Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!

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Seriendaten
Originaltitel Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!
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Produktionsland Deutschland
Jahr(e) 2004, 2008–2009, seit 2011
Produktions-
unternehmen
ITV Studios Germany
Länge 60–165 Minuten
Episoden 151 in 9 Staffeln
Ausstrahlungs-
turnus
je Staffel täglich ca. 22:15 Uhr
außer erste Folge seit Staffel 6 (21:15 Uhr)
Genre Reality-TV
Titelmusik I’m a Celebrity
Musik Sonic
Moderation Sonja Zietlow
Daniel Hartwich (seit Staffel 7)
Dirk Bach (Staffel 1–6)
Erstausstrahlung 9. Januar 2004 auf RTL

Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! (oft als Dschungelcamp bezeichnet) ist eine Reality-Show, von der RTL seit 2004 bisher neun Staffeln ausgestrahlt hat. Vorbild ist das aus dem Vereinigten Königreich stammende Fernsehformat I’m a Celebrity…Get Me Out of Here!.

Zehn oder elf Personen, die in der Regel bereits im Fernsehen aufgetreten sind, leben bis zu zwei Wochen lang in einem sogenannten Dschungelcamp in Australien unter ständiger Beobachtung durch Fernsehkameras, ähnlich wie im Format Big Brother. Ziel der Teilnehmer ist es, die Gunst der Zuschauer zu gewinnen und so lange wie möglich im Camp zu bleiben, um als Sieger zur „Dschungelkönigin“ bzw. zum „Dschungelkönig“ gewählt zu werden. Der Titel der Sendung bezieht sich auf einen Ausruf, mit dem die Teilnehmer sogenannte Dschungelprüfungen abbrechen oder auch direkt aus der Sendung aussteigen können. Die Produktionskosten für Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! belaufen sich auf geschätzte 30 Millionen Euro im Jahr.[1]

Vorbild[Bearbeiten]

Die Sendung basiert auf dem britischen Format I’m a Celebrity…Get Me Out of Here! des Senders ITV. Die britische Show wird von dem britischen Duo Ant & Dec (Anthony McPartlin und Declan Donnelly) moderiert. Das Showkonzept wurde auch in andere Länder verkauft. Die US-amerikanische Variante lief auf dem Sender ABC und wurde in der ersten Staffel von John Lehr, in der zweiten Staffel von Myleene Klass und Damien Fahey präsentiert, weitere Shows wurden unter anderem für Frankreich, Italien, die Niederlande, Ungarn und Schweden[2] produziert.

Konzept[Bearbeiten]

Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! (Australien)
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Lage des Dschungelcamps in Australien
Ein Foto vom Drehort: die Brücken, die zum Camp führen.

Die deutsche Variante der Show läuft seit 2004 in unregelmäßigen Abständen. Bis zur sechsten Staffel moderierten Sonja Zietlow und Dirk Bach. Nach Bachs Tod wurde ab der siebten Staffel 2013 Daniel Hartwich der zweite Moderator.[3] Die Moderationstexte werden von Micky Beisenherz und Zietlows Ehemann Jens Oliver Haas geschrieben. Für die medizinische Betreuung der Teilnehmer sind in der deutschen und der englischen Version der Show der Rettungssanitäter Bob McCarron alias „Dr. Bob“ und seine drei Assistenten zuständig. Das Leben im Camp wird durchgehend von Kameras begleitet. Bemerkenswerte Szenen werden jeden Abend in einer Fernsehsendung gezeigt, zumeist untermalt von humoristischen Bemerkungen des Moderatorenduos, das dabei auch den Bekanntheitsgrad der Teilnehmer ironisch kommentiert.[4]

Zwischen den Teilnehmern und der Produktionsgesellschaft besteht ein sogenannter Mitwirkendenvertrag. Dieser beinhaltet eine Gage und eine „Aufwandsentschädigung“ für die Teilnahme, die in der Regel je nach Bekanntheitsgrad zwischen 30.000 und 60.000 Euro schwankt. In Einzelfällen kann der Betrag deutlich abweichen. Der Betrag wird in vier Raten ausgezahlt: bei Vertragsunterzeichnung, vor Einzug in das Lager, nach dem Finale und zwei Wochen nach Ausstrahlung der letzten Folge. Bis zu diesem Zeitpunkt besteht eine Exklusivvereinbarung zwischen dem Teilnehmer und RTL.[5] Als Vertragsstrafen drohen zum einen der Verfall der letzten zwei Raten für den, der sich entscheidet, das Lager früher zu verlassen. Zum anderen drohen 30.000 Euro Strafe, falls ein Ex-Kandidat während der laufenden Produktion Interna gegenüber den Medien preisgibt.[6][7] Zudem stehen die Teilnehmer stark im Fokus der Öffentlichkeit, wodurch sich die Kandidaten einen höheren Bekanntheitsgrad und neue Engagements erhoffen.[8] Zur Vorbereitung erhalten die Kandidaten die Sendungen der vorigen Staffeln auf DVD.[5]

Produziert wird die Sendung auf einem ehemaligen Farmgelände in Dungay in New South Wales, in der Nähe von Murwillumbah. Pächter des Geländes ist die britische Produktionsfirma Independent Television, früher Granada Television, die das zuvor offene Gelände aufwändig umgestaltet, bebaut und mit Kamera- und Tontechnik ausgestattet hat. Speziell während der Dreharbeiten wird das Gelände von militärisch uniformiertem Wachpersonal abgeschirmt.[9] An der Produktion sind je nach Angabe zwischen 150[10] und 400[11] Mitarbeiter beteiligt. Die Produktion einer Staffel kostet RTL rund 30 Millionen Euro.[11] Da Murwillumbah zur Zeitzone AEST (UTC+10) gehört, ist es dort früher Morgen, wenn die Sendung in Deutschland beginnt.

Von der zweiten bis zur vierten Staffel sendete RTL samstags und sonntags jeweils am Nachmittag eine vierstündige Spezialsendung mit vielen Hintergrundinformationen, Tageszusammenfassungen und Filmen, die nicht in der Hauptshow liefen. Moderiert wurde „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! – Spezial“ von Markus Lanz (zweite Staffel), Leonard Diepenbrock (dritte Staffel) und Daniel Hartwich (vierte Staffel). In den ersten drei Staffeln wurde eine Woche nach der Sendung des Finales jeweils „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! – Das große Wiedersehen“ ausgestrahlt, mit allen Teilnehmern als Gästen und Frauke Ludowig als Moderatorin. Seit der vierten Staffel gibt es einen Tag nach dem Finale ein Wiedersehen aller Kandidaten im Baumhaus. Hier übernahmen Sonja Zietlow und Dirk Bach bzw. Daniel Hartwich die Moderation.

