Humoralpathologie

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Die Humoralpathologie oder (Vier-)Säftelehre (auch: Vier-Säfte-Lehre) ist eine medizinische Theorie, die erstmals im Corpus Hippocraticum (u. a. in Über die Natur des Menschen; um 400 v. Chr.) zur Erklärung allgemeiner Körpervorgänge und als Krankheitskonzept entwickelt wurde und bis zur Einführung der Zellularpathologie durch Robert Remak (1815–1865) im 19. Jahrhundert dominierend für die Naturwissenschaften und auch die damalige Medizin blieb.

Ursprünge der Viersäftelehre finden sich vermutlich schon im Alten Ägypten, sicher aber in der Elementenlehre des Empedokles (490–430 v. Chr.).[1][2] Weiterentwickelt wurde die Theorie durch Galenos, der sie mit der Temperamentenlehre verband und das gesamte Konzept in seiner endgültigen Form niederschrieb. Verfeinert wurden Galenos’ Lehren noch einmal im 11. Jahrhundert durch Avicenna in seinem Kanon der Medizin.

Als Lebensträger im Körper wurden gemäß der Theorie meistens gelbe Galle, schwarze Galle, Blut und Schleim angenommen. Diese Säfte werden über das Blut und auch über die Nerven im Körper verbreitet. Der Bereich der Verdauung wurde von der Digestionslehre behandelt.

Die Humoralpathologie bei Hippokrates und Galen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Primärqualitäten der Säfte[1]
warm kalt
trocken Gelbe Galle Schwarze Galle
feucht Blut Schleim

Hippokrates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In vielen Schriften des Corpus Hippocraticum (als Verfasser sei beispielsweise der Hippokrates-Schüler Polybos[3] genannt), ist schon die Vorstellung zu finden, dass der menschliche Körper Säfte enthält, die seine Physiologie und seinen Gesundheitszustand beeinflussen. In einigen Schriften werden jedoch nur zwei Säfte genannt, in anderen bis zu fünf. Eine Grundform der Viersäftelehre, die später bei Galen ausformuliert wurde, ist z. B. in Über die Natur des Menschen zu finden.[1] Demnach entsprechen schon bei Hippokrates den vier Säften vier Organe, die als Quelle der jeweiligen Säfte gelten. Die Säfte werden durch Qualitäten der Wärme und Feuchtigkeit beschrieben (vgl. Tabelle rechts) und schwanken mit den Jahreszeiten, so dass in jeder Jahreszeit ein Saft überwiegt: Im Winter Schleim, im Frühling Blut, im Sommer gelbe Galle und im Herbst schwarze Galle.[1] Darüber hinaus lassen sich auch Ansätze einer Zuordnung der Säfte zu vier Lebensphasen finden[1], jedoch nicht zu den Temperamenten.

Galen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Galenos von Pergamon (ca. 130–200 n.Chr.), der das gesamte medizinische Wissen seiner Zeit zusammenfasste[1] und den Vorstellungen der Hippokratiker folgte, schrieb die Lehre der Humoralpathologie in einer systematischen Form nieder und verband die vier Säfte Blut, gelbe Galle, schwarze Galle und Schleim u. a. mit den vier Lebensphasen und den Vier Elementen.

Die Ausgewogenheit der Säfte (Eukrasie) ist gleichbedeutend mit der Gesundheit des Menschen. Krankheiten entstanden Galens Humoralpathologie zufolge durch Störungen (Dyskrasie) dieser Ausgewogenheit. Eine Dyskrasie kann entstehen durch ein Fehlen, ein Zuviel oder ein Verderben eines oder mehrerer Säfte. Sie wird durch Zufuhr des Gegenelements behandelt: So löscht Wasser Feuer aus und Erde stoppt Wind, also Luft. Galen betonte, dass es die Aufgabe des Arztes sei, ein Ungleichgewicht der Säfte durch Diätetik, Arzneimittel oder auch chirurgische Maßnahmen wieder aufzuheben. In den hippokratischen Schriften wurde die Chirurgie hingegen noch nicht als ärztliche, sondern bestenfalls handwerkliche Disziplin aufgefasst, wie sich am Eid zeigt. Galen übte nicht zuletzt aufgrund seiner rhetorischen Begabung und seiner Überzeugungen einen außerordentlichen Einfluss bis ins 19. Jahrhundert aus.

Das große Gesamtschema des Galen[1]
Element Körpersaft Qualitäten Farbe Geschmack Organ Jahreszeit Lebensalter Fieberart Geschlecht
Luft Blut warm und feucht rot süß Herz Frühling Jugend kontinuierliche Fieber (keines)
Feuer Gelbgalle warm und trocken gelb bitter Leber Sommer junger Mann Tertiana männlich
Erde Schwarzgalle kalt und trocken schwarz scharf und sauer Milz Herbst alter Mann Quartana (keines)
Wasser Weißschleim kalt und feucht weiß salzig Gehirn Winter Greis Quotidiana weiblich

Weiterentwicklung zur Temperamentenlehre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Temperamentenlehre

Galen ordnete den vier Körpersäften auch Temperamente zu. Im philosophischen Lexikon von Georgi Schischkoff werden diese als Willens- und Gefühlsqualitäten dargestellt:[4]

Willens- bzw. Gefühlsverlauf
schnell langsam
stark gelbe Galle → Choleriker schwarze Galle → Melancholiker
schwach Blut → Sanguiniker Schleim → Phlegmatiker

Mittelalter und Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Avicenna systematisierte im frühen 11. Jahrhundert die Schriften Galens und nahm mit seinem Kanon der Medizin die Systematik der Scholastik um etwa 200 Jahre vorweg.[5] Im ersten Buch des Kanons schreibt er über die vier Elemente:

„Der Arzt muß indes dem Naturwissenschaftler glauben, daß es vier Elemente und nicht mehr gibt, von denen zwei leicht sind und zwei schwer; und die leichten sind Feuer und Luft, die schweren sind Erde und Wasser.“[5]

In seiner Kosmologie nimmt Erde den Mittelpunkt ein. Sie ist das schwerste Element und am unbeweglichsten. Wasser ist leichter als Erde, aber schwerer als Luft. Es gehorcht jeglicher Einwirkung und kann jede Gestalt annehmen. Die Luft hat die Fähigkeit, sich zu erweitern, leicht und dünn zu werden und sich nach oben zu erheben. Das Feuer steht über allen anderen Elementen in der Himmelswölbung, denn es ist so leicht, dass es bis in den Himmel reicht.[5] Über die Wirkung im Körper schreibt Avicenna:

„Die beiden schweren Elemente (Erde und Wasser) unterstützen Entstehung und Ruhe der Körperteile oder Glieder; die beiden leichten Elemente (Luft und Feuer) unterstützen Entstehung und Bewegung der Lebensgeister wie auch die Bewegung der Körperteile, wenngleich deren (wirklicher) Beweger allein die Seele ist.“[5]

Avicenna beschreibt äußerst präzise die Komplexionen, d. h. die die Natur des Menschen bestimmenden Mischungsverhältnisse der vier humoralpathologisch postulierten Leibesfeuchten[6] oder Säfte, um Gesundheit und Krankheit zu erklären. Ausgeglichenheit der Komplexionen bedeutet vollkommene Gesundheit, doch ist dies nicht der Regelfall. Für die Gegensätzlichkeit von Wärme und Kälte bzw. Feuchte und Trockenheit gibt er acht Erscheinungsgestalten an. Unausgeglichenheit der Komplexionen unterteilt er ebenfalls in acht Erscheinungsgestalten und gibt stoffliche wie unstoffliche Ursachen dafür an.[5] Er beschreibt sehr genau die Komplexionen der einzelnen Organe und Körperteile, ebenso die verschiedenen Lebensalter und die Geschlechter. Bei den Primärsäften geht Avicenna bedeutend weiter als Galen, so gibt es bei ihm bspw. neben gutem Blut auch überflüssiges, zweitrangiges Blut. Dieses könne einerseits auftreten, wenn das Blut zu stark erhitzt oder abgekühlt wurde. Andererseits könne das Blut mit einem bösen Saft von außen vermischt worden sein oder der böse Saft ist im Blut selbst entstanden. Hierfür gibt er wiederum zahlreiche Möglichkeiten an und verfährt auch bei den drei übrigen Säften in ähnlicher Weise. Hier widerspricht er auch Galen, der nur das Blut als natürlichen Saft habe gelten lassen.[5] In einer Beschreibung der Qualität der Körpersäfte geht Avicenna auf die Verdauung und Verstoffwechslung ein, ihm zufolge findet die Verdauung zunächst in Mund und Magen, dann in der Leber, in einem dritten Schritt im Blut und letztendlich in den vom Blut versorgten Organen statt. Als Abfall oder Überfluss nennt er Kot für die erste Verdauung sowie Harn für die zweite, wobei ein Rest in Milz und Gallenblase verbleibt. Abfallprodukte der beiden letzten Verdauungen verlassen demzufolge den Körper durch nicht wahrnehmbare Poren der Haut, durch Nase und Ohr, beim Aufbrechen von Eiterknoten sowie durch Zuwachs von Nägeln und Haaren.[5]

In West- und Mitteleuropa waren viele Schriften von Hippokrates, Dioskurides oder Galen im frühen und hohen Mittelalter (der Epoche der Klostermedizin) nicht bekannt, da sie nicht in Latein vorlagen. Verbreitet waren u. a. die medizinischen Teile der Naturalis historia von Plinius, daneben die Lehrgedichte Liber de cultura hortorum und Macer floridus. Zwar bildeten die von Galen vertretenen Theorien auch die Grundlage der Medizin einer Hildegard von Bingen, doch fällt die in ihrer Causae et curae vorgestellte Medizintheorie bedeutend einfacher aus als im mehr als 100 Jahre zuvor verfassten Kanon der Medizin. Viele Rezepte entnahm sie wohl der Volksheilkunde und auch Spiritualität spielt bei ihr eine relativ große Rolle (selbst verglichen zur übrigen Klostermedizin). Durch die Schule von Salerno und die Übersetzerschule von Toledo (Gerhard von Cremona) kamen wichtige arabische Bearbeitungen der antiken Texte in das lateinische Europa.[7] Avicennas Kanon wurde neben Schriften aus Salerno (u. a. Trotula) ab dem 13. Jahrhundert zur Pflichtlektüre an den jungen Universitäten. Mit der Verfügbarkeit der antiken Quellen in der Renaissance (Renaissance-Humanismus) machte sich ein Antiarabismus breit und Hippokrates wie Galen verdrängten Avicenna an vielen Universitäten. Galens Auffassungen vom Fluss des Blutes wurden erst im 17. Jahrhundert durch William Harvey und Marcello Malpighi und teils gegen erhebliche Widerstände revidiert. Seine Fassung der Humoralpathologie hatte als Krankheitskonzept Bestand bis ins 19. Jahrhundert. Die Schriften beeinflussten die Physiognomik des Johann Kaspar Lavaters und die Ernährungslehre. Im übrigen bezog sich auch Sebastian Kneipp bei seiner Wasserkur auf die Erkenntnisse Galens, nach denen überflüssige oder verdorbene Säfte aus dem Körper abgeleitet werden müssten (vgl. Materia peccans). Schmerzen waren nach der Humoralpathologie darauf zurückzuführen, dass an bestimmten Stellen im Körper ein Übermaß an (meist verdorbenen) Säften vorhanden sei. Bei einer Ableitung dieser Schlackenstoffe verschwinden auch die Schmerzen. Obwohl es bereits in der Antike und noch früher Schmerzmittel gab, war der Verbrauch an Analgetika früher wesentlich geringer als heutzutage.

Humoralpathologie und Esskultur im Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das mittelalterliche Verständnis über Ernährung basierte weitgehend auf der antiken Humoralpathologie. Die Humoralpathologie hat damit die Esskultur im Mittelalter stark beeinflusst. Nahrungsmittel wurden als „warm“ oder „kalt“ und „feucht“ oder „trocken“ klassifiziert. Von geübten Köchen wurde erwartet, dass sie die Lebensmittel so kombinieren, dass sich diese Eigenschaften ausgleichen und ergänzen.[8] Auf diese Weise wurden die Körpersäfte im Einklang gehalten. Cholerikern wurde empfohlen, ihre Nahrungsmittel nicht zu stark zu würzen. Gewürze galten als heiß und trocken und unterstützen somit die Eigenschaften des cholerischen Menschen. Choleriker, die zu viel Feuer zuführen, riskieren nach der Humoralpathologie eher einen „Herzinfarkt“. Fisch ist „kalt“ und „feucht“ und soll in einer Weise zubereitet werden, die „trocknend“ und „erhitzend“ war, wie frittieren oder im Ofen backen, Fischgewürze sollen „heiß“ und „trocken“ sein. Wacholderbeeren haben trocknende und wärmende Eigenschaften. Rindfleisch ist „trocken“ und „heiß“ also „feurig“. Es wird entsprechend in Wasser gekocht, um einem Übermaß an Feuer vorzubeugen. Salate sind „kalte und feuchte“ Nahrungsmittel und führen einen ausgleichenden Wasseranteil zu. Das hellere Schweinefleisch ist kühler als Rindfleisch und „feucht“ und lässt sich besser am offenen Feuer rösten, Feuer wird über die Zubereitungsart zugeführt.[8]

