entlastet die Organe des Bundesverbandes. Die BDV ist alle drei Jahre einzuberufen. Zwischen den BDV ist der Bundeshauptausschuss das höchste ständige Organ, welches die Kommunikation zwischen den Mitgliedsverbänden sichert und das Präsidium des Bundesverbandes kontrolliert. Die Mitglieder des Präsidiums des Bundesverbandes werden von der BDV mit einfacher Mehrheit gewählt und besteht aus mindestens sechs Personen.[81] Seit der Gründung des Verbandes gab es acht Bundesdelegiertenversammlungen.[84]

Im Februar 2011 wurde Frieder Otto Wolf zum Präsidenten des Bundesverbandes gewählt und im Juni 2014 wiedergewählt. Das Präsidium besteht aus insgesamt neun Mitgliedern.[85]

In dreizehn Bundesländern existieren zwölf Landesverbände. In Berlin und Brandenburg besteht der gemeinsame Verband Berlin-Brandenburg. Die Mitgliedsverbände in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin-Brandenburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sind als Körperschaften des öffentlichen Rechts anerkannt. Andere Landesverbände in Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen sind gemeinnützige Vereine.[86] Die Landesverbände bilden den ebenfalls als gemeinnützig anerkannten Bundesverband.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der heutige Verband wurde am 14. Januar 1993 in Berlin durch den Zusammenschluss von teils seit über 150 Jahren bestehenden freidenkerischen, freireligiösen und humanistisch orientierten Vereinigungen gegründet.[87] Einige der Landesverbände sind aus Vereinigungen hervorgegangen, die bereits seit der Mitte des 19. Jahrhunderts bestehen. Darunter der HVD Bayern, der seine Entwicklung von der Gründung einer freichristlichen Gemeinde im Jahr 1848 ausgehen sieht.[88] Der Landesverband Niedersachsen führt seine Tradition bis auf die Gründung einer freireligiösen Gemeinde in Hannover im Jahr 1847 zurück.[89] Der Landesverband in Baden-Württemberg bezieht den Beginn seiner Geschichte auf die Gründung einer deutschkatholischen Gemeinde im Jahr 1845. Schon 1847 empfand die Gemeinde den ursprünglichen Namen „deutschkatholisch“ als nicht passend, worauf sie in „freie christliche Gemeinde“ geändert wurde[90]. Aus dem Deutschkatholizismus und den protestantischen Lichtfreunden entstand die „Freireligiöse Landesgemeinde Württemberg“.[91] Der Berliner Landesverband sieht sich in der Tradition des „Vereins für Feuerbestattung“, der 1905 in Berlin von Sozialdemokraten gegründet wurde.[92][93] Anlässlich des 25. Jubiläums des Tages der Deutschen Einheit 2015 würdigte der Präsident des Humanistischen Verbandes Frieder Otto Wolf in einer Erklärung die Deutsche Wiedervereinigung mit u. a. den Worten: „Mit der neuen staatlichen Einheit fand auch die umfassende Unterdrückung freier weltanschaulicher Gemeinschaften, wie sie das Nazi-Regime und die DDR praktiziert hatten, ihr Ende. Erstmals war es 1990 konfessionsfreien und nichtreligiösen Menschen aus allen Teilen Deutschlands wieder möglich, sich frei zusammenzuschließen und ihre Überzeugungen und Ideen durch gemeinsamen Dialog und gemeinsame Praxis zu pflegen und zu entwickeln. In dieser Freiheit ist der Humanistische Verband Deutschlands entstanden“.[94] Der Verband unterhält kulturhistorische Archive.

Frühere Vorsitzende des Bundesverbandes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Organisationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der HVD gründete 2013 das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung und ist ein Gründungsmitglied des Koordinierungsrates säkularer Organisationen.