Dschungelprüfungen[Bearbeiten]

An jedem Tag muss ein Kandidat, teils auch zwei oder selten auch mehrere Kandidaten, eine Aufgabe bestehen. Diese Prüfung besteht darin, angsteinflößende oder abstoßende Situationen zu überwinden, beispielsweise indem kleinere Tiere oder Teile von Tieren (zum Beispiel Hoden) zubereitet, tot oder lebend verspeist werden müssen oder der Kandidat in eine Menge von Maden, Käfern und Spinnen oder in stinkende Flüssigkeiten getaucht wird. Andere Prüfungen sind Geschicklichkeitsübungen, die gesichert in großer Höhe, über oder unter Wasser ausgeführt werden müssen. Der Kandidat muss während der Prüfung rote oder gelbe Sterne sammeln. Für jeden gesammelten Stern gibt es eine Essensration für die Campbewohner. Jede Aufgabe kann mit dem Ausruf „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“ abgebrochen werden, wodurch der Kandidat aber die erspielten Sterne wieder verliert. Die Grundversorgung wird nach Angaben des Senders lediglich durch Reis und Bohnen gesichert. In der ersten Hälfte der Staffel wird der Prüfling per Telefon oder SMS von den Zuschauern gewählt, in der zweiten Hälfte und am ersten Tag bestimmen ihn die Teilnehmer durch eine geheime Abstimmung selbst.

Schatzsuche[Bearbeiten]

An einigen Tagen wird eine Schatztruhe im Wald versteckt, die die Kandidaten bergen müssen. Die Kandidaten gehen meist zu zweit auf Schatzsuche, lösen eine Aufgabe und bringen die Schatztruhe ins Camp. Dort wird die Truhe geöffnet, in der sich in der Regel eine Quizfrage mit zwei Antwortmöglichkeiten befindet. Beantworten die Kandidaten die Aufgabe richtig, gibt es einen Gewinn wie zum Beispiel Süßigkeiten, Bier oder Gewürze; antworten sie falsch, gibt es einen nutzlosen Trostpreis, beispielsweise eine CD.

Dschungelkönig[Bearbeiten]

Je nach Anzahl der Teilnehmer wird ab einem bestimmten Tag der Staffel täglich per Telefonabstimmung ein Kandidat ermittelt, der das Lager verlassen muss. Da die Kandidaten per Telefonabstimmung ausschließlich unterstützt, aber nicht direkt abgewählt werden können, muss derjenige Kandidat gehen, der die wenigsten Zuschauerstimmen auf sich vereinigen kann. Falls Kandidaten das Camp freiwillig verlassen, entfällt die Rauswahl an der entsprechenden Anzahl von Tagen. Nach zwei Wochen gibt es zum Abschluss der Staffel das Finale, in dem zwei der letzten drei verbliebenen Kandidaten herausfallen. Der oder die letzte Verbleibende wird von RTL als „Dschungelkönig“ bzw. „Dschungelkönigin“ bezeichnet.

Kritik[Bearbeiten]

Das Format wurde insbesondere während der ersten Staffel heftig kritisiert. Medienwissenschaftler, Vertreter von Politik und Kirche[12] und andere Prominente sahen die Menschenwürde der Kandidaten verletzt (vgl. auch „Ekelfernsehen“).[13] Die erste Staffel wurde von den Landesmedienanstalten der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) zur Prüfung vorgelegt. Diese befand die Sendung zwar nicht für jugendgefährdend, sah aber einen Verstoß gegen Jugendschutzbestimmungen, wenn zukünftige Sendungen noch härtere „Dschungelprüfungen“ oder noch mehr Häme seitens der Moderatoren beinhalten würden.[14] Auch der Bund gegen Missbrauch der Tiere protestierte gegen die Sendung, da Tiere unnötigerweise getötet oder in Stresssituationen versetzt würden.[15] Die Tierschutzorganisation PETA kritisierte, dass eine Desensibilisierung der Zuschauer im Umgang mit Tieren provoziert würde.[16] Zudem wurde kritisiert, dass das Produktionsgelände für unabhängige Beobachter nicht zugänglich war. Dem Fernsehzuschauer werde ein präpariertes Gelände als Dschungel vorgetäuscht.[17][18] Der Psychiater Mario Gmür sagte in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die Sendung künde von einer „regrediert-infantilen Verfassung“. Das Sadistische würde nicht mehr sozial geächtet und die „Zuschauer wollen bei der Geburt und der Hinrichtung von Helden dabei sein“. Der frühere FDP-Landtagsabgeordnete Dietrich von Gumppenberg hatte gegen RTL Strafanzeige erstattet, wegen „dringenden Tatverdachts der vollendeten Körperverletzung“ und des „strafbaren Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz“.[19] Ebenso mieden potentielle Werbekunden wie IBM, Deutsche Bahn oder Wüstenrot trotz hoher Einschaltquoten das Format. „Was RTL macht, zielt nur noch auf den schlechten Geschmack. Das ist Trash und nicht mehr das Programm eines Marktführers“, sagte Christof Baron, Geschäftsführer der Media-Agentur Mindshare.[20]

Nach dem Erfolg der ersten Staffel änderte sich die öffentliche Wahrnehmung an der Dschungelshow zunehmend. Ihr skurriler Spielinhalt und die Ironie, mit der die Teilnehmer und ihr jeweiliger Bekanntheitsgrad dargestellt werden, fanden nun zunehmend auch positive Kritik. So bezeichnete das Medienmagazin DWDL die Sendung als „wirklich gut gemachtes Fernsehen. Man merkt förmlich, mit welch außerordentlicher Liebe zum Detail diese Show gemacht wird.“[21] Der Medienjournalist Stefan Niggemeier schrieb: „Zum Geheimnis des überwältigenden Erfolges (…) gehört, dass die Show nicht nur an die niedersten Instinkte appelliert (aber natürlich auch), sondern auch das Gehirn intelligenter Menschen anspricht. Sie ist hervorragend produziert.“[22] Auch Stern online findet positive Töne und betont die Absurdität der Sendung und den Reiz der Schadenfreude, welche die Sendung zu guter Unterhaltung machen,[23] die Dschungelshow sei gesellschaftsfähig geworden.[24] Der Stern-Redakteur Hannes Ross schreibt: „Das Dschungelcamp gibt gar nichts anderes vor als lupenreiner TV-Trash zu sein. Das macht die Qualität und die Ehrlichkeit dieser Show aus“.[25] Als Fazit der fünften Staffel schrieb der Spiegel-Kolumnist Stefan Kuzmany: „Vom Casting der, nun ja, Stars, über die Musikauswahl und den Schnitt bis hin zur Moderation hat RTL, das muss man anerkennen, nichts weniger als eine saugute Unterhaltungssendung hingelegt.“[26]

Für Diskussionen sorgte Anfang 2013 die Nominierung der sechsten Staffel der Sendung für den Grimme-Preis.[27] Unter anderem sah sich der Dschungelkönig von 2011, Peer Kusmagk, in der Fernsehsendung Markus Lanz verbalen Angriffen von Schauspielerin Katrin Sass ausgesetzt, nachdem er sein Mitwirken am Sendungsformat verteidigt hatte.[28][29]

Staffeln[Bearbeiten]

Übersicht[Bearbeiten]

Staffel Moderatoren Beginn Ende Tage im
Camp
Teil-
nehmer
Dschungelkönig Zweitplatzierter Drittplatzierter Zuschauer-
durchschnitt
1 Sonja Zietlow Dirk Bach 09. Jan. 2004 20. Jan. 2004 12 10 Costa Cordalis Lisa Fitz Daniel Küblböck 6,74 Mio.
2 23. Okt. 2004 06. Nov. 2004 15 Désirée Nick Isabel Varell Willi Herren 5,54 Mio.
3 11. Jan. 2008 26. Jan. 2008 16 Ross Antony Michaela Schaffrath Bata Illic 4,86 Mio.
4 09. Jan. 2009 24. Jan. 2009 Ingrid van Bergen Lorielle London Nico Schwanz 5,75 Mio.
5 14. Jan. 2011 29. Jan. 2011 11 Peer Kusmagk Katy Karrenbauer Thomas Rupprath 7,40 Mio.
6 13. Jan. 2012 28. Jan. 2012 Brigitte Nielsen Kim Gloss Rocco Stark 6,57 Mio.
7 Daniel Hartwich 11. Jan. 2013 26. Jan. 2013 17 12 Joey Heindle Olivia Jones Claudelle Deckert 7,34 Mio.
8 17. Jan. 2014 01. Feb. 2014 11 Melanie Müller Larissa Marolt Jochen Bendel 7,87 Mio.
9 16. Jan. 2015 31. Jan. 2015 Maren Gilzer Jörn Schlönvoigt Tanja Tischewitsch 6,71 Mio.

Erste Staffel[Bearbeiten]

Die erste Staffel wurde vom 9. bis 20. Januar 2004 ausgestrahlt. Costa Cordalis wurde vom Publikum im Finale zum ersten Dschungelkönig gewählt. Lisa Fitz wurde Zweite und Daniel Küblböck erreichte den dritten Platz.

Costa Cordalis: Dschungelkönig der ersten Staffel
Platz Teilnehmer Bekannt als
01 Costa Cordalis Schlagersänger
02 Lisa Fitz Kabarettistin, Schauspielerin, Sängerin
03 Daniel Küblböck Schlager- und Popsänger, Kandidat bei Deutschland sucht den Superstar
04 Caroline Beil Fernsehmoderatorin, Schauspielerin
05 Werner Böhm Sänger, Musiker
06 Mariella Ahrens Schauspielerin
07 Susan Stahnke Schauspielerin, Fernsehmoderatorin
08 Antonia Langsdorf Fernsehastrologin, Moderatorin
09 Carlo Thränhardt Leichtathlet
1101 Dustin Semmelrogge Schauspieler
1 Semmelrogge verließ das Camp freiwillig.

Zweite Staffel[Bearbeiten]

Die zweite Staffel wurde vom 23. Oktober bis 6. November 2004 ausgestrahlt. Siegerin wurde Désirée Nick, die sich im Finale gegen Willi Herren und Isabel Varell durchsetzte.

Désirée Nick: Dschungelkönigin der zweiten Staffel
Platz Teilnehmer Bekannt als
01 Désirée Nick Entertainerin, Schauspielerin, Autorin
02 Isabel Varell Sängerin, Schauspielerin, Fernsehmoderatorin
03 Willi Herren Entertainer, Schauspieler
04 Jimmy Hartwig ehemaliger Fußballnationalspieler
05 Carsten Spengemann Schauspieler, Fernsehmoderator (unter anderem bei Deutschland sucht den Superstar)
06 Heydi Núñez Gómez Model, Sängerin
0171 Harry Wijnvoord ehemaliger Moderator
08 Nadja abd el Farrag Fernsehmoderatorin, Sängerin
09 Fabrice Morvan französischer Sänger, Teil des ehemaligen Popduos Milli Vanilli
1101 Dolly Buster ehemalige Pornodarstellerin; heute unter anderem Produzentin, Regisseurin und Schauspielerin
1 Wijnvoord und Buster verließen das Camp freiwillig.

Dritte Staffel[Bearbeiten]

Die dritte Staffel wurde vom 11. bis 26. Januar 2008 ausgestrahlt. Am 22. Januar musste der Kandidat DJ Tomekk die Sendung verlassen, nachdem ein kurz vor Einzug in das Camp aufgenommenes Video bekannt geworden war, in welchem er die Hand zum Hitlergruß gehoben und die erste Strophe des Deutschlandlieds gesungen hatte.[30] Ross Antony wurde Dschungelkönig vor Michaela Schaffrath und Bata Illic.

Ross Antony: Dschungelkönig der dritten Staffel
Platz Teilnehmer Bekannt als
01 Ross Antony Sänger, Musicaldarsteller, ehemaliges Mitglied der Band Bro’Sis
02 Michaela Schaffrath ehemalige Pornodarstellerin alias Gina Wild, Schauspielerin
03 Bata Illic Schlagersänger
04 Isabel Edvardsson Profi-Tänzerin und Teilnehmerin bei Let’s Dance
05 Eike Immel ehemaliger Profi-Fußballtorhüter und Fußballnationalspieler
06 Barbara Herzsprung Modedesignerin, ehemalige Ehefrau von Bernd Herzsprung und Mutter von Hannah Herzsprung
0171 DJ Tomekk Hip-Hop-DJ, Musikproduzent
0282 Björn-Hergen Schimpf Moderator
09 Julia Biedermann Schauspielerin
1103 Lisa Bund Sängerin, Kandidatin bei Deutschland sucht den Superstar
1 DJ Tomekk verließ das Camp auf Anweisung des Senders.
2 Schimpf bat die Zuschauer wegen einer Verletzung nicht mehr für ihn anzurufen.
3 Bund verließ das Camp aus gesundheitlichen Gründen.

Vierte Staffel[Bearbeiten]

Die vierte Staffel wurde vom 9. bis 24. Januar 2009 ausgestrahlt.[31] Bevor RTL offiziell die Prominenten der Show bestätigte, erlaubte sich der Sender auf der Webseite einen Scherz, indem Thomas Gottschalk, Angelina Jolie und Pamela Anderson als Platzhalter für die tatsächlich teilnehmenden Kandidaten eingesetzt wurden.

Die damals 78-jährige Schauspielerin Ingrid van Bergen setzte sich am 24. Januar im Finale gegen Lorielle London und Nico Schwanz durch und wurde dadurch zur Dschungelkönigin gewählt.

Das Finale der vierten Staffel wurde wie bereits bei der dritten Staffel parallel zu der ZDF-Show „Wetten, dass..?“ ausgestrahlt. Trotz der starken Konkurrenz konnte die letzte Ausgabe der vierten Staffel 7,17 Millionen Menschen insgesamt und 4,63 Millionen werberelevante Zuschauer (37,5 Prozent Marktanteil) erreichen.[32] Im Durchschnitt verfolgten 5,75 Millionen Zuschauer die vierte Staffel.[33]

Ingrid van Bergen: Dschungelkönigin der vierten Staffel
Platz Teilnehmer Bekannt als
01 Ingrid van Bergen Schauspielerin
02 Lorielle London Entertainerin, Kandidatin bei Deutschland sucht den Superstar
03 Nico Schwanz Model, Friseur
04 Gundis Zámbó Model, Schauspielerin, Moderatorin
0151 Giulia Siegel Model, Fernsehmoderatorin, Gelegenheits-DJane und -Schauspielerin
06 Günther Kaufmann Schauspieler
07 Christina Lugner Fernsehmoderatorin, ehemalige Ehefrau des Bauunternehmers Richard „Mörtel“ Lugner
08 Norbert Schramm Eiskunstläufer
09 Peter Bond Schauspieler, Fernsehmoderator
10 Michael Meziani Schauspieler
1 Siegel verließ das Camp freiwillig (aufgrund von Rückenschmerzen).[34]

Fünfte Staffel[Bearbeiten]

Obwohl von Dirk Bach in der letzten Folge der vierten Staffel angekündigt, wurde das Dschungelcamp 2010 am 11. Juni 2009 aufgrund geringer Werbebuchungen, die sich bereits 2009 in Form von für die Reichweite unverhältnismäßig kurzen Werbeblöcken gezeigt hatten, abgesagt.[35]

Die fünfte Staffel wurde vom 14. bis 29. Januar 2011 ausgestrahlt. Zum ersten Mal waren elf Kandidaten dabei. Sarah Knappik verließ das Camp am 25. Januar 2011, nachdem im Rahmen von Auseinandersetzungen im Camp fünf Kandidaten für den Fall ihres weiteren Verbleibs den Ausstieg angedroht hatten.[36][37] Peer Kusmagk wurde zum Sieger der Staffel gewählt und gewann das Finale somit gegen Katy Karrenbauer und Thomas Rupprath.

Peer Kusmagk: Dschungelkönig der fünften Staffel
Platz Teilnehmer Bekannt als
01 Peer Kusmagk Schauspieler, Fernsehmoderator
02 Katy Karrenbauer Schauspielerin, Sängerin, Autorin
03 Thomas Rupprath Schwimm-Weltmeister
04 Jay Khan Sänger, ehemaliges Mitglied der Band US5
05 Indira Weis Schauspielerin, Sängerin, ehemaliges Mitglied der Band Bro’Sis
06 Mathieu Carrière Schauspieler
07 Rainer Langhans Autor und Mitglied der Kommune I
0181 Sarah Knappik Model, Kandidatin bei Germany’s Next Topmodel
09 Gitta Saxx Model, Moderatorin, Playmate
10 Eva Jacob Sängerin, Mitglied der Band Jacob Sisters
11 Frank „Froonck“ Matthée Hochzeitsplaner, Moderator von Frank – Der Weddingplaner
1 Knappik verließ die Show freiwillig (nach Aufforderung von anderen Teilnehmern)[38]

Die fünfte Staffel wurde im Durchschnitt von 7,40 Millionen Menschen angesehen, was einem Marktanteil von 29,4 Prozent entspricht. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen wurde ein durchschnittlicher Marktanteil von 41,2 Prozent erreicht.

Die höchsten Marktanteile erreichte das Staffelfinale sowie die elfte und zwölfte Ausgabe, die sich mit dem eskalierenden Streit um Sarah Knappik und ihrem darauf folgenden freiwilligen Auszug beschäftigten. Die elfte Sendung vom 24. Januar 2011 sahen durchschnittlich 8,66 Millionen Zuschauer ab 3 Jahren, in der Zielgruppe wurde dabei ein Marktanteil von 47,5 Prozent erzielt. Die im Anschluss gezeigte Sendung Extra – Das RTL-Magazin, die sich ebenfalls mit den Geschehnissen im Dschungelcamp befasste, hatte mit 49,7 Prozent sogar noch einen etwas höheren Marktanteil in der Zielgruppe.[39] Die auf 1:45 Stunden verlängerte zwölfte Sendung vom 25. Januar 2011 erreichte mit 50,3 Prozent in der Zielgruppe den höchsten Marktanteil der Staffel; nur das Finale der ersten Staffel erreichte eine noch höhere Quote (54,1 Prozent).[40] Das Finale vom 29. Januar 2011 sahen im Schnitt 8,93 Millionen Menschen an, womit es sich von allen Staffeln um die Folge mit den bisher höchsten Zuschauerzahlen handelt.

Sechste Staffel[Bearbeiten]

Die sechste Staffel wurde vom 13. bis 28. Januar 2012 ausgestrahlt. Der Titelsong war eine abgewandelte Version des Songs Wildes Ding von Culcha Candela.[41] Schauspielerin Brigitte Nielsen erhielt für ihre Teilnahme eine Gage in Höhe von 150.000 Euro und war damit die höchstverdienende Kandidatin in der Geschichte des Formats; die restlichen Kandidaten erhielten Medienberichten zufolge zwischen 30.000 und 60.000 Euro.[42][43]

Nach dreitägigem Dauerregen in weiten Teilen Ostaustraliens während der zweiten Ausstrahlungswoche wurden Zufahrtsstraßen und Brücken zum Camp derart überschwemmt, dass das Produktionsteam wie auch die Moderatoren und Kandidaten von der Außenwelt abgeschnitten waren. RTL teilte mit, dass man u. a. einen Abbruch der Sendung in Betracht ziehe. Ab dem 27. Januar war das Camp wieder über Umwege erreichbar.[10] Da aufgrund der Umstände auch die für den 25. Januar vorbereitete Dschungelprüfung nicht hätte stattfinden können, wurde sie durch eine weniger aufwändige Herausforderung direkt im Camp ersetzt. Die Dschungelprüfung vom 27. Januar wurde aus denselben Gründen ins Baumhaus der Moderatoren verlegt.[44]

Des Weiteren sorgte Kandidat Vincent Raven mit kritischen Äußerungen über Frauen in Führungspositionen für Aufsehen.[45][46]

Am 28. Januar 2012 standen Brigitte Nielsen, Kim Gloss und Rocco Stark im Finale, von denen Erstere zur Dschungelkönigin gewählt wurde.

Brigitte Nielsen: Dschungelkönigin der sechsten Staffel
Platz Teilnehmer[47] Bekannt als
01 Brigitte Nielsen Schauspielerin, Model und Sängerin
02 Kim Gloss Sängerin, Kandidatin bei Deutschland sucht den Superstar
03 Rocco Stark Schauspieler, Sohn von Uwe Ochsenknecht
04 Micaela Schäfer Erotik-Model und DJane, Kandidatin bei Germany’s Next Topmodel
05 Vincent Raven Magier und Paragnostiker, Sieger der ersten Staffel von The next Uri Geller
06 Aílton ehemaliger Profifußballer, im Jahr 2004 Torschützenkönig der Bundesliga und Fußballer des Jahres in Deutschland
07 Radost Bokel Schauspielerin, Kinderstar als Darstellerin der Titelrolle in dem Film Momo
08 Jazzy Sängerin, ehemaliges Mitglied der Band Tic Tac Toe
09 Ramona Leiß Moderatorin, u. a. von 1993 bis 1999 beim ZDF-Fernsehgarten
10 Daniel Lopes Sänger, Kandidat bei Deutschland sucht den Superstar und Das Supertalent
111 Martin Kesici Sänger und Radiomoderator, Sieger der ersten Staffel von Star Search 1
1 Kesici verließ das Camp freiwillig.[48]

Die sechste Staffel wurde im Durchschnitt von 6,57 Millionen Menschen gesehen, dies führt zu einem Marktanteil von 26,7 Prozent. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen wurde ein durchschnittlicher Marktanteil von 37,5 Prozent erreicht, bei durchschnittlich 3,96 Millionen.[49]

Siebte Staffel[Bearbeiten]

Die siebte Staffel wurde vom 11. bis 26. Januar 2013 ausgestrahlt. Nach dem Tod des Moderators Dirk Bach Anfang Oktober 2012 war bis Ende November unklar, ob die Sendung fortgeführt werden würde; dann bestätigte RTL die Planung mit Daniel Hartwich und Sonja Zietlow als Moderatoren und wieder elf Teilnehmern.[50] Neben der täglichen Fernsehsendung gab es am Vorabend auf dem Schwestersender RTL Nitro erstmals ein Fernsehmagazin mit dem Titel Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Das Magazin, das von Sunny Bansemer moderiert wurde. In diesem wurden die Geschehnisse mit ehemaligen Camp-Bewohnern diskutiert sowie per Direktschaltung Neuigkeiten aus Australien vermeldet.[51]

Anders als in den ersten sechs Staffeln zogen sechs Personen schon einen Tag früher als die anderen ins Camp ein.

Am ersten Tag mussten die Bewohner das Lagerfeuer nur wenige Stunden nach Entfachung erstmals in der Geschichte der Show bis auf Weiteres wieder löschen. Wegen hoher Waldbrandgefahr infolge der herrschenden Hitze hatte die örtliche Verwaltung offenes Feuer verboten. Die Bewohner bekamen als Ersatz einen Gaskocher. Wenige Tage später durfte das Feuer wieder entzündet werden.[52]

Helmut Berger musste das Camp aufgrund seines Gesundheitszustands und der angekündigten Hitzewelle auf Anraten des medizinischen Betreuers Bob McCarron am 12. Januar verlassen.[53] Als Ersatz zog noch in derselben Folge Klaus Baumgart ein. Zum ersten Mal gab es damit einen Nachrückkandidaten und insgesamt zwölf Teilnehmer.

Am 26. Januar wurde Joey Heindle mit 53,21 Prozent[54] der Zuschauerstimmen zum Dschungelkönig 2013 gewählt.

Joey Heindle: Dschungelkönig der siebten Staffel
Platz Teilnehmer[55] Bekannt als
01 Joey Heindle Sänger, Kandidat bei Deutschland sucht den Superstar
02 Olivia Jones Travestiekünstler, Besitzer von drei Lokalen auf der Reeperbahn in Hamburg
03 Claudelle Deckert Schauspielerin, Darstellerin bei Unter uns
04 Fiona Erdmann Fotomodel, Schauspielerin, Moderatorin, Kandidatin bei Germany’s Next Topmodel
05 Patrick Nuo Sänger und ehemaliges Jurymitglied bei Deutschland sucht den Superstar
06 Georgina Bülowius Kandidatin bei Der Bachelor
07 Iris Klein Mutter von Daniela Katzenberger, u. a. Kandidatin bei Big Brother
08 Allegra Curtis Schauspielerin, Tochter von Tony Curtis und Christine Kaufmann
09 Arno Funke verurteilter Kaufhaus-Erpresser unter dem Pseudonym „Dagobert“
10 Klaus Baumgart Mitglied des Schlagerduos Klaus und Klaus
11 Silva Gonzalez Sänger der Band Hot Banditoz, Schauspieler
121 Helmut Berger internationaler Filmschauspieler, ehemals „schönster Mann der Welt“[56] 1
1 Berger verließ das Camp aus gesundheitlichen Gründen.

Die siebte Staffel wurde im Durchschnitt von 7,34 Millionen Zuschauern verfolgt, was einem Marktanteil von 29,2 Prozent entspricht. In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen wurde ein durchschnittlicher Marktanteil von 41,6 Prozent bei 4,35 Millionen Menschen erreicht. In der Zielgruppe war die siebte Staffel somit die bisher erfolgreichste Staffel.

In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen wurde mit 43,1 Prozent Marktanteil in Folge 4 der Spitzenwert der 6. Staffel überholt und mit 49,4 Prozent im Finale (Folge 16) der Staffelrekord aufgestellt.

Achte Staffel[Bearbeiten]

Die Ausstrahlung der achten Staffel begann am 17. Januar 2014 mit dem Einzug der elf neuen Teilnehmer. Die Moderatoren waren erneut Sonja Zietlow und Daniel Hartwich. Das Finale wurde am 1. Februar ausgestrahlt; mit dem „Großen Wiedersehen“ am 2. Februar endete die Staffel.[57] Zwei Wochen später, am 16. Februar 2014, gab es eine zusätzliche Sendung mit dem Titel „Welcome Home“ und Frauke Ludowig als Moderatorin.[58]

Michael Wendler, der das Camp nach vier Tagen am 20. Januar freiwillig verließ, war der erste Kandidat in der Geschichte der Sendung, der danach seinen Willen bekundete, diese Entscheidung rückgängig zu machen und wieder in das Camp einzuziehen. Ein erneuter Einzug wurde jedoch von Seiten der Produktion abgelehnt.[59]

Am 24. Januar 2014 trat Larissa Marolt zum achten Mal hintereinander zur Dschungelprüfung an und stellte damit einen neuen internationalen Rekord in dem Sendungsformat auf.[60] Insgesamt musste sie zehn Dschungelprüfungen absolvieren, was bisher von keinem anderen Teilnehmer an allen weltweiten Ausgaben übertroffen wurde.

Mit durchschnittlich 7,95 Millionen Zuschauern war die Staffel zum Zeitpunkt ihrer Ausstrahlung die erfolgreichste.[61]

Am 2. Februar wurde Melanie Müller mit 60,14 Prozent[62] der Zuschauerstimmen zur Dschungelkönigin 2014 gewählt.

Melanie Müller: Dschungelkönigin der achten Staffel
Platz Teilnehmer[63] Bekannt als
01 Melanie Müller Erotik-Model, Kandidatin bei Der Bachelor
02 Larissa Marolt Model, Schauspielerin, Gewinnerin von Austria’s Next Topmodel, Kandidatin bei Germany’s Next Topmodel
03 Jochen Bendel Moderator, Synchronsprecher
04 Tanja Schumann Schauspielerin, Synchronsprecherin, Komikerin
05 Winfried Glatzeder Schauspieler
06 Marco Angelini Sänger, Kandidat bei Deutschland sucht den Superstar
07 Gabriella De Almeida Rinne Sängerin, ehemaliges Mitglied der Band Queensberry
08 Mola Adebisi ehemaliger VIVA-Moderator
09 Julian F. M. Stoeckel Schauspieler, Modedesigner
10 Corinna Drews Schauspielerin, Model, ehemalige Ehefrau des Schlagersängers Jürgen Drews
1111 Michael Wendler Schlagersänger
1 Wendler verließ das Camp freiwillig.

Neunte Staffel[Bearbeiten]

Die Ausstrahlung der neunten Staffel begann am 16. Januar 2015 mit dem Einzug der elf neuen Teilnehmer. Die Moderatoren waren erneut Sonja Zietlow und Daniel Hartwich. Das Finale wurde am 31. Januar ausgestrahlt; mit dem „Großen Wiedersehen“ am 1. Februar endete die Staffel.[64] Zwei Wochen später, am 15. Februar 2015, wird es wieder eine zusätzliche Sendung mit dem Titel „Welcome Home“ geben.

Fünf Kandidaten zogen schon einen Tag früher als die anderen ins Camp. Die restlichen sechs Kandidaten verbrachten die erste Nacht auf einer nahegelegenen Insel, bevor sie ins Camp einzogen.[65]

Am 31. Januar teilte RTL mit, dass der Vertrag mit Benjamin Boyce aufgelöst wurde und dieser an keinen weiteren Terminen, wie zum Beispiel bei dem „großen Wiedersehen“, teilnehmen wird.[66]

Im Gegensatz zu früheren Staffeln kam bei der neunten Staffel Kritik auf, dass sie wenig unterhaltsam sei.[67] Die B.Z. aus Berlin stellte deshalb offiziell ihre tägliche Berichterstattung ein.[68]

Am 1. Februar 2015 wurde Maren Gilzer mit 56,18 Prozent der Zuschauerstimmen zur Dschungelkönigin gewählt.[69]

Maren Gilzer: Dschungelkönigin der neunten Staffel
Platz Teilnehmer Bekannt als
01 Maren Gilzer Assistentin beim Glücksrad, Schauspielerin, Fotomodel
02 Jörn Schlönvoigt Schauspieler, Darsteller bei Gute Zeiten, schlechte Zeiten, Sänger
03 Tanja Tischewitsch Kandidatin bei Deutschland sucht den Superstar
04 Rolf „Rolfe“ Scheider Casting Director, Juror bei Germany’s Next Topmodel sowie Austria’s Next Topmodel
05 Aurelio Savina Model, Kandidat bei Die Bachelorette
06 Walter Freiwald Moderator, unter anderem von Der Preis ist heiß und beim Teleshopping
07 Rebecca Siemoneit-Barum Schauspielerin, Zirkusartistin, Darstellerin in der Lindenstraße
08 Sara Kulka Model, Kandidatin bei Germany’s Next Topmodel und Wild Girls
09 Benjamin Boyce Sänger, Mitglied der Band Caught in the Act
10 Patricia Blanco Tochter von Schlagersänger Roberto Blanco, Teilnehmerin bei Big Brother
111 Angelina Heger Kandidatin bei Der Bachelor
1 Heger verließ das Camp freiwillig.

Zehnte Staffel[Bearbeiten]

Die Moderatoren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich kündigten in der Finalfolge der neunten Staffel an, dass im Jahr 2016 eine weitere Staffel ausgestrahlt wird.[70]

Ich bin ein Star - Lasst mich wieder rein![Bearbeiten]

Seriendaten
Originaltitel Ich bin ein Star - Lasst mich wieder rein!
Produktionsland Deutschland
Jahr 2015
Produktions-
unternehmen
ITV Studios Germany
Länge 60–180 Minuten
Episoden 9 in 1 Staffel
Ausstrahlungs-
turnus
je Staffel täglich 22:15 Uhr
außer Finalfolge (20:15 Uhr)
Genre Reality-TV
Moderation Sonja Zietlow
Daniel Hartwich
Erstausstrahlung 31. Juli 2015 auf RTL

Für August 2015 wurde mit Ich bin ein Star – Lasst mich wieder rein! ein Ableger der Show angekündigt, der in einem deutschen TV-Studio aufgenommen wird.[71] Als Teilnehmer treten in neun Sendungen jeweils drei Kandidaten vergangener Staffeln an. Der Gewinner soll im Folgejahr zum zweiten Mal an der Originalshow teilnehmen.[72]

Kandidaten[Bearbeiten]

Staffel Kandidaten
1 Costa Cordalis Werner Böhm Dustin Semmelrogge
2 Nadja abd el Farrag Willi Herren Carsten Spengemann
3 Barbara Engel Eike Immel Julia Biedermann
4 Ingrid van Bergen Christina Lugner Peter Bond
5 Sarah Knappik Jay Khan Mathieu Carrière
6 Brigitte Nielsen Micaela Schäfer Aílton
7 Joey Heindle Fiona Erdmann Georgina Fleur
8 Melanie Müller Michael Wendler Gabriella De Almeida Rinne
9 Angelina Heger Sara Kulka Walter Freiwald

Einschaltquoten[Bearbeiten]

Quoten
Folge Erstausstrahlung Zuschauerzahl
ab 3 Jahren
Marktanteil
ab 3 Jahren
Zuschauerzahl
14- bis 49-Jährige
Marktanteil
14- bis 49-Jährige
Folge 1 Fr, 31. Juli 2015
Folge 2 Sa, 1. August 2015
Folge 3 So, 2. August 2015
Folge 4 Mo, 3. August 2015
Folge 5 Di, 4. August 2015
Folge 6 Mi, 5. August 2015
Folge 7 Do, 6. August 2015
Folge 8 Fr, 7. August 2015
Finale
Folge 9 Sa, 8. August 2015