Dort, wo mittelalterliche Rezeptsammlungen Vorschläge für die Verwendung alternativer Zutaten machen, geben sie der Einordnung der Lebensmittel in der Humoralpathologie gelegentlich mehr Gewicht als ihrem Geschmack. Die Ärzte des Mittelalters waren immer gleichzeitig Ernährungstherapeuten.[8] Als ideale Nahrungsmittel galten diejenigen, die als warm und feucht eingestuft wurde, die also in der Hauptsache Luftelement dem Menschen zuführen. Das Luftelement antagonisiert in erster Linie das Erdelement; da sehr viele Krankheiten aus einem Übermaß an Erde, an schwarzer Galle entstehen, ist eine solche Ernährung primär gesundheitsfördernd. Die jeweiligen Vorschläge wurden früher über Beilagen immer noch den speziellen Bedürfnissen des Konsumenten angepasst. Die einzelnen Speisen sollten fein gehackt oder püriert werden, um eine gute Durchmischung der Zutaten zu erreichen. Ein Gericht, das diese Anforderung idealtypisch erfüllte, war Blanc manger, das bis weit in die Neuzeit von der Mittel- und Oberschicht in fast ganz Europa gegessen wurde: In einer Masse aus zerstoßenen Mandeln wurden Hühnerbrüste zusammen mit Reismehl, Schmalz und Zucker gegart und anschließend zu einer Paste zerstoßen und püriert.[9]

Die Vier Säfte und Astrologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mittelalter wurde die Humoralpathologie durch astrologische Spekulationen ergänzt.

  1. Blut (griechisch αἷμα haima, lateinisch sanguis), das in der Leber (Plasma) aus dem rohen Pneuma der Atemluft gebildet würde, sei der konstituierende Saft der Sanguiniker und dem Element Luft, dem Morgen, dem Frühling und der Kindheit anverwandt. Einen bestimmenden Einfluss übe neben den Sternzeichen der Waage, des Wassermanns und des Zwillinges auch der Jupiter aus.
  2. Gelbe Galle (griechisch χολή cholé, lateinisch cholera citrina oder cholera vitellina[10]), die aus der Leber stamme, wird den Cholerikern sowie dem Element Feuer, dem Sommer, der Jugend, dem Mittag und den Sternzeichen Löwe, Widder, Schütze, sowie dem Planeten Mars zugeordnet.
  3. Schwarze Galle (griechisch μέλαινα χολή mélaina cholé, lateinisch melancholia und cholera nigra[11]), die in der Milz produziert werde, bestimme den Charakter der Melancholiker und habe Bezug zum Element Wasser, dem Abend, dem Winter und dem Greisenalter sowie den Sternzeichen Krebs, Fische, Skorpion und dem Mond.
  4. Schleim (griechisch φλέγμα phlégma, lateinisch auch phleuma), der im Gehirn produziert werde, bestimme das Wesen der Phlegmatiker und dem Element Erde, dem Herbst, dem Erwachsenenalter, dem Nachmittag und den Sternzeichen Jungfrau, Steinbock, Stier sowie dem Planeten Saturn zugeordnet.

