Hypophyseninsuffizienz

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Klassifikation nach ICD-10
E23.0 Hypopituitarismus
E23.1 Arzneimittelinduzierter Hypopituitarismus
E89.3 Hypopituitarismus nach medizinischen Maßnahmen
ICD-10 online (WHO-Version 2016)

Bei der Hypophyseninsuffizienz (Hypophysenunterfunktion; Morbus Simmonds) handelt es sich um eine Störung der Produktion und somit um eine insuffiziente Ausschüttung der Hormone des Hypophysenvorderlappens, welche als Hypophysenvorderlappeninsuffizienz (Abk: HVL-Insuffizienz) oder auch als Hypopituitarismus bezeichnet wird. Die verminderte Ausschüttung der Hormone des Hypophysenhinterlappens führt zu einer Hypophysenhinterlappeninsuffizienz (Abk: HHL-Insuffizienz).

Die dadurch auftretenden Störungen ergeben sich aus den physiologischen Wirkungen der jeweiligen Hormone.

Ursachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

oder unbekannt (idiopathisch)

Symptome[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Therapie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hypophyseninsuffizienz wird in Abhängigkeit von der Ursache operativ oder medikamentös behandelt. Dazu werden die verschiedenen Hormone, die im Körper nicht gebildet werden, substituiert. Aber nicht die Releasing-Hormone werden ersetzt, sondern Hormone wie z. B. Testosteron, Thyroxin, Somatotropin, Cortisol.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stephan Petersenn et al.: Sinnvolle Hypophysenstimulationstests. In: Deutsches Ärzteblatt Int. Nr. 107(25), 2010, S. 437–443 (online).
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