iMovie

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iMovie (macOS)

IMovie Mac.png
Basisdaten

Entwickler Apple
Erscheinungsjahr 5. Oktober 1999
Aktuelle Version 10.1.15
(25. August 2020)
Betriebssystem macOS (≥ 2.0),
Mac OS (≤ 2.0)
Kategorie Videoschnitt
Lizenz proprietäre Lizenz
deutschsprachig ja
iMovie
iMovie (iOS)

iOS Logo
Basisdaten

Entwickler Apple
Erscheinungsjahr 24. Juni 2010
Aktuelle Version 2.2.10
(25. August 2020)
Betriebssystem iOS, iPadOS
Kategorie Videoschnitt
Lizenz proprietär
deutschsprachig ja
iMovie

iMovie ist ein nicht-lineares Videoschnittprogramm für die Betriebssysteme macOS, iOS und iPadOS der Firma Apple.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingeführt wurde iMovie im Jahr 1997 als eine Anwendung für klassische Mac OS 8. Ab 1999 lag es einem neuerworbenen iMac DV bei, der eine FireWire-Schnittstelle hatte. Version 3.x lief ausschließlich unter Mac OS X (heute macOS). Seit iOS 4 sind funktional reduzierte Versionen von iMovie auch für iPhone und iPad erhältlich. Mit dem iPhone 4 kam auch eine iPhone-Version des Programms in den App Store. Mit Einführung des iPad 2 wurde auch dafür eine Version veröffentlicht.

Das Schnittprogramm iMovie ist Teil des sogenannten iLife-Pakets, welches außerdem die Programme iPhoto, iDVD, iWeb und GarageBand enthält und bei jedem Mac mitgeliefert wird. Als Apple den Mac App Store einführte, wurde iMovie ab der Version 9 (iMovie ’11) online auch einzeln verkauft.

Im Oktober 2013 wurde angekündigt, dass iMovie fortan kostenlos aktualisierbar sein werde. Auf iOS-Geräten, die nach dem 1. September 2013 erworben wurden, ist eine kostenlose Installation möglich.

Funktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Programmversion 5 (Januar 2005) können mit dem Programm Videofilme im High-Definition-Format geschnitten werden, weswegen es zeitweilig als „iMovie HD“ bezeichnet wurde. Mit Einführung der neu entwickelten Programmversion 7 im August 2007 (iLife ’08) wurde dieser Namenszusatz wieder weggelassen.

iMovie stellt Videoeffekte, wie beispielsweise zur Verfremdung des Bildes, zur Verfügung. Genauere Bildkorrekturen sind durch Drittanbieter-Plugins möglich. Außerdem beinhaltet das Programm viele vorgefertigte Übergangs- und Titeleffekte. Ein für Hobbyfilmer wesentliches Merkmal ist die Möglichkeit, verwackelte Videoaufnahmen nachträglich zu stabilisieren, was mit einem gewissen Beschnitt des Bildes einhergeht.

Screenshot der iMovie-Version 10.0.4

Ab Version 9 (iMovie ’11) ist zusätzlich zu den thematisch gestalteten Übergangseffekten auch eine Funktion zur Anwendung vorgestalteter Kinofilm-Trailer nach Hollywood-Klischee, samt Fantasie-Studiotrailern, Bewegungseffekten und orchestralen Filmmusikstücken eingebaut worden.

Das Programm bietet eine vereinfachte Form des Arbeitens mit der Greenscreen-Technik (iMovie ’09 und ’11), wobei jedoch keine manuelle Anpassung des Grün-Schwellenwertes wie etwa bei fortgeschrittenen Videoschnitt- und Effektprogrammen möglich ist. In iMovie ’11 wurde ersatzweise die Option eingebaut, das letzte Bild eines Greenscreen-Clips als Referenz zur automatischen Anpassung zu verwenden.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Daniel Mandl, Michael Schwarz: iMovie 11 – iLife von Apple für engagierte Hobbyfilmer – mit Informationen zu iDVD, iPhoto, iWeb und GarageBand. Edition Digital Lifestyle, Husum 2011, ISBN 978-3-939685-25-8.
  • Daniel Mandl, Michael Schwarz: iMovie 08 – iLife für passionierte Videofilmer. 2008, ISBN 978-3-939685-07-4.
  • Johann Szierbeck: iMovie – Filme schneiden am Mac, iPad und iPhone. 2015, ISBN 978-3-95431-037-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]