Iakovos Kambanellis

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Iakovos Kampanellis

Iakovos Kambanellis (griechisch Ιάκωβος Καμπανέλλης, * 2. Dezember 1921 in Chora auf der Insel Naxos; † 29. März 2011 in Athen[1][2]) war ein griechischer Dramatiker, Drehbuchautor, Dichter und Schriftsteller.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim Versuch aus dem seit 1941 von der deutschen Wehrmacht besetzten Griechenland in die Schweiz zu fliehen wurde er aufgrund seiner mangelhaften Papiere 1943 in Österreich verhaftet und im Sommer ins Konzentrationslager Mauthausen in Oberösterreich gebracht, wo er bis zur Befreiung des Lagers durch die Alliierten am 5. Mai 1945 inhaftiert war. Die Zeit knapp vor der Befreiung und die folgenden Monate schilderte er in seinem Roman Mauthausen, der 2010 in deutscher Übersetzung unter dem Titel Die Freiheit kam im Mai erschien.[3] Im deutschsprachigen Raum wurde er vor allem durch die Vertonung seiner Mauthausen-Kantate durch Mikis Theodorakis bekannt.

Kambanellis schuf zahlreiche Theaterstücke und mehrere Filmdrehbücher, darunter die Drehbücher von Stella und O drakos (Der Drache). Er gehörte zu den einflussreichsten griechischen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Am 29. März 2011 verstarb Iakovos Kambanellis in Athen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. news.in.gr
  2. http://www.kathimerini.gr/4dcgi/_w_articles_kathremote_1_29/03/2011_385020@1@2Vorlage:Toter Link/www.kathimerini.gr (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Nachruf in der Internetausgabe der griechischen Zeitung I Kathimerini.
  3. Kambanellis, Iakovos: Die Freiheit kam im Mai. Rezension. In: Wiener Zeitung. 20. Mai 2010. Abgerufen am 22. November 2013.