Im März 2014 initiierte der Humanistische Verband die Gründung eines Bündnisses[95][96] von acht säkularen Organisationen gegen eine Kriminalisierung der damals noch straffreien Suizidbeihilfe. Am 6. November 2015 stimmte eine Bundestagsmehrheit von 360 Abgeordneten für ein Verbot geschäftsmäßiger Suizidbeihilfe.[97]

Der HVD ist gemeinsam mit seinen Landesverbänden Träger des Humanistischen Hilfswerks Deutschland.[98]

Der Humanistische Pressedienst entstand 2006 auf Initiative des HVD und der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs). Nach einer Satzungsänderung wurde die Mitgliedschaft im Jahr 2009 beendet. Die Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (fowid) wurde im Januar 2005 von der Giordano-Bruno-Stiftung initiiert und ging im März 2006 in eine gemeinsame Trägerschaft von gbs und HVD unter dem Dach der Humanistischen Arbeitsgemeinschaft über. Im November 2007 wurde fowid Teil des Humanistischen Pressedienstes.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. REMID (2015)
  2. Spenden | Humanistischer Verband Deutschlands - Bundesverband. Abgerufen am 21. Oktober 2017.
  3. HVD: Wir über uns.
  4. Humanistische Kitas in Berlin
  5. Humanistische Kindertagesstätten in Bayern
  6. Kindertagesstätten im Humanistischen Verband Niedersachsen (Memento des Originals vom 25. Juni 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.humanisten.de
  7. Kinder- und Erholungszentrum Bollmannsruh
  8. JuHu-Türme in Nürnberg
  9. Jenny Roberts sorgt mit dafür, dass auch nach der Schule keine Langeweile aufkommt, Bericht der Berliner Woche, abgerufen am 3. Februar 2016
  10. HVD: über die Jungen HumanistInnen.
  11. Junge Humanistinnen & Humanisten in Deutschland e.V.
  12. Junge HumanistInnen im Humanistischen Verband Deutschland, Landesverband Berlin-Brandenburg e.V.
  13. Webpräsenz der Jungen Humanisten Hannover
  14. Übersicht über Tätigkeitsbereiche des HVD Berlin-Brandenburg
  15. Homepage der Humanistischen Fachschule für Sozialpädagogik
  16. bild.de: Humanistischer Verband eröffnet Fachschule, Meldung vom 4. Februar 2012
  17. Bundeswehr: Humanistischer Verband will Seelsorge leisten, Sendung von Deutschlandradio Kultur am 31. März 2016
  18. Pressemitteilung vom 8. April 2013@1@2Vorlage:Toter Link/www.hvd-bb.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 2. Juli 2013
  19. EZW-Texte, Ausgabe 216, S. 34, Reinhard Hempelmann (Hrsg.), Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, Berlin 2011
  20. Humanisten für Lebenskunde-Unterricht in ganz Deutschland, Pressemitteilung vom 1. Juli 2014
  21. HVD: Positionen
  22. Website der Bundeszentralstelle Patientenverfügung
  23. Selbstbeschreibung der Aufgaben
  24. Bericht des WDR: Patientenverfügung: Wie lässt sich der Wille des Patienten durchsetzen?, abgerufen am 28. Juni 2013
  25. Focus.de: Zentrales Register, abgerufen am 28. Juni 2013
  26. Paritätischer Bund Berlin: Patientenverfügung online
  27. Bundesgerichtshof.de: Stellungnahme zur Schaffung eines neuen Straftatbestands im Strafgesetzbuch (§ 217 StGB-E) (Memento vom 23. Juli 2013 im Internet Archive)
  28. patientenverfuegung.de: Alternativentwurf zum Gesetzentwurf des BMJ zur „gewerbsmäßigen Suizidhilfe“@1@2Vorlage:Toter Link/www.patientenverfuegung.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis./
  29. ekbo.de: Humanistischer Verband fordert gesetzliche Grundlagen zur Sterbehilfe (Memento vom 21. Januar 2013 im Internet Archive), epd-Bericht vom 30. Mai 2011
