IIHF Continental Cup 2006/07

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Meister: Weissrussland 1995Weißrussland HK Junost Minsk

Der IIHF Continental Cup 2006/07 war die zehnte Austragung des von der Internationalen Eishockey-Föderation IIHF ausgetragenen Wettbewerbs. Am vom 22. September 2006 bis 7. Januar 2007 ausgetragenen Turnier nahmen 19 Mannschaften aus 19 Ländern teil. Die Finalrunde wurde vom 5. bis 7. Januar 2007 im ungarischen Székesfehérvár ausgetragen.

Drei Finalrundenteilnehmer waren gesetzt, der Gastgeber Alba Volán Székesfehérvár sowie Ilves Tampere aus Finnland und der HK Awangard Omsk aus Russland, als Vertreter der am höchsten platzierten Länder nach der IIHF-Weltrangliste 2006, die für das Turnier gemeldet hatte. Der weitere Finalteilnehmer wurden in drei Qualifikationsrunden ermittelt.

Qualifikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Runde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Spiele der ersten Runde fanden vom 22. bis zum 24. September 2006 statt. Als Austragungsort für die Gruppe A fungierte die rumänische Hauptstadt Bukarest und in Belgrad wurden die Spiele der Gruppe B ausgetragen. Von den acht gemeldeten Mannschaften konnte jedoch zwei nicht antreten, die daraufhin durch außer Konkurrenz spielende Mannschaften ersetzt wurden. Zudem reiste eine Mannschaft nicht mit dem Minimum von 15 Feldspielern und zwei Torhütern an, wodurch ihre Spiele ebenfalls nicht gewertet wurden.

Gruppe A[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gruppe A konnte der armenische Vertreter Uratu HC mit seiner Mannschaft aufgrund einer erlittenen Lebensmittelvergiftung nicht an der Veranstaltung teilnehmen. Um den Ausfall zu kompensieren, engagierten die Verantwortlichen die rumänische Mannschaft von CS Progym Gheorgheni für das Turnier. Die Spiele Gheorghenis gingen jedoch nicht in die Turnierwertung ein.

Letztlich setzte sich der Turniergastgeber Steaua Bukarest gegen die beiden verbliebenen Mitstreiter durch und qualifizierte sich für die zweite Runde. Im entscheidenden und letzten Gruppenspiel hatten sie sich gegen den HK Slavija Ljubljana knapp mit 5:4 durchgesetzt. Ljubljana war ebenfalls nachgerückt, nachdem der HK Acroni Jesenice bereits im Vorfeld auf eine Teilnahme verzichtet hatte.

22. September 2006 BulgarienBulgarien Akademik Sofia 0:9
(0:4, 0:2, 0:3)
SlowenienSlowenien HK Slavija Ljubljana Mihai-Flamaropol-Arena, Bukarest
Zuschauer:
22. September 2006 RumänienRumänien Steaua Bukarest 11:1*
(3:0, 4:1, 4:0)
RumänienRumänien CS Progym Gheorgheni Mihai-Flamaropol-Arena, Bukarest
Zuschauer:
23. September 2006 RumänienRumänien Steaua Bukarest 12:0
(4:0, 4:0, 4:0)
BulgarienBulgarien Akademik Sofia Mihai-Flamaropol-Arena, Bukarest
Zuschauer:
23. September 2006 SlowenienSlowenien HK Slavija Ljubljana 2:1*
(1:0, 1:0, 0:1)
RumänienRumänien CS Progym Gheorgheni Mihai-Flamaropol-Arena, Bukarest
Zuschauer:
24. September 2006 BulgarienBulgarien Akademik Sofia 1:5*
(-:-, -:-, -:-)
RumänienRumänien CS Progym Gheorgheni Mihai-Flamaropol-Arena, Bukarest
Zuschauer:
24. September 2006 RumänienRumänien Steaua Bukarest 5:4
(2:1, 1:1, 2:2)
SlowenienSlowenien HK Slavija Ljubljana Mihai-Flamaropol-Arena, Bukarest
Zuschauer:
Pl. Sp S OTS OTN N Tore Punkte
1. RumänienRumänien Steaua Bukarest 2 2 0 0 0 17:04 6
2. SlowenienSlowenien HK Slavija Ljubljana 2 1 0 0 1 13:05 3
3. BulgarienBulgarien Akademik Sofia 2 0 0 0 2 00:21 0
4. RumänienRumänien CS Progym Gheorgheni 0–:0

Gruppe B[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die in Belgrad ausgetragene Gruppe B sah lediglich den Gastgeber HK Partizan Belgrad und Polis Akademisi Ankara um den Einzug in die nächste Runde kämpfen. Der kroatische Klub KHL Medveščak Zagreb reiste nicht mit der IIHF geforderten Mindestanzahl von 15 Spielern und zwei Torhütern an, woraufhin die Spiele nicht in die Wertung einbezogen wurden. Zudem sagte der belgische Vertreter White Caps Turnhout seine Teilnahme ab. Als Ersatz sprang Partizans Lokalrivale HK Roter Stern Belgrad ein, dessen Spiele ebenfalls nicht gewertet wurden.

Somit entwickelte sich das Weiterkommen in der Gruppe B zu einer Farce, da sich im einzig relevanten Spiel des Wochenendes Partizan Belgrad und Ankara gegenüberstanden. Diese völlig ungleiche Partie gewann Partizan mit 20:0.

22. September 2006 SerbienSerbien HK Roter Stern Belgrad 5:3*
(0:2, 3:1, 2:0)
KroatienKroatien KHL Medveščak Zagreb Ledena dvorana, Belgrad
Zuschauer:
22. September 2006 SerbienSerbien HK Partizan Belgrad 20:0
(5:0, 9:0, 6:0)
TurkeiTürkei Polis Akademisi Ankara Ledena dvorana, Belgrad
Zuschauer:
23. September 2006 KroatienKroatien KHL Medveščak Zagreb 15:3*
(4:1, 8:0, 3:2)
TurkeiTürkei Polis Akademisi Ankara Ledena dvorana, Belgrad
Zuschauer:
23. September 2006 SerbienSerbien HK Partizan Belgrad 7:1*
(1:1, 2:0, 4:0)
SerbienSerbien HK Roter Stern Belgrad Ledena dvorana, Belgrad
Zuschauer:
24. September 2006 TurkeiTürkei Polis Akademisi Ankara 2:10*
(0:4, 1:2, 1:4)
SerbienSerbien HK Roter Stern Belgrad Ledena dvorana, Belgrad
Zuschauer:
24. September 2006 SerbienSerbien HK Partizan Belgrad 9:2*
(3:1, 5:0, 1:1)
KroatienKroatien KHL Medveščak Zagreb Ledena dvorana, Belgrad
Zuschauer:
Pl. Sp S OTS OTN N Tore Punkte
1. SerbienSerbien HK Partizan Belgrad 1 1 0 0 0 20:00 3
2. TurkeiTürkei Polis Akademisi Ankara 1 0 0 0 1 00:20 0
3. KroatienKroatien KHL Medveščak Zagreb 0–:0
4. SerbienSerbien HK Roter Stern Belgrad 0–:0

Zweite Runde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zweite Runde des Continental Cups wurde vom 13. bis 15. Oktober 2006 in drei Gruppen ausgespielt. Die Spiele der Gruppe C fanden im französischen Rouen statt, die Spiele der Gruppe D in den polnischen Städten Oświęcim und Krakau sowie die Spiele der Gruppe E im litauischen Elektrėnai.

Der Sieger der Gruppe A, Steaua Bukarest, qualifizierte sich zur Teilnahme in der Gruppe D, während der HK Partizan Belgrad an der Austragung der Gruppe E teilnahm.

Gruppe C[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die in Rouen ausgespielte Gruppe C sah den EC Red Bull Salzburg die dritte Runde erreichen. Bereits im ersten Turnierspiel, das sich später als das für den Turniersieg entscheidende herausstellen sollte, besiegten die Österreicher SønderjyskE Ishockey aus Dänemark im Penaltyschießen mit 5:4. Dadurch, dass sie auch ihre folgenden beiden Spiele gewannen, war keine andere Mannschaft in der Lage, sie von der Spitzenposition zu verdrängen. Die gastgebenden Dragons de Rouen schnitten als Drittplatzierte enttäuschend ab. Sie konnten lediglich gegen die Nottingham Panthers gewinnen.

