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Hundsbach

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Wappen Deutschlandkarte
Hundsbach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Hundsbach hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 49° 44′ N,  33′ OKoordinaten: 49° 44′ N,  33′ O
Bundesland:Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bad Kreuznach
Verbandsgemeinde: Nahe-Glan
Höhe: 345 m ü. NHN
Fläche: 7,48 km²
Einwohner: 357 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 48 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55621
Vorwahl: 06757
Kfz-Kennzeichen: KH
Gemeindeschlüssel: 07 1 33 049
Adresse der Verbandsverwaltung: Marktplatz 11
55566 Bad Sobernheim
Website: www.hundsbach-rlp.de
Ortsbürgermeisterin: Anja Frick-Immerheiser
Lage der Ortsgemeinde Hundsbach im Landkreis Bad Kreuznach
Karte
Karte

Hundsbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Nahe-Glan an.

Hundsbach aus östlicher Richtung

Das Haufendorf liegt im Nordpfälzer Bergland. Im Norden befindet sich Limbach, im Osten Jeckenbach, im Süden Schweinschied und westlich liegen Otzweiler und Becherbach bei Kirn.

Der Jahresniederschlag beträgt 590 mm.[2]

Die Siedlung befindet sich an einer alten Römerstraße vom Rheintal nach Metz. Der als Hundisbach urkundlich erwähnte Ort bestand im Mittelalter zeitweilig aus Ober- und Niederhundsbach. Bereits 1611 war Niederhundsbach allerdings wüst. Hundsbach gehörte zur Grafschaft Veldenz, seit 1386 zu den Wildgrafen. 1816 bis 1866 gehörte es zum Oberamt Meisenheim der Landgrafschaft Hessen-Homburg und kam mit diesem 1866 zu Preußen. Am Ende des Zweiten Weltkriegs im März 1945 wurde Hundsbach fast völlig zerstört.

Der Gemeinderat in Hundsbach besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzender.[3]

Anja Frick-Immerheiser wurde am 15. Juli 2024 Ortsbürgermeisterin von Hundsbach.[4] Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 war sie als einzige Bewerberin mit einem Stimmenanteil von 79,7 % für fünf Jahre gewählt worden.[5]

Bis dahin war das Amt des Ortsbürgermeisters vakant. Jan Hey war am 19. Juli 2019 durch den Gemeinderat gewählt worden, nachdem bei den Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 kein Kandidat angetreten war. Er war damit Nachfolger von Joachim Blum, der nicht mehr kandidiert hatte.[6][7] Mit Wirkung zum 31. Juli 2020 trat Hey von seinem Amt zurück, wodurch eine Neuwahl erforderlich wurde. Da für eine am 18. Oktober 2020 vorgesehene Urwahl kein gültiger Wahlvorschlag eingereicht wurde, oblag die Wahl gemäß Gemeindeordnung nun erneut dem Rat.[8] Da sich kein Bewerber fand, wurde ersatzweise zunächst Dietmar Kron, der damalige Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Nahe-Glan, als Beauftragter eingesetzt.[9] Ab Ende Oktober 2021 übernahm Simone Schmidt, Fachbereichsleiterin der Verbandsgemeinde, diese Aufgabe.[10][11]

Wappen von Hundsbach
Wappen von Hundsbach
Blasonierung: „In rotem, durch goldenen Wellenbalken geteilten Schild, oben am goldenen Schaft eine dreiläntzige, silberne Sturmfahne, unten drei silberne schrägrechtsgestellte Gürtelschnallen.“


Wirtschaft und Infrastruktur

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Im Norden verläuft die Bundesstraße 41. In Kirn ist ein Bahnhof der Bahnstrecke Bingen–Saarbrücken.

Persönlichkeiten

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Commons: Hundsbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).
  2. Niederschlagsmittelwerte von Deutschland für den Zeitraum von 1961 bis 1990, Quelle: DWD
  3. Gemeindewahlleiter: Öffentliche Bekanntmachungen und amtliche Mitteilungen. Ergebnis der Wahl zum Gemeinderat Hundsbach am 9. Juni 2024. In: Mitteilungsblatt für die Verbandsgemeinde Nahe-Glan, Ausgabe 26/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 12. Juni 2024, abgerufen am 7. Mai 2026.
  4. Konstituierende Sitzung des Gemeinderates der Ortsgemeinde Hundsbach. Top 2. Ernennung der Ortsbürgermeisterin; Ernennung, Vereidigung und Amtseinführung. In: Rats- und Bürgerinformationssystem. Verbandsgemeinde Nahe-Glan, 15. Juli 2024, abgerufen am 7. Mai 2026.
  5. Hundsbach, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. In: Kommunalwahlergebnisse Hundsbach. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 7. Mai 2026.
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. Ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 26. September 2019 (siehe Meisenheim, Verbandsgemeinde, sechste Ergebniszeile). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )
  7. Bürgerzeitung Meisenheim, amtliche Bekanntmachungen: Bericht über die konstituierende Sitzung des Gemeinderates Hundsbach vom 19.07.2019. (PDF) S. 7, Ausgabe 31/2019. 1. August 2019, abgerufen am 26. September 2019.
  8. Roswitha Kexel: Schweinschied und Hundsbach: Zwei Dörfer suchen dringend neue Ortschefs. In: Oeffentlicher Anzeiger. Mittelrhein-Verlag GmbH, Koblenz, 8. September 2020, abgerufen am 27. September 2020.
  9. Hundsbach: Sprechstunde Beauftragter Dietmar Kron. In: Mitteilungsblatt für die Verbandsgemeinde Nahe-Glan, Ausgabe 48/2021. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 2. April 2022.
  10. Hundsbach: Sprechstunde Beauftragte Simone Schmidt. In: Mitteilungsblatt für die Verbandsgemeinde Nahe-Glan, Ausgabe 49/2021. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 2. April 2022.
  11. Frau Simone Schmidt. Gemeinderat Hundsbach: Vorsitzende seit 29. Oktober 2021. In: Rats- und Bürgerinfosystem. Verbandsgemeinde Nahe-Glan, 1. August 2019, abgerufen am 2. April 2022.