IMC Fachhochschule Krems

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Folgende Teile dieses Abschnitts scheinen seit 2018 nicht mehr aktuell zu sein: Kennzahlen bitte erneuern; Anzahl Studiengänge, Studierende usw.
Bitte hilf mit, die fehlenden Informationen zu recherchieren und einzufügen.

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

Koordinaten: 48° 24′ 31″ N, 15° 35′ 17,6″ O

IMC Fachhochschule Krems
Logo
Gründung 1994
Trägerschaft privat[1]
Ort Krems an der Donau, Österreich
Leitung Geschäftsführer: Ulrike Prommer und Karl Ennsfellner

Kollegium: Martin Waiguny

Studierende 2.700
Mitarbeiter über 500
Website www.fh-krems.ac.at

Die IMC Fachhochschule Krems ist eine Fachhochschule in Niederösterreich. Im Jahr 2018 verfügte sie über 27 Studiengänge, 2700 Studierende, 560 Lehrkräfte und 137 Partnerhochschulen in 36 Ländern. An drei Kremser Standorten bietet sie Bachelor- und Master-Studiengänge in den Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Gesundheitswissenschaften, Digitalisierung & Technik und Life Sciences an. Die Studien können in Vollzeit und teilweise auch berufsbegleitend absolviert werden. Zusätzlich werden Weiterbildungslehrgänge in den Bereichen Sprachen und Krankenhaushygiene angeboten. Die Abkürzung IMC steht für „Internationales Management Center“ und bezeichnet die Trägergesellschaft von 1994 bis 2002.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

IMC-Gebäude Trakt G

1994 nahm die Einrichtung mit dem englischsprachigen Diplom-Studiengang „Tourismusmanagement und Freizeitwirtschaft“ (“Tourism and Leisure Management”) ihren Betrieb auf.

1999 wurde mit dem Diplomstudiengang „Exportorientiertes Management EU-ASEAN-NAFTA“ eine weitere Ausbildungsmöglichkeit angeboten. 2001 folgte die Eröffnung der Studiengänge „Gesundheitsmanagement“ und „Unternehmensführung & E-Business Management“ für KMU. Der zweite wurde 2002 erstmals berufsbegleitend angeboten. Im selben Jahr nahm auch der Studiengang – „Medical and Pharmaceutical Biotechnology“ – seinen Betrieb auf. Dafür wurde im März 2003 das Biotechnologiezentrum eröffnet. Im April 2002 wurde der Ausbildungseinrichtung vom österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur der Titel „Fachhochschule“ verliehen.

Im September 2003 startete mit 30 Studierenden der zweite berufsbegleitende Diplomstudiengang „Gesundheitsmanagement“.

2005 entstand der zweite Standort in Krems – die FH-Trakte D und G am neuen Campus. Seit 2006 werden die Studiengänge „Physiotherapie“ und „Hebammen“ angeboten. 2008 startete der Bachelor-Studiengang „Advanced Nursing Practice“, seit 2009 kann „Musiktherapie“ studiert werden. Im Mai 2011 erfolgte die Grundsteinlegung des Gebäudes „Trakt G1“ am Campus Krems.

Seit September 2011 kamen fünf Master-Studiengänge hinzu: „Marketing & Sales“, „Management von Gesundheitsunternehmen“, „Unternehmensführung für KMU“, „Management“ und „Regulatory Affairs“. Auch der Bachelor-Studiengang „Ergotherapie“ startete. Ein Jahr später nahmen die Bachelor-Studiengänge „Gesundheits- und Krankenpflege[2]“ und die Master-Studiengänge „Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement“[3] und „Musiktherapie“ ihren Betrieb auf. Seit September 2014 wird auch „Business Administration“ als Bachelor-Studium angeboten, seit September 2015 der Bachelor-Studiengang „International Wine Business“[4]. Im September 2017 startete der Master-Studiengang „Digital Business Innovation and Transformation“.[5]

Ab Herbst 2018 gibt es drei neue Studiengänge: Der englischsprachige Bachelorstudiengang „Applied Chemistry“[6] sowie die beiden Masterstudiengänge im Gesundheitsbereich „Advanced Nursing Practice“ und „Angewandte Gesundheitswissenschaften“[7].

Im Herbst 2019 wurde die der englischsprachige Bachelorstudiengangs „Informatics“ eingeführt.[8]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frühjahr 2016: Im EU-initiierten „U-Multirank“, einem globalen Hochschulranking, bei dem mit Stand 2017 rund 1.500[9] Universitäten und Hochschulen weltweit verglichen werden, erhielt die IMC FH Krems in den Kategorien Studentenmobilität, internationales Personal und nicht-deutschsprachige Studien die Bestnote.[10]

Frühjahr 2016: Die englischsprachigen Bachelor- und Masterstudiengänge „Medical und Pharmaceutical Biotechnology“ der IMC Fachhochschule Krems landeten beim CHE-Ranking, bei dem 300 Universitäten und Fachhochschulen im deutschsprachigen Raum nach unterschiedlichen Kriterien bewertet werden, in den verschiedenen zu bewertenden Kategorien 17 Mal in der Spitzengruppe.[11]

Akkreditierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Evaluationsagentur Baden-Württemberg (evalag): Die evalag, eine internationale Qualitätssicherungsagentur mit Sitz in Baden-Württemberg, hat das interne Qualitätsmanagement der IMC FH Krems zertifiziert. Auf Basis des Hochschul-Qualitätssicherungsgesetzes ist jede Hochschule verpflichtet sich innerhalb von sechs Jahren einem externen Audit zu unterziehen.[12]

Dem Studiengang „Medical and Pharmaceutical Biotechnology“ der IMC FH Krems wurde von der ASIIN, einer Akkreditierungsagentur für Studiengänge der Ingenieurswissenschaften, der Informatik, der Naturwissenschaften und der Mathematik, das Qualitätssiegel verliehen. Die IMC FH Krems ist somit die erste österreichischen Hochschule mit einer ASIIN-Akkreditierung.[13]

Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Forschungsaktivitäten der IMC Fachhochschule Krems werden durch Forschungsförderungen oder durch Firmen unterstützt. Als Beispiel für eine Forschungsaktivität, die durch einen Forschungszuschuss für Forschung unterstützt wird, ist das „Josef Ressel Zentrum für Personalisierte Therapie“[14] zu erwähnen. Das „Forschungsinstitut für Angewandte Bioanalytik und Arzneimittelentwicklung“ konzentriert sich vorrangig auf Auftragsforschung für Unternehmen.[15] Im Business Department wird die Forschungsgruppe „CSR und Innovation“ durch einen großen Forschungsfonds gefördert und ist international anerkannt für ihre Ergebnisse.

Internationalität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die IMC FH Krems ist nach eigener Aussage eine Hochschule mit internationalem Fokus.[16]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Institutional Audit – IMC Fachhochschule Krems Gutachterbericht. (PDF; 234 KB) In: fibaa.org. November 2011, abgerufen am 15. Mai 2019.
  2. Bachelor in Gesundheits- und Krankenpflege: IMC FH Krems erweitert Studienangebot! Abgerufen am 27. Mai 2016.
  3. Master in „Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement“. Abgerufen am 27. Mai 2016.
  4. Neuer Studiengang "International Wine Business" an der IMC FH Krems. Abgerufen am 27. Mai 2016.
  5. Neuer Masterstudiengang "Digital Business Innovation and Transformation" an der IMC FH Krems. Archiviert vom Original am 12. September 2017; abgerufen am 11. September 2017., vom 6. Februar 2017
  6. Julia Erber: Chemische Fachkräfte werden ab Herbst 2018 in Krems ausgebildet: Bachelor-Studiengang „Applied Chemistry“ neu an der IMC FH Krems. In: ots.at. APA, 30. November 2017, abgerufen am 16. Januar 2018.
  7. Ab Herbst 2018: Neue Master-Studiengänge an der IMC FH Krems. Abgerufen am 16. Januar 2018.
  8. Bachelor-Studium Informatics. Abgerufen am 18. November 2019.
  9. Éanna Kelly: EU’s personalised university league table beefs up its coverage. In: sciencebusiness.net. 30. März 2017, archiviert vom Original am 31. März 2017; abgerufen am 11. September 2017.
  10. Gute Noten für die FH Krems. Abgerufen am 27. Mai 2016.
  11. IMC FH Krems im CHE Ranking top bewertet: Medizinische und Pharmazeutische Biotechnologie erzielt sensationelle Ergebnisse. Abgerufen am 27. Mai 2016.
  12. We made it: IMC FH Krems erhält bestes Zertifizierungsergebnis. Presseaussendung der FH Krems. In: ots.at. 23. Oktober 2017, abgerufen am 20. November 2019.
  13. IMC FH Krems wird zum Biotech-Forschungshub « LISA – Life Science Austria. In: LISA - Life Science Austria. 3. November 2016 (lifescienceaustria.at [abgerufen am 16. Januar 2018]).
  14. IMC FH Krems eröffnet erstes Josef Ressel Zentrum für die Grundlegung einer personalisierten Musiktherapie. In: OTS.at. (ots.at [abgerufen am 15. Januar 2018]).
  15. IMC FH Krems als Hot Spot der Biotechnologie. In: OTS.at. (ots.at [abgerufen am 15. Januar 2018]).
  16. IMC FH Krems feierte 20-jähriges Jubiläum und ehrte Gründungsvater Dr. h. c. Mag. Heinz Boyer. Abgerufen am 27. Mai 2016.