13. Oktober 2006
16:30 Uhr
DanemarkDänemark SønderjyskE Vojens 4:5 n. P.
(0:1, 1:1, 3:2, 0:0, 0:1)
OsterreichÖsterreich EC Red Bull Salzburg Patinoire L'île Lacroix, Rouen
Zuschauer: 500
13. Oktober 2006
20:00 Uhr
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Nottingham Panthers 2:6
(0:3, 0:1, 2:2)
FrankreichFrankreich Dragons de Rouen Patinoire L'île Lacroix, Rouen
Zuschauer:
14. Oktober 2006
16:30 Uhr
OsterreichÖsterreich EC Red Bull Salzburg 5:2
(3:0, 0:2, 2:0)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Nottingham Panthers Patinoire L'île Lacroix, Rouen
Zuschauer: 932
14. Oktober 2006
20:00 Uhr
FrankreichFrankreich Dragons de Rouen 2:5
(1:2, 1:2, 0:1)
DanemarkDänemark SønderjyskE Vojens Patinoire L'île Lacroix, Rouen
Zuschauer: 2.414
15. Oktober 2006
16:00 Uhr
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Nottingham Panthers 2:4
(0:1, 0:2, 2:1)
DanemarkDänemark SønderjyskE Vojens Patinoire L'île Lacroix, Rouen
Zuschauer: 724
15. Oktober 2006
20:00 Uhr
FrankreichFrankreich Dragons de Rouen 0:6
(0:0, 0:4, 0:2)
OsterreichÖsterreich EC Red Bull Salzburg Patinoire L'île Lacroix, Rouen
Zuschauer: 1.974
Pl. Sp S OTS OTN N Tore Punkte
1. OsterreichÖsterreich EC Red Bull Salzburg 3 2 1 0 0 16:06 8
2. DanemarkDänemark SønderjyskE Ishockey 3 2 0 1 0 13:09 7
3. FrankreichFrankreich Dragons de Rouen 3 1 0 0 2 08:13 3
4. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Nottingham Panthers 3 0 0 0 3 06:15 0

Gruppe D[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Turnier der Gruppe D, das an zwei Spielorten ausgetragen wurde, gewann der kasachische Klub HK Kasachmys Satpajew, der ebenso wie Salzburg in der Gruppe C, bereits im ersten Gruppenspiel gegen die Gastgeber aus Krakau den Grundstein für den Turniersieg legte. An den beiden folgenden Turniertagen gewann jeweils beide ihre Spiele und belegten somit die ersten beiden Positionen. Der Qualifikant aus Bukarest belegte den dritten Rang, während CG Puigcerdà aus Spanien ohne Punktgewinn und mit einem Torverhältnis von 3:28 auf dem letzten Platz landete.

13. Oktober 2006 PolenPolen KS Cracovia Krakau 2:4
(0:0, 2:2, 0:2)
KasachstanKasachstan HK Kasachmys Satpajew
Zuschauer:
13. Oktober 2006 SpanienSpanien CG Puigcerdà 1:10
(-:-, -:-, -:-)
RumänienRumänien Steaua Bukarest
Zuschauer:
14. Oktober 2006 KasachstanKasachstan HK Kasachmys Satpajew 4:1
(1:0, 2:1, 1:0)
RumänienRumänien Steaua Bukarest
Zuschauer:
14. Oktober 2006 PolenPolen KS Cracovia Krakau 6:2
(1:0, 1:0, 4:2)
SpanienSpanien CG Puigcerdà
Zuschauer:
15. Oktober 2006 KasachstanKasachstan HK Kasachmys Satpajew 12:0
(4:0, 8:0, 0:0)
SpanienSpanien CG Puigcerdà
Zuschauer:
15. Oktober 2006 RumänienRumänien Steaua Bukarest 2:6
(1:0, 1:2, 0:4)
PolenPolen KS Cracovia Krakau
Zuschauer:
Pl. Sp S OTS OTN N Tore Punkte
1. KasachstanKasachstan HK Kasachmys Satpajew 3 3 0 0 0 20:03 9
2. PolenPolen KS Cracovia Krakau 3 2 0 0 1 14:08 6
3. RumänienRumänien Steaua Bukarest 3 1 0 0 2 13:11 3
4. SpanienSpanien CG Puigcerdà 3 0 0 0 3 03:28 0

