Igé (Orne)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Igé
Igé (Frankreich)
Igé
Region Normandie
Département Orne
Arrondissement Mortagne-au-Perche
Kanton Ceton
Gemeindeverband Collines du Perche Normand
Koordinaten 48° 19′ N, 0° 31′ OKoordinaten: 48° 19′ N, 0° 31′ O
Höhe 90–180 m
Fläche 27,86 km2
Einwohner 647 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 23 Einw./km2
Postleitzahl 61130
INSEE-Code

Turm der Kirche St. Martin

Igé ist eine französische Gemeinde mit 647 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Orne in der Region Normandie (bis 2015 Basse-Normandie). Sie gehört zum Arrondissement Mortagne-au-Perche und zum 2016 gegründeten Gemeindeverband Collines du Perche Normand. Die Bewohner werden Igéens genannt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt in der Landschaft Perche, 33 Kilometer südöstlich der Départements-Hauptstadt Alençon und etwa 50 Kilometer nordöstlich von Le Mans am Fluss Même. Igé grenzt im Südwesten an das Département Sarthe. Zu Igé gehören mehrere Weiler und Einzelhöfe sowie das Dorf Marcilly, das 1817 nach Igé eingemeindet wurde.[1] Die angrenzenden Gemeinden sind Vaunoise und Belforêt-en-Perche im Norden, Saint-Martin-du-Vieux-Bellême und Appenai-sous-Bellême im Nordosten, La Chapelle-Souëf im Osten, Saint-Germain-de-la-Coudre und Bellou-le-Trichard im Südosten, Pouvrai im Süden, Saint-Cosme-en-Vairais im Südwesten sowie Saint-Fulgent-des-Ormes im Westen.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2013
894 890 885 804 685 702 690 667
Quelle: Cassini[2] und INSEE[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Château de Lonné aus dem 17., 19. und 20. Jahrhundert, Monument historique[4]
  • Kirche Saint-Martin mit romanischem Turm
  • Kirche Notre-Dame im Ortsteil Marcilly aus dem 12. Jahrhundert, Monument historique[5]
  • Manoir de Bray, Herrenhaus mit Kapelle aus dem 17. Jahrhundert, Monument historique[6]
  • Überreste einer Motte im Wald, einen Kilometer westlich des Dorfes Igé, Monument historique[7]
  • „Pyramide“ (Grenzstein) aus dem Jahr 1735
  • Lavoir
  • Wasserturm

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gemeinde Igé sind 35 Landwirtschaftsbetriebe ansässig (Getreide- und Futtermittelanbau, Rinder- und Pferdezucht)[8]

Durch Igé führt die Fernstraße D938 von Le Mans nach Mortagne-au-Perche. Im 33 Kilometer entfernten Alençon bestehen Anschlüsse an die A 28 und die RN 12.

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Marcilly auf cassini.ehess.fr
  2. Igé auf cassini.ehess.fr
  3. Igé auf insee.fr
  4. Eintrag in der Base Mérimée des Kulturministeriums. Abgerufen am 25. Dezember 2018 (französisch).
  5. Eintrag in der Base Mérimée des Kulturministeriums. Abgerufen am 25. Dezember 2018 (französisch).
  6. Eintrag in der Base Mérimée des Kulturministeriums. Abgerufen am 25. Dezember 2018 (französisch).
  7. Eintrag in der Base Mérimée des Kulturministeriums
  8. Landwirtschaftsbetriebe auf annuaire-mairie.fr

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Igé (Orne) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien