Humboldt-Forschungspreis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Humboldt-Preis (englisch Humboldt Fellowship) wird von der Alexander von Humboldt-Stiftung an international anerkannte Wissenschaftler auf der Höhe ihrer Karriere vergeben. Der Preis wird an Wissenschaftler vergeben, deren Lebens- und Arbeitsmittelpunkt seit mindestens fünf Jahren im Ausland liegen. Nationalität, Herkunftsland und Forschungsgebiet der Wissenschaftler sind davon abgesehen beliebig.[1]

Der Preis wird für ihr Gesamtschaffen an Wissenschaftler vergeben, die das jeweilige Forschungsgebiet nachhaltig geprägt haben und von denen auch in der Zukunft weitere Spitzenleistungen erwartet werden können. Die Nominierung erfolgt durch deutsche Wissenschaftler. Das Preisgeld beträgt derzeit 60.000 €, und der Preis schließt lebenslange Unterstützung im Humboldt-Netzwerk ein. Die Wissenschaftler werden mit dem Preis eingeladen, ein Jahr in Deutschland auf einem selbst gewählten Gebiet in Kooperation mit Wissenschaftlern aus Deutschland zu forschen, daraus resultierende gemeinsame Publikationen sind ebenfalls erwünscht. Der Preis wird an bis zu 100 Wissenschaftler jährlich verliehen.[1]

Der Preis ist nach dem deutschen Naturforscher und Entdecker Alexander von Humboldt benannt.

Der Preis wurde erstmals 1972 als Humboldt-Forschungspreis für U.S. Senior Scientists vergeben, um den USA "für die geleistete Wiederaufbauhilfe für die deutsche Wissenschaft nach dem 2. Weltkrieg" zu danken.[2]

Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Humboldt-Forschungspreis. humboldt-foundation.de, abgerufen am 26. Februar 2018.
  2. Chronologie der Alexander von Humboldt-Stiftung. A. v. Humboldt Stiftung, abgerufen am 26. Februar 2018.