Gruppe E[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den dritten freien Platz in der dritten Qualifikationsrunde konnte sich der ukrainische Vertreter HK Sokol Kiew sichern. Sie besiegten zunächst den Qualifikanten HK Partizan Belgrad sowie den Turniergastgeber SC Energija Elektrėnai. Dies tat ihnen an den ersten beiden Spieltagen der HK Riga 2000 nach, wodurch es am letzten Turniertag zum Duell der beiden Teams kam, das gleichzeitig über den Turniersieg entschied. Kiew setzte sich dabei durch ein knappes 3:2 durch.

13. Oktober 2006
13:30 Uhr
SerbienSerbien HK Partizan Belgrad 0:11
(0:4, 0:5, 0:2)
UkraineUkraine HK Sokol Kiew Ledo Rumai, Elektrėnai
Zuschauer: 830
13. Oktober 2006
17:00 Uhr
LitauenLitauen SC Energija Elektrėnai 3:8
(1:3, 1:2, 1:3)
LettlandLettland HK Riga 2000 Ledo Rumai, Elektrėnai
Zuschauer:
14. Oktober 2006
13:30 Uhr
LettlandLettland HK Riga 2000 8:0
(3:0, 2:0, 3:0)
SerbienSerbien HK Partizan Belgrad Ledo Rumai, Elektrėnai
Zuschauer: 830
14. Oktober 2006
17:00 Uhr
LitauenLitauen SC Energija Elektrėnai 1:10
(0:5, 0:3, 1:2)
UkraineUkraine HK Sokol Kiew Ledo Rumai, Elektrėnai
Zuschauer: 1.700
15. Oktober 2006
13:00 Uhr
UkraineUkraine HK Sokol Kiew 3:2
(0:1, 1:1, 2:0)
LettlandLettland HK Riga 2000 Ledo Rumai, Elektrėnai
Zuschauer: 1.234
15. Oktober 2006
16:30 Uhr
LitauenLitauen SC Energija Elektrėnai 6:4
(1:2, 3:2, 2:0)
SerbienSerbien HK Partizan Belgrad Ledo Rumai, Elektrėnai
Zuschauer: 2.015
Pl. Sp S OTS OTN N Tore Punkte
1. UkraineUkraine HK Sokol Kiew 3 3 0 0 0 24:03 9
2. LettlandLettland HK Riga 2000 3 2 0 0 1 18:06 6
3. LitauenLitauen SC Energija Elektrėnai 3 1 0 0 2 10:22 3
4. SerbienSerbien HK Partizan Belgrad 3 0 0 0 3 04:25 0

Dritte Runde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die dritte Runde des Continental Cups fand vom 17. bis 19. November 2006 im weißrussischen Minsk statt. Neben dem Gastgeber nahmen die drei Sieger der zweiten Runde am Turnier teil.

Gruppe F[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Vorschlussrunde trafen die drei Qualifikanten der vorangegangenen Runde auf den Gastgeber HK Junost Minsk. An den ersten beiden Spieltagen blieben HK Kasachmys Satpajew und die Gastgeber verlustpunktfrei, wodurch sich erst im abschließenden Gruppenspiel – dem Aufeinandertreffen der beiden unbesiegten Mannschaften – entschied, wer das Super Final erreichen sollte. Mit einem knappen 2:1-Sieg in der Verlängerung setzte sich schließlich Minsk durch und ließ sowohl Satpajew als auch den EC Red Bull Salzburg und HK Sokol Kiew hinter sich.

Insgesamt besuchten 14.200 Zuschauer die sechs Turnierspiele.

