Hummetroth

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Hummetroth
Koordinaten: 49° 46′ 45″ N, 8° 56′ 15″ O
Höhe: 327 (312–355) m ü. NHN
Fläche: 1,48 km²[1]
Einwohner: 488 (2011)[1]
Bevölkerungsdichte: 330 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 64739
Vorwahl: 06163
Blick auf Hummetroth von Süden
Blick auf Hummetroth von Süden

Hummetroth ist ein Ortsteil im Westen der Gemeinde Höchst im südhessischen Odenwaldkreis.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hummetroth liegt etwa vier Kilometer südwestlich der Kerngemeinde Höchst im nördlichen Odenwald im Quellgebiet des Annelsbachs, dem der Sauerwiesengraben in der Ortsmitte zufließt, knapp östlich der Wasserscheide zwischen Gersprenz und Mümling. Die Gemarkung ist überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Nur im Osten im Bereich der steil nach Annelsbach abfallenden Bachtäler steht Wald.

Die nächstgelegenen Ortschaften sind im Norden Hassenroth, im Osten Annelsbach, im Südosten Forstel, im Süden Ober-Kinzig und Gumpersberg und im Westen Höllerbach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der früheste erhalten gebliebene urkundliche Nachweis belegt das Bestehen des Ortes Humbrechtenrode seit dem Jahr 1314. In diesem Jahr verkauften die Brüder Heinrich und Arreus von Crumbach ihre Vogtei dem Kloster Höchst. In der Folge kam der Ort zur Herrschaft Breuberg und im Jahr 1806 mit der breubergischen Zent Höchst an das Großherzogtum Hessen.

Hummetroth schloss sich anlässlich der Gebietsreform in Hessen am 31. Dezember 1971 zusammen mit anderen Gemeinden der Gemeinde Höchst an.[2] Für Hummetroth wurde wie für andere eingegliederte Orte ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher gebildet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Hummetroth führt die Landesstraße L 3318. Sie kommt von Otzberg im Norden und führt weiter durch das Kinzigtal nach Bad König im Südosten. Südlich von Hummetroth kreuzt die L 3106, die von Brensbach im Westen nach der Kerngemeinde Höchst im Osten führt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b „Zahlen, Daten, Fakten“ im Internetauftritt der Gemeinde Höchst im Odenwald (Memento vom 1. August 2012 im Webarchiv archive.today), abgerufen im Juli 2016.
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 358.