Hummeltenberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Hummeltenberg
Koordinaten: 51° 9′ 38″ N, 7° 20′ 1″ O
Höhe: 299 m ü. NN
Postleitzahl: 42499
Vorwahl: 02192
Hummeltenberg (Hückeswagen)
Hummeltenberg

Lage von Hummeltenberg in Hückeswagen

Ansicht von Hummeltenberg
Ansicht von Hummeltenberg

Hummeltenberg ist eine Hofschaft in Hückeswagen im Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Lage und Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hummeltenberg liegt im nördlichen Hückeswagen an der Kreisstraße K11 oberhalb der Wupper-Vorsperre der Wuppertalsperre. Nachbarorte sind Pixberg, Böckel, Frohnhausen, Pixbergermühle und Bergerhof.

Die Hummeltenberger Mühle lag jedoch nicht im Hummeltenberg, sondern unterhalb an der Wupper. Beim Bau der Wuppertalsperre wurde sie abgerissen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1488 wurde der Ort das erste Mal in Kirchenrechnungen urkundlich erwähnt. Die Schreibweise der Erstnennung war Hummeltenberg.[1] Die Karte Topographia Ducatus Montani aus dem Jahre 1715 zeigt den Hof als Homeltenberg. Im 18. Jahrhundert gehörte der Ort zum bergischen Amt Bornefeld-Hückeswagen.

1815/16 lebten zwölf Einwohner im Ort. 1832 gehörte Hummeltenberg der Herdingsfelder Honschaft an, die ein Teil der Hückeswagener Außenbürgerschaft innerhalb der Bürgermeisterei Hückeswagen war. Der laut der Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf als Weiler kategorisierte Ort besaß zu dieser Zeit zwei Wohnhäuser und zwei landwirtschaftliche Gebäude. Zu dieser Zeit lebten 20 Einwohner im Ort, davon zwölf katholischen und acht evangelischen Glaubens.[2]

Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland werden 1885 ein Wohnhaus mit 29 Einwohnern angegeben. Der Ort gehörte zu dieser Zeit zur Landgemeinde Neuhückeswagen innerhalb des Kreises Lennep.[3] 1895 besitzt der Ort ein Wohnhaus mit 20 Einwohnern, 1905 ein Wohnhaus und 23 Einwohner.[4][5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Klaus Pampus: Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte (= Beiträge zur Oberbergischen Geschichte. Sonderbd. 1). Oberbergische Abteilung 1924 e.V. des Bergischen Geschichtsvereins, Gummersbach 1998, ISBN 3-88265-206-3.
  2. Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf. Theil 2: Die statistische Ortschafts- und Entfernungs-Tabelle und das alphabetische Ortsnamenverzeichniß enthaltend. Schreiner, Düsseldorf 1836, S. 12.
  3. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12, ZDB-ID 1046036-6). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1888.
  4. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1895 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1897.
  5. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1909.