IFK Göteborg

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IFK Göteborg
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Voller Name Idrottsföreningen
Kamraterna Göteborg
Ort Göteborg
Gegründet 4. Oktober 1904
Vereinsfarben blau-weiß
Stadion Gamla Ullevi
Plätze 18.416
Präsident Kent Olsson
Trainer Mikael Stahre
Homepage ifkgoteborg.se
Liga Allsvenskan
2015 2. Platz
Heim
Auswärts

Der IFK Göteborg (schwedisch: Idrottsföreningen Kamraterna „Sportvereinigung Die Kameraden“) ist neben Malmö FF Schwedens erfolgreichster Fußballverein. Der Verein spielt gegenwärtig in der Allsvenskan, der höchsten schwedischen Spielklasse.

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mannschaft von 1905

Der Verein wurde am 4. Oktober 1904 in Göteborg gegründet. Neben Fußball gibt es im Verein die Sektionen Bowling, Leichtathletik, Orientierungslauf, Skisport und Eisschnelllauf.

Die Vereinsfarben sind blau-weiß, Spitznamen lauten Blåvitt (Blau-Weiß) und Änglarna (die Engel). Das eigentliche Heimatstadion ist Gamla Ullevi, bei Spielen mit hoher Publikumsresonanz wurde allerdings schon häufig auf das größere Ullevi ausgewichen. Am 9. Januar 2007 wurde mit dem Abriss des alten Stadions begonnen und ein neues, reines Fußballstadion gebaut, das denselben Namen trägt. Am 5. April 2009 wurde es offiziell eröffnet.

Der Verein führt die ewige Tabelle der Allsvenskan, der höchsten schwedischen Fußballliga, an. Er wurde 18-mal schwedischer Fußballmeister und gewann zweimal den UEFA-Pokal (1982 und 1987).

Stadtderbys in der Allsvenskan spielt der Verein gegen GAIS und BK Häcken, als brisant gelten zudem die Duelle mit den Stockholmer Vereinen AIK, Bajen und Djurgården.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Jahre in der zweiten Liga (1970−76)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viele IFK-Fans können sich noch erinnern als der Verein in den 1970er Jahren nur in der zweiten Liga spielte. Nach dem Titelgewinn 1969 stieg der Verein überraschend in der folgenden Saison ab, sodass sich in den folgenden Jahren der größte Verein Göteborgs in der Zweitklassigkeit wiederfand. Erst 1976 schaffte IFK als souveräner Spitzenreiter der damaligen Division 2 (Heute: Superettan) das Comeback in die erste Liga. Der Höhepunkt des Jahres war das Spiel gegen GAIS im Ullevi-Stadion vor über 50.000 Zuschauern. Nach der Rückkehr in die Allsvenskan baute der Manager Bernmar ein neues Team mit jungen Spielern wie Torbjörn Nilsson, Glenn Hysén und den Brüdern Tord und Tommy Holmgren auf. Der Verein kaufte auch Nationalspieler wie Björn Nordqvist, Ralf Edström und Ove Kindvall und geriet dadurch in finanzielle Nöte.

Der Gewinn des UEFA-Pokals 1982 und 1987[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der unerwartete Titel im UEFA-Pokal 1981/82 entspannte die Situation im Verein wieder und bedeutete zugleich den bis dahin größten Erfolg der Vereinsgeschichte. IFK Göteborg gewann sensationell die beiden Finalspiele gegen den Hamburger SV mit 1:0 in Göteborg und anschließend im Hamburger Volksparkstadion mit 3:0. Spieler wie Torbjörn Nilsson, Dan Corneliusson, Glenn Hysén, Glenn Strömberg und Tord Holmgren wurden zu Vereinslegenden. Trainer des 82er Teams war Sven-Göran Eriksson, der nach dem Sieg zu Benfica Lissabon wechselte. IFK Göteborg wurde im selben Jahr sowohl schwedischer Meister als auch Pokalsieger und gewann damit das Triple. Auf dem Weg ins UEFA-Pokalfinale hatte der IFK gegen Vereine wie FC Valencia und den 1. FC Kaiserslautern gewonnen.

Der größte Erfolg im Europacup der Landesmeister kam 1986, als IFK das Halbfinale erreichte. Im ersten Spiel gewann IFK gegen den FC Barcelona im Ullevistadion mit 3:0, mit Torbjörn Nilsson als Mann des Spiels. Das Rückspiel verlor man allerdings mit 0:3 und danach auch das Elfmeterschießen. 1987 wurde IFK zum zweiten Mal UEFA-Pokalsieger. Im Finale schlug man Dundee United.

Titelgewinne am laufenden Band (1990−96)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neue Erfolge konnte der Verein in den 1990er Jahren feiern. Zwischen 1990 und 1996 wurde IFK insgesamt sechs Mal schwedischer Meister und nahm außerdem erfolgreich am Europapokal der Landesmeister und der Champions League teil. Neue Stars wie Jesper Blomqvist, Joachim Björklund, Magnus Erlingmark und Andreas Andersson spielten im Verein und in der schwedischen Nationalmannschaft. IFK Göteborg hatte eine Reihe von Spielern im legendären schwedischen WM-Kader in den USA 1994: Thomas Ravelli, Stefan Rehn, Mikael Nilsson u.v.a. - Torwart Ravelli avancierte hierbei zum großen WM-Helden, da er im Viertelfinale gegen Rumänien zwei Elfmeter parieren konnte.

Zeiten im Mittelfeld der Liga und der Titel 2007 (seit 1997)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Titelgewinn 1996 wurde IFK Göteborg in der nächsten Saison „nur“ Zweiter und kaufte in den kommenden Jahren viele neue Spieler ein, die Meisten von ihnen schafften allerdings nie den Durchbruch. Der früher so erfolgreiche Verein spielte ohne Glück und Trainer wie Mats Jingblad wurden entlassen. 2004 feierte IFK Göteborg hundertjähriges Jubiläum. 2007 gelang nach elf Jahren wieder der Gewinn der Meisterschaft. Ansonsten belegte man allerdings größtenteils nur Plätze im Mittelfeld der Liga und schloss die Saison 2011 als Siebtplatzierter ab.

Vereinswappenhistorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fans vom IFK Göteborg jubeln über ein Tor.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

National[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: IFK Göteborg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien