II. Division 1957/58

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2. Oberliga 1957/58 (Fußball)
2. Oberliga 1956/57
Oberliga 1957/58

Die II. Division 1957/58 war die neunte Spielzeit der II. Division, die zwischen 1949 und 1963 in Teilen Deutschlands die zweithöchste Spielklasse im Fußball bildete. In der Saison 1957/58 gab es in West-, Südwest- und Süddeutschland je eine eingleisige II. Division. In Norddeutschland und West-Berlin wurde die II. Division nicht eingeführt. Hier war die Amateurliga die zweithöchste Spielklasse.

West[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der STV Horst-Emscher und Borussia München-Gladbach stiegen in die Oberliga West auf. Aus der Oberliga stiegen Hamborn 07 und der Wuppertaler SV ab. Die SG Wattenscheid 09 und Marathon Remscheid mussten in die Verbandsliga absteigen und wurden durch die SpVgg Erkenschwick und den TuS Lintfort ersetzt.

Platz Verein Spiele Tore Punkte
01. STV Horst-Emscher 30 69:40 45:15
02. Borussia M.-Gladbach (A) 30 75:37 43:17
03. TSV Marl-Hüls 30 88:47 42:18
04. Bayer 04 Leverkusen 30 68:39 38:22
05. VfB Bottrop 30 71:54 38:22
06. SpVgg Herten 30 49:40 37:23
07. Schwarz-Weiß Essen (A) 30 78:46 36:24
08. VfL Benrath (N) 30 70:66 30:30
09. Eintracht Gelsenkirchen 30 55:55 29:31
10. Sportfreunde Gladbeck (N) 30 56:59 28:32
11. SG Düren 99 30 51:62 27:33
12. Rheydter Spielverein 30 47:59 22:38
13. Union Krefeld 30 29:64 22:38
14. Dortmunder SC 95 30 40:82 18:42
15. SG Wattenscheid 09 30 38:84 13:47
16. Marathon Remscheid 30 29:80 12:48
  • Aufsteiger in die Oberliga West 1958/59
  • Absteiger in die Verbandsliga 1958/59
  • (A) Absteiger aus der Oberliga West 1956/57
    (N) Aufsteiger aus der Verbandsliga 1956/57

    Aufstiegsrunde West[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    An der Aufstiegsrunde nahmen die Landesmeister der drei westdeutschen Verbände teil. Da sowohl der Hombrucher FV als auch der SV Bergisch Gladbach 09 auf den Aufstieg verzichteten, rückte der westfälische Vizemeister SpVgg Erkenschwick nach.

    Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
     1. Hombrucher FV 09  2  1  1  0 005:200  +3 03:10
     2. TuS Lintfort  2  0  2  0 001:300  −2 02:20
     3. SV Bergisch Gladbach 09  2  0  1  1 002:300  −1 01:30
  • Aufsteiger in die 2. Oberliga West 1958/59
  • Südwest[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Der SV Weisenau und die Sportfreunde Saarbrücken stiegen in die Oberliga Südwest auf. Aus der Oberliga Südwest stiegen der VfR Kaiserslautern und der SV St. Ingbert ab. Germania Metternich und der VfL Neuwied mussten in die Amateurliga absteigen und wurden durch den Ludwigshafener SC und den VfB Theley ersetzt. Viktoria Hühnerfeld nannte sich ab der Saison 1958/59 Viktoria Sulzbach.