17. November 2006
15:00 Uhr
KasachstanKasachstan HK Kasachmys Satpajew 6:2
(3:1, 2:1, 1:0)
UkraineUkraine HK Sokol Kiew Sportpalast, Minsk
Zuschauer: 1.800
17. November 2006
18:30 Uhr
Weissrussland 1995Weißrussland HK Junost Minsk 1:0
(1:0, 0:0, 0:0)
OsterreichÖsterreich EC Red Bull Salzburg Sportpalast, Minsk
Zuschauer: 3.300
18. November 2006
15:00 Uhr
OsterreichÖsterreich EC Red Bull Salzburg 2:7
(1:1, 0:2, 1:4)
KasachstanKasachstan HK Kasachmys Satpajew Sportpalast, Minsk
Zuschauer: 1.200
18. November 2006
18:30 Uhr
UkraineUkraine HK Sokol Kiew 2:7
(0:0, 1:3, 1:4)
Weissrussland 1995Weißrussland HK Junost Minsk Sportpalast, Minsk
Zuschauer: 3.200
19. November 2006
15:00 Uhr
OsterreichÖsterreich EC Red Bull Salzburg 6:3
(1:1, 2:1, 3:1)
UkraineUkraine HK Sokol Kiew Sportpalast, Minsk
Zuschauer: 1.300
19. November 2006
18:30 Uhr
Weissrussland 1995Weißrussland HK Junost Minsk 2:1 n. V.
(0:0, 0:0, 1:1, 1:0)
KasachstanKasachstan HK Kasachmys Satpajew Sportpalast, Minsk
Zuschauer: 3.400
Pl. Sp S OTS OTN N Tore Punkte
1. Weissrussland 1995Weißrussland HK Junost Minsk 3 2 1 0 0 10:03 8
2. KasachstanKasachstan HK Kasachmys Satpajew 3 2 0 1 0 14:06 7
3. OsterreichÖsterreich EC Red Bull Salzburg 3 1 0 0 2 08:11 3
4. UkraineUkraine HK Sokol Kiew 3 0 0 0 3 07:19 0

Super Final[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Super Final fand vom 5. bis 7. Januar 2007 im ungarischen Székesfehérvár statt. Gesetzt waren Alba Volán Székesfehérvár als Gastgeber sowie der finnische Teilnehmer Ilves Tampere und HK Awangard Omsk aus Russland. Omsk hatte mit dem IIHF European Champions Cup erst zwei Jahre zuvor einen Europapokal gewonnen. Zusätzlich war der Sieger der dritten Runde, in Form des weißrussischen Meisters HK Junost Minsk, qualifiziert.

Bereits am ersten Turniertag konnte der Qualifikant aus Minsk mit einem 3:2-Sieg über Ilves Tampere für Aufsehen sorgen, während Omsk erwartungsgemäß mit 6:2 gegen Székesfehérvár gewann. Am zweiten Spieltag waren erneut beide Mannschaften siegreich, wodurch es am letzten Tag zum entscheidenden Spiel zwischen Minsk und Omsk kam. Nach torloser regulärer Spielzeit und Verlängerung musste der Turniersieger im Penaltyschießen gefunden werden. Dort sorgte Minsk wie bereits am ersten Spieltag für eine Überraschung und sicherte sich den Continental Cup. Dahinter platzierte sich Omsk auf dem zweiten Platz, während Ilves Tampere und Alba Volán Székesfehérvár die dritte und vierte Position belegten.

Insgesamt besuchten 17.715 Zuschauer die sechs Turnierspiele.