Wissenschaftsgeschichtlicher Stellenwert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Beginn einer Beobachtung von Gesetzmäßigkeiten in der Natur und die Herstellung eines Bezugs zu Gesundheit und Krankheit des Menschen stellt aus wissenschaftsphilosophischer und historischer Sicht einen wesentlichen Fortschritt gegenüber jenen früheren Ansichten dar, die die Befindlichkeit des Menschen als allein von den Göttern bestimmt gesehen hatten. Mit der Humoralpathologie begannen die Ärzte des Altertums letztlich, systematisch die Ursachen der Unterschiede zwischen den Menschen und ihren spezifischen Krankheitsneigungen zu beschreiben.[12] Deren Einfluss auf die weitere Geschichte der Medizin zeigt aber auch, wie sehr ein geschlossenes System und dessen eloquente Vertretung dem Fortschritt im Wege stehen können. Erst nach Paracelsus, der die Viersäftelehre heftig kritisierte, verlor sie zunehmend an Bedeutung. Zur Kritik der Humoralpathologie ist aber auch der Gesichtspunkt des Reduktionismus zu erwähnen. Während bis zu Galen die Elemente als Urstoffe oder Substanzen (keineswegs nur im materiellen, sondern vor allem auch im animistisch-psychischen Sinne) verstanden wurden, erhielt die westliche Medizin zunehmend ihr Gepräge durch das, was heute mit dem Schlagwort Maschinenparadigma (Organmedizin) ausgedrückt wird.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Harald Derschka: Die Viersäftelehre als Persönlichkeitstheorie. Zur Weiterentwicklung eines antiken Konzepts im 12. Jahrhundert. Neue Ausgabe. Thorbecke, Ostfildern 2013, ISBN 978-3-7995-0515-4.
  • Johannes Gottfried Mayer, Konrad Goehl (Hrsg.): Kräuterbuch der Klostermedizin. Reprint-Verlag Leipzig, Holzminden 2003, ISBN 3-8262-1130-8.
  • Vivian Nutton: Humoralism. In: William F. Bynum, Roy Porter (Hrsg.): Companion Encyclopedia of the History of Medicine. Band 1. Routledge, London u. a. 1993, ISBN 0-415-09242-6, S. 281–291.
  • Erich Schöner: Das Viererschema in der antiken Humoralpathologie (= Sudhoffs Archiv für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften. Beiheft 4, ZDB-ID 0931-9425). Steiner, Wiesbaden 1964, (Zugleich: Kiel, Universität, Dissertation, 1964).
  • Rudolph E. Siegel: Galen's System of Physiology and Medicine. An Analysis of his Doctrines and Observations on Bloodflow, Respiration, Humors and Internal Diseases. Karger, Basel u. a. 1968.

Übersetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g Johannes Gottfried Mayer: Die Entstehung der Viersäftelehre in der griechischen Naturphilosophie. In: Mayer, Goehl: Kräuterbuch der Klostermedizin. 2003, S. 30–41.
  2. Hermann Grensemann: Der Arzt Polybos als Verfasser hippokratischer Schriften. (in Kommission bei) Franz Steiner, Wiesbaden 1968 (= Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz, Abhandlungen der Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Klasse, Jahrgang 1968, Nr. 2), S. 91 f. (Empedokleischer Einfluß)
  3. Hermann Grensemann: Der Arzt Polybos als Verfasser hippokratischer Schriften. (in Kommission bei) Franz Steiner, Wiesbaden 1968 (= Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz, Abhandlungen der Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Klasse, Jahrgang 1968, Nr. 2), insbesondere S. 79–82 (De natura hominis und die älteren Schriften der Koischen Schule)
  4. Temperamente. In: Heinrich Schmidt: Philosophisches Wörterbuch (= Kröners Taschenausgabe. 13). Neu bearbeitet von Georgi Schischkoff. 21. Auflage. Alfred Kröner, Stuttgart 1982, ISBN 3-520-01321-5, S. 689.
  5. a b c d e f g Johannes Gottfried Mayer, Konrad Goehl: Die Grundzüge der Medizintheorie Avicennas. In: Mayer, Goehl: Kräuterbuch der Klostermedizin. 2003, S. 42–73.
  6. Christine Boot: Die 'Prager Wundarznei' des 14. Jahrhunderts, ein traumatologisches Feldbuch aus dem mittelalterlichen Schlesien. Medizinische Habilitationsschrift Würzburg 1989, und Jan Thorbecke Verlag, Stuttgart 1993, S. 151
  7. Tobias Niedenthal: Wie die Heilkunst in die Klöster kam. In: Rudolf Walter (Hrsg.): Gesundheit aus Klöstern (= Mitteilungen zur Geschichte Dotzheims. Nr. 5, 2013). Herder, Freiburg (Breisgau) 2013, ISBN 978-3-451-00546-6. S. 6–7.
  8. a b c Terence Scully: Tempering Medieval Food. In: Melitta Weiss Adamson: Food in the Middle Ages. A Book of Essays (= Garland Medieval Casebooks. 12 = Garland Reference Library of the Humanities. 1744). Garland, New York u. a. 1995, ISBN 0-8153-1345-4, S. 3–24.
  9. Nichola Fletcher: Charlemagne's Tablecoth. A piquant History of Feasting. Phoenix, London 2004, ISBN 0-7538-1974-0, S. 19.
  10. Konrad Goehl: Guido d'Arezzo der Jüngere und sein 'Liber mitis'. Könighausen und Neumann, Würzburg 1984 (= Würzburger medizinhistorische Forschungen, 32), S. 460, 577 und 580
  11. Konrad Goehl (1984), S. 746
  12. Johannes G. Mayer: Das geheime Heilwissen der Klosterfrauen. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, Reinbek bei Hamburg 2008, ISBN 978-3-499-62373-8, S. 83 ff.