    Platz Verein Spiele Tore Punkte
    01. SV Weisenau 30 86:54 40:20
    02. Sportfreunde Saarbrücken (A) 30 80:60 38:22
    03. FV Engers 07 30 68:43 37:23
    04. SV Niederlahnstein 30 58:37 37:23
    05. VfR Kirn 30 72:49 37:23
    06. ASC Dudweiler 30 69:52 36:24
    07. SV Ludweiler-Warndt 30 58:61 31:29
    08. ASV Landau 30 65:71 31:29
    09. SpVgg Andernach (A) 30 45:64 29:31
    10. TSC Zweibrücken 30 57:50 28:32
    11. FC 08 Homburg (N) 30 53:63 28:32
    12. BSC Oppau 30 59:58 27:33
    13. Viktoria Hühnerfeld 30 48:49 24:36
    14. VfL Trier 30 53:73 24:36
    15. Germania Metternich (N) 30 55:82 23:37
    16. VfL Neuwied 30 39:89 10:50
  • Aufsteiger in die Oberliga Südwest 1958/59
  • Absteiger in die Amateurliga 1958/59
  • (A) Absteiger aus der Oberliga Südwest 1956/57
    (N) Aufsteiger aus der Amateurliga 1956/57

    Aufstiegsrunde Südwest[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    An der Aufstiegsrunde nahmen die Meister der drei südwestdeutschen Amateurligen sowie der südwestdeutsche Pokalsieger FSV Schifferstadt teil. Die Runde war gleichzeitig die Endrunde um die südwestdeutsche Amateurmeisterschaft, bei der die Spiele mit Schifferstädter Beteiligung nicht gewertet wurden.

    Platz Verein Spiele Tore Punkte
    1. Ludwigshafener SC (A) 6 16:07 9:03
    2. VfB Theley 6 16:07 7:05
    3. FSV Schifferstadt 6 09:10 6:06
    4. Sportfreunde Herdorf (A) 6 06:23 2:10
  • Aufsteiger in die 2. Oberliga Südwest 1958/59
  • Süd[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Der SV 07 Waldhof und die TSG Ulm 1846 stiegen in die Oberliga Süd auf. Aus der Oberliga stiegen der SSV Jahn Regensburg und die Stuttgarter Kickers ab. Der TSV Schwaben Augsburg und der FC Singen 04 mussten in die Amateurliga absteigen und wurden durch VfB Friedberg und den 1. FC Bamberg ersetzt.

    Platz Verein Spiele Tore Punkte
    01. SV 07 Waldhof 34 83:53 46:22
    02. TSG Ulm 1846 34 82:51 44:24
    03. VfL Neustadt/Coburg 34 63:46 40:28
    04. Freiburger FC (A) 34 52:41 38:30
    05. FC Bayern Hof 34 62:61 38:30
    06. Amicitia Viernheim (N) 34 64:58 35:33
    07. SV Darmstadt 98 34 52:54 33:35
    08. SpVgg Neu-Isenburg 34 55:73 33:35
    09. ASV Cham 34 63:58 32:36
    10. FC Hanau 93 34 62:69 32:36
    11. 1. FC Pforzheim 34 66:61 31:37
    12. TSV Straubing 34 57:70 31:37
    13. SV Wiesbaden 34 47:58 31:37
    14. VfB Helmbrechts 34 51:65 31:37
    15. KSV Hessen Kassel 34 53:59 30:38
    16. Borussia Fulda (N) 34 76:89 30:38
    17. TSV Schwaben Augsburg (A) 34 56:59 29:39
    18. FC Singen 04 34 55:74 28:40
  • Aufsteiger in die Oberliga Süd 1958/59
  • Absteiger in die Amateurliga 1958/59
  • (A) Absteiger aus der Oberliga Süd 1956/57
    (N) Aufsteiger aus der Amateurliga 1956/57

    Aufstiegsrunde Süd[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    An der Aufstiegsrunde nahmen die Meister der fünf süddeutschen Amateurligen teil.

    Platz Verein Spiele Tore Punkte
    1. VfB Friedberg 4 9:01 8:0
    2. 1. FC 01 Bamberg 4 4:03 5:3
    3. VfL Neckarau 4 8:09 4:4
    4. Offenburger FV 4 7:08 2:6
    5. Union Böckingen 4 3:10 1:7
  • Aufsteiger in die 2. Oberliga Süd 1958/59
  • Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Hardy Grüne: Vom Kronprinzen bis zur Bundesliga. 1890 bis 1963. Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Band 1. AGON Sportverlag, Kassel 1996, ISBN 3-928562-85-1, S. 374.