Huy-Neinstedt

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Huy-Neinstedt
Gemeinde Huy
Wappen von Huy-Neinstedt
Koordinaten: 51° 57′ 53″ N, 10° 54′ 50″ O
Höhe: 190 (166–231) m
Einwohner: 156 (31. Dez. 2016)
Eingemeindung: 1. April 2002
Postleitzahl: 38836
Vorwahlen: 039422, 039425

Huy-Neinstedt ist ein Ortsteil der Gemeinde Huy im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt im Harzvorland nördlich vor Halberstadt und 50 km westlich von Magdeburg. Durch den Ort führt die Landesstraße 84.

Dorfkirche Huy-Neinstedt

Zum Ortsteil Huy-Neinstedt gehörten die Wohnplätze Kuckucksmühle und Wilhelmshall.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1083 schenkte der Halberstädter Bischof Burchard I. Burg und Ortschaft Huysburg dem neuen Benediktinerkloster Huysburg. Dadurch waren die bisherigen Bewohner gezwungen, ihre Wohnungen zu verlassen und sich in der Umgebung niederzulassen. Einige der verdrängten Familien wählten die nördliche Schlucht des Huywaldes und nannten diese ihre "neue" Stätte, Neinstedt am Huy.[1]

Bis 1991 lebte der ehemalige Musikdirektor und Komponist des Halberstädter Theaters Hans Auenmüller in Huy-Neinstedt. Nach seinem Tod wurde er auf dem Huy-Neinstedter Friedhof beigesetzt, wo noch heute sein Grab zu sehen ist.

Am 1. April 2002 bildete die Gemeinde Huy-Neinstedt zusammen mit den anderen zehn Gemeinden der aufgelösten Verwaltungsgemeinschaft Huy die neue Gemeinde Huy.[2]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 12. Juli 1995 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.

Blasonierung: „Gespalten von Silber und Rot; belegt mit einem grünen Kleeblatt.“

Die Gemeindefarben sind Weiß-Rot.

Der vorliegende Entwurf ist die heraldisch-grafische Überarbeitung einer jahrzehntelang gebräuchlichen, nicht bestätigten Wappendarstellung. Die Schildspaltung Silber über Rot symbolisiert die Zugehörigkeit zum Bistum Halberstadt. Das grüne Kleeblatt deutet auf die fruchtbaren Weideflächen der Huy- und Vorharzlandschaft, die Trinität seiner Blätter bedeutet Gesundheit der Erde, der Luft und des Wassers der Gemeindegemarkung.

Das Wappen wurde von der Magdeburger Heraldikerin Erika Fiedler gestaltet.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dr. Stephanus Kunze: Geschichte, Statistik und Topographie sämtlicher Ortschaften des Kreises Oschersleben. Band 1. Häniche, Oschersleben 1842, S. 17 (google.de [abgerufen am 16. Dezember 2016]).
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2002