Musik[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben
Dschungelfieber
  DE 55 22.11.2004 (1 Wo.)
Singles
Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!
  DE 2 09.02.2004 (9 Wo.)
  AT 18 08.02.2004 (8 Wo.)
  CH 31 22.02.2004 (4 Wo.)
Die Lust am Überleben
  DE 17 15.11.2004 (7 Wo.)
  AT 44 14.11.2004 (3 Wo.)
Dschungel Wahnsinn (Achim Petry feat. Dschungel Allstars)
  DE 17 01.02.2008 (7 Wo.)
  AT 75 15.02.2008 (1 Wo.)
Hier im Dschungel (Die Zipfelbuben feat. Dschungel Allstars 2009)
  DE 6 30.01.2009 (9 Wo.)
  AT 25 30.01.2009 (5 Wo.)
Jetzt wird es heiss (Die Zipfelbuben feat. Dschungel Allstars 2011)
  DE 80 14.02.2011 (1 Wo.)
Wildes Ding (Culcha Candela)
  DE 11 20.01.2012 (19 Wo.)
  AT 17 20.01.2012 (17 Wo.)
  CH 54 22.01.2012 (4 Wo.)
Troublemaker (Olly Murs feat. Flo Rida)
  DE 2 11.01.2013 (21 Wo.)
  AT 3 04.01.2013 (20 Wo.)
  CH 8 23.12.2012 (22 Wo.)
Hard Out Here (Lily Allen)
  DE 2 31.01.2014 (16 Wo.)
  AT 1 31.01.2014 (10 Wo.)
  CH 6 26.01.2014 (9 Wo.)
Break the Rules (Charli XCX)
  DE 4 30.01.2015 (17 Wo.)
  AT 6 30.01.2015 (16 Wo.)
  CH 13 25.01.2015 (12 Wo.)

Zu den ersten vier Staffeln ist jeweils eine Maxi-CD erschienen, auf der Teilnehmer der jeweiligen Staffel zusammen ein Lied gesungen haben. Jedoch waren in der ersten Staffel Daniel Küblböck, in der zweiten Staffel Heydi Núñez Gómez, in der dritten Staffel DJ Tomekk und Lisa Bund und in der vierten Staffel Ingrid van Bergen, Günther Kaufmann, Michael Meziani und Giulia Siegel nicht an der Maxi-CD beteiligt. Zur zweiten Staffel ist außerdem ein Album veröffentlicht worden, auf dem die Teilnehmer zusätzlich jeweils ein Lied allein gesungen haben. Bei den meisten Liedern handelte es sich um Coverversionen bekannter Hits mit neuem Text. Der Titelsong der dritten Staffel Dschungelwahnsinn von Achim Petry feat. Dschungel Allstars – eine Coverversion von Wolfgang Petrys Wahnsinn – war in der Show selbst nicht zu hören. Wildes Ding wurde lediglich beworben und am Finaltag mit einem Auftritt in der Show gezeigt. Troublemaker, Hard Out Here und Break the Rules wurden als Übergang zu den Werbepausen genutzt.

  • Staffel 1: Dschungel Stars: Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! (Maxi-CD)
  • Staffel 2: Dschungel Stars 2: Die Lust am Überleben (Maxi-CD)
  • Staffel 2: Dschungel Stars 2: Dschungelfieber (Album)
  • Staffel 3: Dschungel Stars 3: Dschungelwahnsinn (Maxi-CD)
  • Staffel 3: Dschungel Stars 3: Die Party (Sampler mit Party-Musik)
  • Staffel 4: Dschungel Stars 4: Hier im Dschungel (Maxi-CD)
  • Staffel 5: Dschungel Stars 5: Jetzt wird es heiß (Maxi-CD)
  • Staffel 6: Culcha Candela – Wildes Ding (Titelsong)
  • Staffel 7: Olly Murs feat. Flo Rida – Troublemaker (Titelsong)
  • Staffel 8: Lily Allen – Hard Out Here (Titelsong)
  • Staffel 9: Charli XCX – Break the Rules (Titelsong)

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! war in der Kategorie Beste Unterhaltung für den Deutschen Fernsehpreis 2011 nominiert.
  • 2013 wurde die Sendung in der Kategorie Unterhaltung für den Grimme-Preis nominiert.
  • 2013 gewann die Sendung den Deutschen Comedypreis in der Kategorie Beste Moderation. Die Moderatoren nahmen nicht an der Preisverleihung teil.[73][74]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Teilnehmer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Geldmaschine Dschungelcamp. In: web.de. 18. Januar 2013, abgerufen am 27. Januar 2013.
  2. Die Fakten! Das Dschungelcamp in anderen Ländern
  3. Dschungelcamp 2013: Sonja Zietlow und Daniel Hartwich moderieren die neue Staffel. In: rtl.de. 24. Oktober 2012.
  4. Alexander Krei: TV-Kritik: Von wegen "Supertalent"-Niveau: Der Dschungel lebt! In: DWDL.de, 15. Januar 2011.
  5. a b Vgl. Ingrid van Bergen in der Talkshow Markus Lanz vom 22. Januar 2014
  6. D. Cremer, S. Kürthy, S. Kuschel, J. Puthenpurackal: Die geheimen TV-Verträge. Wer zu früh aufgibt, verliert sehr viel Geld. In: Bild.de. 21. Januar 2011, abgerufen am 29. Januar 2014.
  7. D. Cremer, S. Kürthy: Brigitte Nielsen zieht ins Dschungelcamp! In: Bild.de. 1. Dezember 2011.
  8. Die Verträge der Dschungelcamp-Stars. In: t-online.de. 18. Januar 2011, abgerufen am 23. Januar 2014.
  9. Hauke Herffs, Roland Rödermund: Dschungelcamp: Total verwanzt. In: gala.de, 20. Januar 2011; abgerufen am 22. Januar 2011.
  10. a b Dschungelcamp 2012: Wassermassen und Dauerregen. In: rtl.de. 25. Januar 2012, abgerufen am 25. Januar 2012.
  11. a b Dschungelcamp 2013: So streng sind die Backstage-Regeln. In: top.de, 18. Januar 2013; abgerufen am 23. Januar 2014.
  12. Fernsehen und Jugendmedienschutz zwischen Wirklichkeit und Vision von Wolfgang Huber
  13. Seite nicht mehr abrufbar, Suche im Webarchiv:@1 @2 Vorlage:Toter Link/www.swr.deEkel-Show – Wie geschmacklos darf das Fernsehen sein? Beitrag des SWR (RTF-Format)
  14. Extremformate und Reality-TV in der Diskussion bei der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien
  15. stern.de: „Schamlose Kommerzialisierung des Werteverfalls“, 23. Januar 2008
  16. Vorwurf Tierquälerei top.de, abgerufen am 26. Januar 2015
  17. netzeitung.de: Die kleinen Tricks der Dschungel-Show (Memento vom 6. Februar 2013 im Internet Archive), 23. Januar 2008
  18. youtube.com: Frontal21-Beitrag: Die Wahrheit – Ich bin ein Star holt mich hier raus, 13. Januar 2008
  19. stern.de: Strafanzeige wegen RTL-Show erstattet
  20. Focus: Folter für die Quote Nr. 4 (2004)
  21. Artikel auf DWDL.de vom 15. Januar 2011
  22. Artikel auf FAZ.net vom 18. Januar 2009
  23. Artikel auf Stern online vom 17. Januar 2011
  24. Artikel auf Stern online vom 29. Januar 2011
  25. Artikel auf Stern online vom 27. Januar 2011
  26. Artikel auf spiegel.de vom 30. Januar 2011
  27. Grimme-Institut verteidigt "Dschungelcamp"-Nominierung, abgerufen am 9. Mai 2013
  28. Kusmagk über Sass – "Sie ist wie von Sinnen"
  29. Ab ins Camp! Der Aussetzer von Katrin Sass
  30. Dschungelcamp: DJ Tomekk fliegt nach Hitler-Gruß raus. In: Die Welt. 23. Januar 2008, abgerufen am 15. Januar 2012.
  31. Spiegel online: Man kann nie genug in Maden baden, abgerufen am 25. Januar 2009
  32. quotenmeter.de: Rekord: Dschungel-Finale deklassiert Gottschalk, Meldung vom 25. Januar 2009
  33. [1]
  34. Focus Online – Giulia Siegel befreit sich wegen Rückenschmerzen aus Dschungelcamp, abgerufen am 25. Januar 2009
  35. DWDL.de: RTL lässt Dschungelcamp kommendes Jahr pausieren
  36. [2]
  37. [3]
  38. Noch mehr Fakten zu Sarahs Ausstieg. RTL, 27. Januar 2011, abgerufen am 25. Januar 2013.
  39. Dschungel-Coup: «Extra» bei knapp 50 Prozent. In: quotenmeter.de. 25. Januar 2011, abgerufen am 25. Januar 2011.
  40. Verlängerter Dschungel sprengt wieder Rekorde. In: quotenmeter.de. 26. Januar 2011, abgerufen am 26. Januar 2011.
  41. [4]
  42. Der Westen: Brigitte Nielsen erhält die höchste Gage im RTL-Camp. 11. Januar 2012, abgerufen am 15. Januar 2012
  43. Artikel auf DerWesten.de (abgerufen am 21. Januar 2012)
  44. Ich bin ein Star holt mich hier raus 2012 – Wer ist raus und welche 3 stehen heute im Finale? In: Entertainment-News.de. 28. Januar 2012, abgerufen am 28. Januar 2012.
  45. «Frauen darf man nie zur Chefin wählen». In: Berner Zeitung. 18. Januar 2012, abgerufen am 27. Januar 2012.
  46. Vincent Raven versetzt die Schweiz in Aufruhr. In: stern.de. 21. Januar 2012, abgerufen am 27. Januar 2012.
  47. http://www.rtl.de/cms/sendungen/ich-bin-ein-star/dschungelcamp-kandidaten.html
  48. Dschungelcamp 2012: Martin Kesici ist raus
  49. Quotencheck: «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!» In: quotenmeter.de. 30. Januar 2012, abgerufen am 12. Januar 2013.
  50. Offizielle Presseinfo
  51. Dschungelcamp 2013: Elf neue Stars im Anmarsch 26. November 2012, abgerufen am 27. November 2012
  52. Dschungelcamp 2013: Feueralarm im Camp 11. Januar 2012, abgerufen am 11. Januar 2012
  53. Dschungelcamp, Tag 2: Berger, das Hitzeopfer, Spiegel Online vom 13. Januar 2013
  54. Ergebnisse des Finales der 7. Staffel. Abgerufen am 27. Januar 2013.
  55. Kandidatenliste bei RTL. Abgerufen am 28. Januar 2013.
  56. Helmut Berger: "Ich habe alles erlebt" erschienen in der Gala vom 6. November 2012
  57. Dschungelcamp 2014: Endlich wieder Dschungelfieber!. In: rtl.de, 29. November 2013.
  58. Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Welcome Home. In: tvinfo.de, abgerufen am 29. Januar 2014.
  59. Dschungelcamp 2014, Tag 5: Kehrtwendler, marsch! In: stern.de. 22. Januar 2014, abgerufen am 3. Februar 2014.
  60. Achte Prüfung in Folge im „Dschungelcamp 2014“: Super-Larissa bricht Dschungel-Weltrekord. In: bild.de. 24. Januar 2014, abgerufen am 30. Januar 2014.
  61. [5]
  62. Theresa Held: Finale im RTL-Dschungel: Melanie Müller ist Dschungelkönigin 2014. In: augsburger-allgemeine.de. Augsburger Allgemeine, 2. Februar 2014, abgerufen am 5. Februar 2014 (deutsch).
  63. Dschungelcamp 2014: Diese elf Kandidaten ziehen ins Dschungelcamp. In: rtl.de, 9. Januar 2014, abgerufen am 13. Januar 2014.
  64. Dschungelcamp 2015. In: rtl.de, 19. Dezember 2014.
  65. Dschungel-Check: Anreise und 'Sommerfest'. In: quotenmeter.de. 17. Januar 2015, abgerufen am 27. Januar 2015.
  66. http://www.stern.de/kultur/tv/dschungelcamp/dschungelcamp-drama-rtl-schmeisst-benjamin-boyce-raus-2170259.html
  67. Eva Thöne: „Ich bin ein Star…“, Tag sieben: Macht endlich was für euer Geld, ihr TV-Schmarotzer. In: Spiegel Online. 23. Januar 2015, abgerufen am 27. Januar 2015.
  68. Wegen Langeweile. B.Z. stellt Berichterstattung zum Dschungelcamp ein, 27. Januar 2015
  69. Dschungelcamp 2015: Die offiziellen Votingergebnisse. In: RTL. 1. Februar 2015, abgerufen am 1. Februar 2015.
  70. [6]
  71. Manuel Weis: RTL-Sommer-Dschungelcamp hat einen Namen. In: quotenmeter.de. 2. Juni 2015, abgerufen am 4. Juni 2015.
  72. Ich bin ein Star - Lasst mich wieder rein: Das Sommerevent bei RTL. In: rtl.de. 12. Juni 2015, abgerufen am 13. Juni 2015.
  73. Eine Haltung mit Anstand? Das kann für RTL nur ein Missverständnis sein. In: stefan-niggemeier.de, 17. Oktober 2013, abgerufen am 27. Januar 2014.
  74. Ablehnung oder nicht? Sonja Zietlow äußert sich zum Comedypreis-Wirrwarr. In: dwdl.de, 17. Oktober 2013, abgerufen am 27. Januar 2014.

-28.255096153.350791145Koordinaten: 28° 15′ 18,3″ S, 153° 21′ 2,8″ O