  30. Selbstbeschreibung der Humanistischen Akademie Deutschland@1@2Vorlage:Toter Link/humanistische-akademie-deutschland.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  31. Bundeszentrale für politische Bildung: Anerkannte Bildungseinrichtungen (Memento vom 12. Dezember 2013 im Internet Archive)
  32. Humanistische Werte in der Einwanderungsgesellschaft, Tagung der am 27.10.2016
  33. Demokratie als Lebensform, Tagung am 13.10.2017
  34. Am Lebensende fern der Heimat − Tod und Sterben in einer Migrationsgesellschaft, Bericht zur Tagung am 9./10. Februar 2012, abgerufen am 19. März 2018
  35. Humanistische Akademie Deutschland: Publikationen@1@2Vorlage:Toter Link/www.humanistische-akademie-deutschland.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  36. Humanistische Akademie Deutschland: Schriftenreihe@1@2Vorlage:Toter Link/humanistische-akademie-deutschland.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  37. Website zum Giordano Bruno Denkmal am Potsdamer Platz
  38. Humanismus Stiftung Berlin: Förderbereiche
  39. Homepage: Stiftung Weltlicher Humanismus (Memento des Originals vom 7. Oktober 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/stiftung-weltlicher-humanismus.de
  40. a b Aus Politik und Zeitgeschichte: Ist Religion unantastbar?, Stellungnahme von Frieder Otto Wolf im Juni 2013, abgerufen am 2. Juli 2013
  41. Der Tagesspiegel: Ethik statt Indoktrination, Kommentar von Bruno Osuch zum Streit um Pro Reli im Juni 2008
  42. Der Tagesspiegel: Berlin ist nicht Papst!, Kommentar von Bruno Osuch im Juni 2011
  43. HVD Bundesverband: Pressemitteilungen
  44. HVD Berlin-Brandenburg: HVD schlägt Verwaltungsgebühr bei Kircheneintritt vor (Memento des Originals vom 17. September 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hvd-bb.de, Pressemitteilung vom 15. Mai 2013
  45. HVD: Symbol der Respektlosigkeit von Bundesministerin Aigner, Pressemitteilung vom 11. März 2013
  46. HVD: Privilegienbündel der Kirchen sind nicht länger haltbar, Pressemitteilung vom 27. September 2011
  47. Domradio: Humanistischer Verband: Konkordat privilegiert Kirche in Brandenburg, Bericht vom 28. Januar 2004
  48. Innenminister Friedrich muss Vorwürfe lückenlos ausräumen, Pressemitteilung vom 29. Mai 2013
  49. HVD: Familienförderung nicht gegen Gleichstellung ausspielen lassen, Pressemitteilung vom 26. Februar 2013
  50. Katholische Dogmen dürfen Ärztepflicht nicht untergraben, Pressemitteilung vom 17. Januar 2013
  51. Selbstbestimmung am Lebensende muss möglich bleiben, Pressemitteilung vom 6. April 2012
  52. Politik muss Menschenwürde und Autonomie schützen, Pressemitteilung vom 22. Februar 2012
  53. HVD: EU-Verträge gelten nicht nur für Religionsgemeinschaften, Pressemitteilung vom 10. Juni 2013
  54. Deutliche Kritik an der EKD-Kulturbeauftragten Petra Bahr, Pressemitteilung vom 27. Juni 2012
  55. Deutschlandradio: Vatikan wittert „Pogromstimmung“, Bericht vom 2. Februar 2013
  56. stern.de: Erzbischof Gerhard Ludwig Müller: Der Wiederholungstäter, Bericht vom 3. Februar 2013
  57. Wer bezahlt für die katholische Hasspredigt?, Pressemitteilung vom 29. März 2016, abgerufen am 13. April 2016
  58. Bischof Algermissen polarisiert: Ungläubige ein Sicherheitsrisiko?, Bericht von Osthessen News am 8. April 2016, abgerufen am 13. April 2016
  59. EHF-Website: Dialogue with European institutions
  60. diesseits.de: Europäische Humanisten trafen litauischen Botschafter, Bericht vom 4. Oktober 2013, abgerufen am 6. Oktober 2013.
