Idelberg

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Idelberg
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Idelberg hervorgehoben
50.7211111111117.7263888888889288Koordinaten: 50° 43′ N, 7° 44′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Altenkirchen (Westerwald)
Verbandsgemeinde: Altenkirchen (Westerwald)
Höhe: 288 m ü. NHN
Fläche: 1,13 km²
Einwohner: 55 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 49 Einwohner je km²
Postleitzahl: 57612
Vorwahl: 02688
Kfz-Kennzeichen: AK
Gemeindeschlüssel: 07 1 32 056
Adresse der Verbandsverwaltung: Rathausstraße 13
57610 Altenkirchen
Webpräsenz: www.vg-altenkirchen.de
Ortsbürgermeister: Karl-Heinz Henn
Lage der Ortsgemeinde Idelberg im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)
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Über dieses Bild
Landschaft in der Kroppacher Schweiz
über Stein-Wingert, Blick auf Idelberg

Idelberg ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Altenkirchen an und ist die kleinste Ortsgemeinde im Landkreis Altenkirchen.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt auf einer Hochterrasse über dem Nistertal zwischen Altenkirchen und Hamm an der Sieg in Einzugsbereichs der Kroppacher Schweiz. Im Norden liegt der Weiler Alhausen, im Osten Stein-Wingert, im Süden Giesenhausen und im Westen Eichelhardt.

Geschichte[Bearbeiten]

Ein genauerer Gründungszeitraum für Idelberg ist unbekannt, es wird jedoch vermutet, dass die Gemarkung schon seit 1000 Jahren besiedelt ist. Beurkundet ist 1461 ein Henne von Idelberg, der als Richter und Bürgermeister in Altenkirchen wirkte.

Der Ort gehörte seit bekannten Zeiten zum Kirchspiel Altenkirchen und damit im Lauf der Jahrhunderte auch zu unterschiedlichen weiteren Herrschaften: Die Grafen von Sayn etwa ab dem 12. Jahrhundert bis 1652, dann die Herzöge von Sachsen-Eisenach und ab 1741 die Markgrafen von Brandenburg-Ansbach, bis diese Grafschaft dann 1792 an den König von Preußen fiel. Seit 1803 gehörte die Region zum Fürstentum Nassau-Usingen, 1806 zum Herzogtum Nassau, bis sie 1815 zur preußischen Provinz Niederrhein und 1822 zur Rheinprovinz kam. Von 1816 an wurde Idelberg von der Bürgermeisterei Altenkirchen verwaltet.

1787 gab es in Idelbach neun Häuser, auf die die Anteile einer Waldinteressentenschaft zurückgehen, die Anfang des 18. Jahrhunderts entstand.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

  • 1815 – 41
  • 1835 – 57
  • 1871 – 66
  • 1905 – 68
  • 1939 – 60
  • 1950 – 79
  • 1961 – 53
  • 1970 – 61
  • 1987 – 51
  • 2005 – 52

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Idelberg besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Im Gebiet von Idelberg wurde früher nach Blei und Kupfererz gegraben. Bereits 1674 wurde eine Grube, die „Petersbach", urkundlich erwähnt, die allerdings auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Eichelhardt liegt. Nachdem über Jahrzehnte eine Reihe landwirtschaftlicher Betriebe in Idelberg tätig waren, wird seit 1999 kein Betrieb mehr ausgewiesen.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Idelberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz - Infothek
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen