Hydratcellulose

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Die chemische Struktur von Hydratcellulose entspricht der von natürlicher Cellulose.

Hydratcellulose, auch regenerierte Cellulose, zählt zu den abgewandelten Naturprodukten. Sie besitzt im Vergleich zur natürlichen Cellulose lediglich ein verändertes Kristallgitter, die hochmolekulare Struktur – bestehend aus Glucosebausteinen – ist unverändert. Über gezielte Quellungs- und Lösungsvorgänge wird natürliche Cellulose in Hydratcellulose umgewandelt. Pergamentpapier, Vulkanfiber (Koffer, Behälter, Dichtungsscheiben, Schutzschirme) und Viskose-Reyon (textile und technische Anwendungen) sowie Viskose-Folien (Cellophan etc.) werden in erheblichem Umfang technisch hergestellt.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Karlheinz Biederbick: Kunststoffe. 4. Auflage, Vogel-Verlag, 1977, ISBN 3-8023-0010-6, S. 166–168.
  2. Otto-Albrecht Neumüller (Hrsg.): Römpps Chemie-Lexikon. Band 3: H–L. 8. neubearbeitete und erweiterte Auflage. Franckh'sche Verlagshandlung, Stuttgart 1983, ISBN 3-440-04513-7, S. 1779.