Hundsheim

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Hundsheim
Wappen Österreichkarte
Wappen von Hundsheim
Hundsheim (Österreich)
Hundsheim
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Bruck an der Leitha
Kfz-Kennzeichen: BL
Fläche: 13,45 km²
Koordinaten: 48° 7′ N, 16° 51′ OKoordinaten: 48° 7′ 0″ N, 16° 51′ 0″ O
Höhe: 233 m ü. A.
Einwohner: 590 (1. Jän. 2018)
Bevölkerungsdichte: 44 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2405
Vorwahl: 0 21 65
Gemeindekennziffer: 3 07 15
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeindestraße 42
2405 Hundsheim
Website: hundsheim.at
Politik
Bürgermeister: Gerhard Math (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(15 Mitglieder)
9
6
Insgesamt 15 Sitze
Lage der Gemeinde Hundsheim im Bezirk Bruck an der Leitha
Au am LeithabergeBad Deutsch-AltenburgBergBruck an der LeithaEbergassingEnzersdorf an der FischaEnzersdorf an der FischaFischamendGöttlesbrunn-ArbesthalGötzendorf an der LeithaGramatneusiedlHainburg an der DonauHaslau-Maria EllendHimbergHof am LeithabergeHöfleinHundsheimKlein-NeusiedlLanzendorfLeopoldsdorfMannersdorf am LeithagebirgeMaria-LanzendorfMoosbrunnPetronell-CarnuntumPrellenkirchenRauchenwarthRohrauScharndorfSchwadorfSchwechatSommereinTrautmannsdorf an der LeithaWolfsthalZwölfaxingLage der Gemeinde Hundsheim im Bezirk Bruck an der Leitha (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Hundsheim ist eine Gemeinde mit 590 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2018) im Bezirk Bruck an der Leitha, dem östlichsten Bezirk Niederösterreichs an der Grenze zur Slowakei.

Hundsheim und seine winterlichen Weingärten vom Südhang des Hundsheimer Berges, dem sog. Hexenberg

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hundsheim gehört zum niederösterreichischen Industrieviertel, ist aber agrarisch und durch seine Lage am Südhang des Hundsheimer Berges (480 m) geprägt. Die Fläche der Gemeinde umfasst 13,42 Quadratkilometer. 28,02 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Der Ort hat die Form zweier kompakter, leicht ansteigender Häuserzeilen, in deren Mitte die kleine Kirche steht. Am Ostende beginnt der Wanderweg zum Weißen Kreuz und auf den Hundsheimerberg. In den Klippen über dem Dorf befindet sich ein Fliegerdenkmal und die Günterhöhle. 1 km westlich entstand am Fuße des Hexenberges der Oeststeil Neue Siedlung und ein Sportzentrum. Im Osten von Hundsheim liegt unter dem Teichberg die Streusiedlung Teichtal.

Die tektonisch vielfältige Geologie zwischen Hundsheimer- und Spitzerberg, wo sich ein Segelflugzentrum befindet, wird durch einige Steinbrüche wirtschaftlich genützt. An den sanften Südhängen wird etwas Weinbau betrieben, die daran grenzenden Felder werden von Windschutzstreifen gegen die Erosion geschützt.

Hundsheim (oben rechts) und seine Umgebung um 1873 im Aufnahmeblatt der Landesaufnahme

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Pannonien.

Im Gebiet wurden auch Funde aus dem Altpaläolithikum gemacht, nämlich etwa 800.000 Jahre alte Geröllgeräte-Steinwerkzeuge des Homo erectus.[1]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 544 Einwohner. 1991 hatte die Gemeinde 569 Einwohner, 1981 558 und im Jahr 1971 537 Einwohner.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat 15 Mitglieder.

Bürgermeister
  • bis 2008 Robert Morent (SPÖ)
  • 2008–2010 Margreth Buxer (SPÖ)
  • seit 2010 Gerhard Math (SPÖ)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 12, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 34. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 238. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 44,48 Prozent. Arbeitslose gab es am Ort im Jahresdurchschnitt 2003 80.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Sanitzer (1904–1957), leitender Beamter der Geheimen Staatspolizei Wien während der Zeit des Nationalsozialismus.
  • Jaromír Krejcar (1895–1949), tschechischer Architekt

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hundsheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Archaeologia-Austriaca. Band 88/2004.