Hyperglykämie

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Hyperglykämie (griechisch ὑπέρ hyper ‚über‘ und griech. γλυκύς glykys ‚süß‘ und griech. αἷμα haima ‚Blut‘) ist ein medizinischer Ausdruck, mit dem ein erhöhter Blutzuckerspiegel bezeichnet wird.[1] Dafür gibt es verschiedene Ursachen wie beispielsweise einen Diabetes mellitus oder die harmlosere postprandiale Hyperglykämie nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit (physiologische Hyperglykämie). Als typische Symptome gelten in ausgeprägten Fällen vermehrter Harndrang (Polyurie), starkes Durstgefühl, trockener Mund und trockene Haut, aber auch Übelkeit, Erbrechen, Austrocknung (Exsikkose) sowie Schwächeanfälle, Schwindel (Vertigo), Verwirrtheit, Sehstörungen bis hin zum hyperglykämischen Koma. Die Behandlung besteht in einer Senkung des erhöhten Blutzuckerspiegels und, sofern nötig, flankierenden Maßnahmen wie der Stabilisierung des Kaliumspiegels im Blut.

Siehe auch[Bearbeiten]

Hypoglykämie, zu niedriger Blutzuckerwert (Unterzucker) und Postprandiale Hypoglykämie

Literatur[Bearbeiten]

  • Helmut Schatz (Hrsg.): Diabetologie kompakt. Grundlagen und Praxis. 4. erweiterte und aktualisierte Auflage. Thieme, Stuttgart u. a. 2006, ISBN 978-3-13-137724-1.
  • Hellmut Mehnert, Eberhard Standl, Klaus-Henning Usadel, Hans-Ulrich Häring (Hrsg.): Diabetologie in Klinik und Praxis. Georg Thieme Verlag 2003, ISBN 3-13-512805-9, auch als Google-Book [1].

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Adolf Faller, Michael Schünke: Der Körper des Menschen, Thieme Verlag, Stuttgart 2008, S. 371.
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