  61. IHEU-Website: New global report on discrimination against the non-religious (Memento vom 2. März 2013 im Internet Archive), abgerufen am 3. Juli 2013
  62. DNB-Eintrag zum Bericht Gläserne Wände
  63. Website zum Bericht Gläserne Wände, abgerufen am 13. April 2016
  64. Pressespiegel zum Bericht
  65. Mitteilung zur Übergabe an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, abgerufen am 13. April 2016
  66. Reden und Ansprachen, Darstellung der Veranstaltungsreihe bei der Deutschen Bischofskonferenz, abgerufen am 18. August 2015
  67. diesseits.de: Kein schulfrei am Welthumanistentag: Klage abgewiesen, Bericht vom 17. April 2013
  68. HVD: Bundeshauptausschuss tagte in Potsdam, Meldung auf humanismus.de vom 24. Juni 2013
  69. Niedersachsen: Humanisten warnen vor Benachteiligung von Konfessionsfreien, Bericht auf diesseits.de vom 23. Juli 2014
  70. Diskussion zu Humanismus beim HVD, abgerufen 6. Januar 2009
  71. Es besteht keine Staatskirche, Interview mit Frieder Otto Wolf in diesseits – Das humanistische Magazin Nr. 114, 1/2016
  72. Reform des Staatskirchenrechts ist dringend erforderlich, Interview zum religionspolitischen Kongress von Bündnis 90/Die Grünen am 17. Januar 2015, abgerufen am 30. Juli 2015
  73. Religionspolitik in deutlicher Schieflage, Pressemitteilung vom 28. Februar 2015, abgerufen am 30. Juli 2015
  74. Pressemitteilung vom 25. März 2014, abgerufen am 5. April 2014
  75. HVD: Rechtspolitik.
  76. HVD: Gleichbehandlung Konfessionsfreier (PDF; 14 kB).
  77. HVD: Privilegienbündel der Kirchen sind nicht länger haltbar.
  78. Pressemitteilung vom 15. Oktober 2013, abgerufen auf www.humanismus.de am 5. April 2014.
  79. Staatsleistungen: HVD legt Eckpunkte zur politischen Debatte vor, Pressemitteilung vom 5. Mai 2014, abgerufen am 5. Mai 2014.
  80. Reinhard Hempelmann (Hg.): Dialog und Auseinandersetzung mit Atheisten und Humanisten, EZW-Texte 216, Berlin 2011
  81. a b HVD: Satzung.
  82. http://www.remid.de/statistik
  83. Statistisches Jahrbuch für Berlin 2014. Abgerufen am 22. Oktober 2015. (PDF; 3409 kB)
  84. „Die historische Gelegenheit nutzen“, Meldung vom 1. Juli 2014, abgerufen am 26. Juli 2014.
  85. HVD: Präsidium.
  86. Liste der Mitglieder im Bundesverband
  87. Darstellung der Verbandsentwicklung: 20 Jahre Humanistischer Verband Deutschlands: Meilensteine des praktischen Humanismus aus zwei Jahrzehnten, abgerufen am 2. Juli 2013
  88. HVD Bayern: Unsere Geschichte (Memento vom 9. November 2013 im Internet Archive).
  89. HVD: Ausgewählte Daten zur Entwicklung des Humanistischen Verbandes Niedersachsen (Memento des Originals vom 19. Februar 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.humanisten.de
  90. Ursprünge der Verbandsentwicklung in Baden-Württemberg: Seit 1845 in Württemberg, abgerufen am 27. April 2018
  91. Humanistische Rundschau 1/2013 (Memento des Originals vom 23. September 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dhubw.de (PDF; 2,2 MB), herausgegeben von den Humanisten Württemberg
  92. Deutsche Nationalbibliothek: Vorwort zu Humanismus ist die Zukunft: Festschrift Hundert Jahre Humanistischer Verband Berlin, Hrsg. Manfred Isemeyer, 2006 HVD Berlin
  93. vgl. Werner van Bebber Wer sind die Humanisten? Tagesspiegel, Ausgabe vom 14. Februar 2009.
  94. Dankbarkeit für die historischen Chancen des vereinigten Deutschlands – Erklärung anlässlich des 25. Jahrestages der Herstellung einer neuen staatlichen Einheit Deutschlands, abgerufen am 27. April 2018
  95. Beihilfe zum Suizid: Verbände stellen sich gegen Gröhes Sterbehilfe-Pläne, Bericht von Spiegel Online am 12. März 2014
  96. Website: Bündnis für Selbstbestimmung bis zum Lebensende
  97. Bundestag stimmt für Verbot geschäftsmäßiger Suizidbeihilfe, Bericht des Deutschen Ärzteblattes vom 6. November 2015, abgerufen am 13. April 2016
  98. Über uns auf der Website des Humanistischen Hilfswerkes. Abgerufen am 30.  Mai 2015.
  99. diesseits – Das humanistische Online-Magazin.