Hundekuchen

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Ein Hundekuchen
Deckblatt einer Werbefaltkarte der 1880 gegründeten Deutschen Hundekuchen-Fabrik;
Lithografie durch den Spielkarten-Hersteller Eduard Stille, um 1887

Hundekuchen ist ein aus Weizen oder auch Maisgries und Fleischmasse bestehendes, schiffszwiebackartiges Trockenfutter, oft angereichert mit Mineralien und Vitaminen.

Geschichte[Bearbeiten]

Entwickelt wurden die ersten Hundekuchen ab 1863 von James Spratt,[1] ab 1880 in Deutschland dann auch von Johannes Kühl mit seiner Deutschen Hundekuchen-Fabrik[2] und beispielsweise etwa Anfang des 20. Jahrhunderts von Albert Latz.

Verwendung[Bearbeiten]

Hundekuchen werden häufig, jedoch nicht immer an Hunde verfüttert und dienen als Futterzusatz. Angeblich stärken sie auch die Kaumuskulatur und beugen Zahnstein vor.

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden sie auch Hundekekse, Hundebisquit oder Leckerli genannt. Diese Art von Futter erhöht auch den Bedarf an bereitgehaltenem Wasser, um den täglichen Flüssigkeitsbedarf zu decken.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dog biscuit – Sammlung von Bildern, Videos und AudiodateienVorlage:Commonscat/Wartung/P 2 fehlt, P 1 ungleich Lemma

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hundekuchen. In: Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6. Auflage. Bd. 9, Bibliographisches Institut, Leipzig und Wien 1907, S. 652.
  2. Ludwig Hoerner: Hundekuchenfabriken, in ders.: ''Agenten, Bader und Copisten. Hannoversches Gewerbe-ABC 1800–1900. Hrsg.: Hannoversche Volksbank, Reichold, Hannover 1995, ISBN 3-930459-09-4, S. 206; Vorschau über Google-Bücher