Iden des März

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Vincenzo Camuccini: Der Tod des Cäsar (1798)

Bei den Iden des März (von lateinisch Idus Martii) handelt es sich um eine in vielen Sprachen gebräuchliche Metapher für bevorstehendes Unheil, die auf die Ermordung Gaius Iulius Caesars am 15. März des Jahres 44 vor Christus Bezug nimmt.

Laut Plutarch warnte der Augur Titus Vestricius Spurinna Caesar am Tage vor dem Anschlag mit den Worten: „Cave Idus Martias“ (deutsch: „Hüte dich vor den Iden des März“).

Als Iden (Pluralwort) wurde im römischen Kalender der Tag in der Monatsmitte bezeichnet. Im Martius (März) sowie in den Monaten Maius, Quintilis und October fiel er auf den 15., in den anderen Monaten auf den 13. Tag des Monats.

Die Metapher dient als Titel oder Teil des Titels von Werken der Musik, Literatur oder Darstellenden Kunst.

In der Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Jazzrock-Gruppe Colosseum veröffentlichte auf ihrem 1969 erschienenen Album Those Who are About to Die Salute You das Instrumentalstück Beware the Ides of March, welches als Paraphrase zu A Whiter Shade of Pale der Gruppe Procol Harum angesehen werden kann.
  • Auf dem Album Church of Anthrax (1971) von John Cale und Terry Riley findet sich das Lied Ides of March.
  • Das Album Killers der britischen Heavy-Metal-Band Iron Maiden beginnt mit einem Intro namens The Ides of March (1981).
  • Auf dem Album Discovering the Waterfront der kanadischen Post-Hardcore-Band Silverstein aus dem Jahr 2005 befindet sich ein Lied namens The Ides of March.
  • Die Art-Rock-Band A Whisper in the Noise veröffentlichte im Jahr 2002 ein Album mit dem Titel Through the Ides of March.
  • Es existieren mindestens zwei Rockgruppen mit dem Namen "Ides of March".

In Film und Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]