IV. Flak-Korps

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Das IV. Flak-Korps war ein Großkampfverband der deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg. Ihr Führungsstab wurde bereits mit Verfügung vom 23. Juni 1944 in Breslau aufgestellt, jedoch wieder Mitte August 1944 aus unerfindlichen Gründen zurückgenommen. Am 6. September 1944 erfolgte die kurzzeitige Aufstellung der Dienststelle des Kommandanten der Luftverteidigung West, die am 12. September 1944 in das Generalkommando des IV. Flak-Korps umbenannt wurde. Erster Kommandant wurde General der Flakartillerie Otto Wilhelm von Renz. Das Korps selbst sollte in Zukunft die Führung aller Flakkräfte im Bereich der Luftflotte 1 übernehmen. Aus einem nicht erkennbaren Grund ist jedoch dann der Generalstab Mitte August 1944 wieder aufgelöst worden.

Neuaufstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Verfügung vom 12. September 1944 wurde aus der wenige Wochen zuvor gegründeten Instanz Luftverteidigungskommando West, deren Führung dem General der Flieger Rudolf Bogatsch oblag, durch Umbenennung der neue Generalstab des IV. Flak-Korps gebildet. Bogatsch selbst blieb auch nach der Umbenennung Kommandierender General des Korps, welcher seinen Gefechtsstand in Wiesbaden (ab Oktober 1944 in Edenkoben) hatte und dort die Führung aller Flakkräfte von der Mosel bis zur Schweizerischen Grenze übernahm. Unterstellt war das IV. Flak-Korps dabei er Luftflotte 1 in Kooperation mit der Heeresgruppe G unter dem Kommando vom General der Panzertruppe Hermann Balck. Am 6. Dezember 1944 gliederte sich das IV. Flak-Korps wie folgt:

Im März 1945, inzwischen war der Gefechtsstand des Generalstabes in den Raum Darmstadt verlegt worden, wurde dem IV. Flak-Korps dann auch noch zusätzlich die 21. Flak-Division unterstellt, sowie die 19. Flakbrigade, welche jedoch von den amerikanischen Truppen schon bald zerschlagen wurde. Mit der letzten erhaltenen Gliederung vom April 1945 umfasste das Korps folgende Verbände:

Am 3. Mai 1945 war der Gefechtsstand des Generalstabes des IV. Flak-Korps aufgrund der Kriegslage in Weßling in Oberbayern, wo er an diesem Tag in amerikanische Kriegsgefangenschaft geriet.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Karl-Heinz Hummel: Die deutsche Flakartillerie 1935–1945. Ihre Großverbände und Regimenter. VDM, Zweibrücken 2010, ISBN 978-3-86619-048-1, S. 31, 32.