ICOM Deutschland

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ICOM Deutschland e. V. ist das deutsche Nationalkomitee des Internationalen Museumsrates (ICOM, englisch International Council of Museums). ICOM Deutschland wurde am 19. März 1953 gegründet und ist mit über 5000 Mitgliedern das mitgliederstärkste der 118 Nationalkomitees von ICOM und die größte Organisation der Museen und Museumsfachleute in Deutschland. ICOM Deutschland vertritt im Dialog und Zusammenwirken mit anderen Kultur- und Museumsorganisationen die Interessen der Museen und Museumsfachleute im öffentlichen Leben.[1]

ICOM Deutschland und der Internationale Museumsrat ICOM sehen ihre Arbeit darin, in Zusammenarbeit mit der UNESCO die in den Museen verwahrten Kulturgüter zu schützen und sie in den Dienst der Gesellschaft zu stellen. Die von ICOM entwickelten und weltweit anerkannten Ethischen Richtlinien für Museen (Code of Ethics for Museums) bilden die Grundlage der professionellen Arbeit von Museen.[2][3]

Zudem gab ICOM Deutschland zusammen mit dem Deutschen Museumsbund im Februar 2006 die Handreichung Standards für Museen heraus, welche eine Orientierung für eine qualifizierte Museumsarbeit in den mehr als 6.300 Museen in Deutschland bietet.

Präsidenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • seit 2017: Beate Reifenscheid
  • 2014–2016: Michael Henker, München
  • 2009–2013: Klaus Weschenfelder, Coburg
  • 2005–2009: York Langenstein, München
  • 1999–2004: Hans-Martin Hinz, Berlin
  • 1993–1998: Hans-Albert Treff, München
  • 1968–1992: Hermann Auer, München

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Über uns. Deutsches Nationalkomitee des Internationalen Museumsrats ICOM. In: ICOM Deutschland. Abgerufen am 11. Oktober 2016.
  2. ICOM Missions. In: ICOM. Abgerufen am 11. Oktober 2016.
  3. Code of Ethics. In: ICOM. Abgerufen am 11. Oktober 2016.