Gruppe G[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

5. Januar 2007
15:30 Uhr
FinnlandFinnland Ilves Tampere
T. Jääskeläinen (33:28)
J. Pesonen (36:51)
2:3
(0:0, 2:2, 0:1)
Spielbericht (PDF; 13 kB)
Weissrussland 1995Weißrussland HK Junost Minsk
T. Chlubna (28:06)
M. Buturlin (29:13)
A. Kawaljou (50:43)
Eishalle, Székesfehérvár
Zuschauer: 2.500
5. Januar 2007
19:00 Uhr
UngarnUngarn Alba Volán Székesfehérvár
G. Ocskay (36:35)
A. Vaszjunyin (48:40)
2:6
(0:3, 1:3, 1:0)
Spielbericht (PDF; 13 kB)
RusslandRussland HK Awangard Omsk
K. Gorowikow (1:04)
A. Kaljuschny (11:00)
M. Jakuzenja (13:40)
D. Rjabykin (20:35)
D. Denissow (25:36)
K. Gorowikow (37:59)
Eishalle, Székesfehérvár
Zuschauer: 3.500
6. Januar 2007
15:30 Uhr
FinnlandFinnland Ilves Tampere
V. Viitakoski (55:30)
1:4
(0:2, 0:1, 1:1)
Spielbericht (PDF; 12 kB)
RusslandRussland HK Awangard Omsk
A. Kurjanow (17:09)
A. Troschtschinski (18:17)
W. Jatschmenjow (35:33)
K. Gorowikow (58:54)
Eishalle, Székesfehérvár
Zuschauer: 1.750
6. Januar 2007
19:00 Uhr
Weissrussland 1995Weißrussland HK Junost Minsk
T. Chlubna (3:43)
O. Woschtschenikin (12:35)
J. Krywamas (27:48)
A. Waukou (40:52)
U. Kopaz (47:40)
5:2
(2:1, 1:0, 2:1)
Spielbericht (PDF; 13 kB)
UngarnUngarn Alba Volán Székesfehérvár
K. Palkovics (14:42)
R. Holéczy (58:21)
Eishalle, Székesfehérvár
Zuschauer: 3.620
7. Januar 2007
15:30 Uhr
RusslandRussland HK Awangard Omsk 0:1 n. P.
(0:0, 0:0, 0:0, 0:0, 0:1)
Spielbericht (PDF; 12 kB)
Weissrussland 1995Weißrussland HK Junost Minsk
I. Andrjuschtschenko (PS)
Eishalle, Székesfehérvár
Zuschauer: 2.845
7. Januar 2007
19:00 Uhr
UngarnUngarn Alba Volán Székesfehérvár
C. Kovács (33:21)
1:5
(0:3, 1:0, 0:2)
Spielbericht (PDF; 13 kB)
FinnlandFinnland Ilves Tampere
L. Mattila (10:13)
T. Koivisto (12:59)
T. Huhtala (18:09)
T. Koivisto (52:59)
P. Määttänen (57:48)
Eishalle, Székesfehérvár
Zuschauer: 3.500
Pl. Sp S OTS OTN N Tore Punkte
1. Weissrussland 1995Weißrussland HK Junost Minsk 3 2 1 0 0 09:04 8
2. RusslandRussland HK Awangard Omsk 3 2 0 1 0 10:04 7
3. FinnlandFinnland Ilves Tampere 3 1 0 0 2 08:08 3
4. UngarnUngarn Alba Volán Székesfehérvár 3 0 0 0 3 05:16 0

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielertrophäen

Auszeichnung Spieler Team
Wertvollster Spieler Konstantin Gorowikow HK Awangard Omsk
Bester Torhüter Pasi Häkkinen Ilves Tampere
Bester Verteidiger Uladsimir Kopaz HK Junost Minsk
Bester Stürmer Artjom Tschubarow HK Awangard Omsk
Bester Jungprofi Pasi Tuominen Ilves Tampere
Topscorer Konstantin Gorowikow HK Awangard Omsk

Siegermannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

IIHF-Continental-Cup-Sieger


HK Junost Minsk

Torhüter: Szjapan Haratscheuskich, Edgars Masaļskis

Verteidiger: Michail Buturlin, Igor Chazei, Sjarhej Jarkowitsch, Andrej Karau, Uladsimir Kopaz, Jauhen Krywamas, Aleh Ljawonzjeu, Mikalaj Stassenko

Angreifer: Igor Andrjuschtschenko, Tomáš Chlubna, Wladislaw Klotschkow, Andrej Kawaljou, Aljaksej Kruzikau, Sjarhej Paklin, Szjapan Panamarou, Miķelis Rēdlihs, Sergei Salnikow, Sjarhej Schytkouski, Arzjom Waukou, Oleg Woschtschenikin

Cheftrainer: Michail Sacharau

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]