Ibn Masarra

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Ibn Masarra (arabisch أبو عبد الله محمد بن عبد الله بن مسرة بن نجيح الجبلي, DMG Abū ʿAbd Allāh Muḥammad b. ʿAbd Allāh b. Masarra b. Naǧīḥ al-Ǧabalī, genannt ابن مسرة / Ibn Masarra; geboren 882 oder 883; gestorben 931 in Córdoba) war ein muslimischer Mystiker und Philosoph. Man zählt ihn zu den frühen Sufis und hält ihn außerdem für den ersten islamischen Philosophen von al-Andalus.

Ibn Masarra hatte auf einer Orient-Reise erste Kontakte mit Mystikern und gründete bei seiner Rückkehr mit einigen Schülern eine Geheimbruderschaft in einer Einsiedelei in den Bergen von Cordoba.[1] Seine Werke sind weder in Fragmenten noch als Originaltexte überliefert. [2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eliade, Mircea: Geschichte der religiösen Ideen. Freiburg : Herder, 1983, Band III/1, S. 135–136.
  2. Asín Palacios, Miguel: The Mystical Philosophy of Ibn Masarra and his Followers. Leiden : E.J.Brill, 1978, S. 43.