Hurbache

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Hurbache
Hurbache (Frankreich)
Hurbache
Region Grand Est
Département Vosges
Arrondissement Saint-Dié-des-Vosges
Kanton Raon-l’Étape
Gemeindeverband Saint-Dié-des-Vosges
Koordinaten 48° 21′ N, 6° 56′ OKoordinaten: 48° 21′ N, 6° 56′ O
Höhe 304–592 m
Fläche 9,93 km2
Einwohner 320 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 32 Einw./km2
Postleitzahl 88210
INSEE-Code

Mairie Hurbache

Hurbache (deutsch ursprünglich: Hurbach (1187)) ist eine französische Gemeinde mit 320 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2016) im Département Vosges in der Region Grand Est. Sie gehört zum Arrondissement Saint-Dié-des-Vosges und zum Gemeindeverband Saint-Dié-des-Vosges. Die Einwohner nennen sich Hurbachois(es).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

die Hure in Hurbache

Hurbache liegt in den Vogesen am Fluss Hure, etwa zehn Kilometer nördlich von Saint-Dié-des-Vosges. Nachbargemeinden von Hurbache sind Moyenmoutier im Norden, Denipaire im Osten, Saint-Dié-des-Vosges im Süden sowie La Voivre im Westen.

Nördlich und südlich des Huretales steigt das waldreiche Gelände auf Höhen von über 400 m an. Die höchste Erhebung im Gemeindegebiet bildet eine 592 m hohe Felsenformation im äußersten Süden.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012
256 261 232 227 253 282 308 304
Quelle: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche Saint-Étienne-et-Saint-Gengoult aus dem 19. Jahrhundert ersetzte einen während der Französischen Revolution zerstörten Vorgängerbau.

Kirche Saint-Gengoult
Mauer und Grabstelen am Camp celtique de la Bure

Auf einer Anhöhe eines Sandsteinfelsvorsprungs an der Grenze zur Gemeinde Saint-Dié befindet sich das „Keltische Lager Bure“ (Camp celtique de la Bure), von den Einheimischen später auch „Römerlager“ genannt. Der Platz mit einer Jupiter-Statue auf monumentaler Basis dominierte die Via salinatorum, die von Étival nach Saales führte. Ausgrabungen um das Lager förderten zahlreiche antike und merowingische Artefakte zutage, zum Beispiel Mauerreste, zwei große Ambosse und Schmiedeschlacke. Das keltische Camp ist seit 1982 als Monument historique eingestuft.[1]

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag in der Base Mérimée des Kulturministeriums. Abgerufen am 10. November 2015 (französisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hurbache – Sammlung von Bildern