Hummelstein

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Stadt Nürnberg
Koordinaten: 49° 26′ 0″ N, 11° 5′ 11″ O
Höhe: 320 m ü. NN
Fläche: 73,2 ha
Einwohner: 10.909 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 14.903 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1899
Postleitzahlen: 90459, 90461
Vorwahl: 0911
Karte
Lage des statistischen Bezirks 14 Hummelstein in Nürnberg
Stadtteilzentrum Südpunkt
Stadtteilzentrum Südpunkt
 Hummelsteiner Schloss
Hummelsteiner Schloss im Hummelsteiner Park (2017)

Hummelstein ist ein Stadtteil der Stadt Nürnberg und der Name des statistischen Bezirks 14 im Weiteren Innenstadtgürtel Süd.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Grenzen des statistischen Bezirks 15 bilden im Norden die Gudrunstraße, der Schuckert- und der Maffeiplatz, im Osten die Allersberger Straße, im Süden die Frankenstraße und im Westen die Voltastraße. Der Bezirk ist Teil der Gemarkung 3423 Gibitzenhof und grenzt an die Bezirke Galgenhof, Guntherstraße, Hasenbuck, Katzwanger Straße und Gugelstraße.[2]

Statistische Nachbarbezirke
Galgenhof
Gugelstraße Nachbargemeinden Guntherstraße
Katzwanger Straße Hasenbuck

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hummelstein war ursprünglich ein Weiler, der nur aus wenigen Häusern bestand und rund um das Schlösschen Hummelstein angesiedelt war. Dieser Weiler unterstand damals dem Lorenzer Waldamt. Das Hochgericht wurde von der Reichsstadt Nürnberg ausgeübt. Pfarrrechtlich gehörte Hummelstein zu St. Lorenz. Mit dem Fabrikneubau der MAN entstanden in der Gegend um Hummelstein viele Arbeiterwohnhäuser. Die niedrige, teilweise villenartige Bebauung rund um das Schlösschen Hummelstein prägt bis heute das Zentrum dieses Stadtteils.

Im Jahre 1721 wurde dem Gasthaus Hummelsteiner Park das Schankrecht verliehen. An Sonntagen war diese Gaststätte ein beliebtes Ausflugsziel für die Nürnberger. 1796 ging der Weiler in preußischen Besitz über, 1806 gehörte Hummelstein zu Bayern. Zwischen 1818 und 1825 wurde Hummelstein Teil von Galgenhof. 1854 zählte das Dorf 18 Anwesen mit 54 Bewohnern, 1899 wurde Hummelstein als Teil der Gemeinde Gibitzenhof nach Nürnberg eingemeindet. Anno 1914 wurde das Sperberschulhaus fertiggestellt, das sich unmittelbar hinter dem Schlösschen Hummelstein befindet. 1925 wurde ein großer Teil des Schlossparks zur Musterschulanlage für die Stadt umgebaut.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hummelstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stadt Nürnberg, Amt für Stadtforschung und Statistik für Nürnberg und Fürth (Hrsg.): Statistisches Jahrbuch der Stadt Nürnberg 2016. Dezember 2015, ISSN 0944-1514, 18 Statistische Stadtteile und Bezirke, S. 244–245, S. 244 (nuernberg.de [PDF; 6,3 MB; abgerufen am 1. November 2017]).
  2. Stadtplandienst Nürnberg. Abgerufen am 1. Dezember 2014.