Ilișești

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Ilișești
Illischestie
Ilișești führt kein Wappen
Ilișești (Rumänien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Bukowina
Kreis: Suceava
Koordinaten: 47° 37′ N, 26° 3′ OKoordinaten: 47° 36′ 31″ N, 26° 3′ 2″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 398 m
Fläche: 33,2 km²
Einwohner: 4.228 (1930)
Bevölkerungsdichte: 127 Einwohner je km²
Postleitzahl: 727130
Telefonvorwahl: (+40) 02 30
Kfz-Kennzeichen: SV
Struktur und Verwaltung
Gemeindeart: Dorf

Ilișești (deutsch Illischestie) ist eine aus den beiden Dörfern Brașca und Ilișești bestehende Gemeinde im rumänischen Kreis Suceava in der Region Bukowina mit der Kreishauptstadt Suceava. Bis 2004 trug die Gemeinde den Namen Ciprian Porumbescu, zu der auch die Dörfer Bălăceana und Ciprian Porumbescu gehörten. 2004 wurden diese jedoch abgespalten und bilden seitdem eine eigene Gemeinde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen der Josephinischen Kolonisation wurden in den 1780er Jahren 12 deutsche Familien in Ilișești angesiedelt,[1] was zur Bildung einer deutschen Sprachinsel mit Pfälzischem Dialekt führte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg emigrierte ein wesentlicher Teil der Deutschen Bevölkerung nach Deutschland.

Ethnische und religiöse Zugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut der im Jahr 1930 vorgenommenen Volkszählung bestand die Dorfbevölkerung aus 4228 Personen, davon 2030 Rumänen (48,01 %), 2001 Deutsche (47,32 %), 130 Juden (3,07 %), 44 Roma, 7 Armenier, 7 Tschechen und Slowaken, 4 Ruthenen, 3 Polen, ein Russe und ein sonstiger.[2]

Ethnie (1930) Anzahl Prozentwert
Rumänen 2030 48,01 %
Deutsche 2001 47,32 %
Juden 130 3,07 %
Sinti bzw. Roma 44 1,04 %
Armenier 7 0,17 %
Tschechen und Slowaken 7 0,17 %
Ruthenen 4 0,09 %
Polen 3 0,07 %
Russen 1 0,02 %
Sonstige 1 0,02 %

Laut der im Jahr 1930 vorgenommenen Volkszählung waren die Einwohner nach Religionszugehörigkeit wie folgt verteilt: 2066 Rumänisch-Orthodoxe (48,86 %), 1868 Evangelisch-Lutherische (44,18 %), 151 Katholiken (3,57 %), 131 Juden (3,09 %), 7 Armenische Christen, 4 Siebenten-Tags-Adventisten und 1 Griechisch-Orthodoxer.[3]

Religion (1930) Anzahl Prozentwert
Rumänisch-Orthodoxe 2066 48,86 %
Evangelisch-Lutherische 1868 44,18 %
Katholiken 151 3,578 %
Juden 131 3,098 %
Armenische Christen 7 0,17 %
Siebenten-Tags-Adventisten 4 0,09 %
Griechisch-Orthodoxe 1 0,02 %

Laut Volkszählung des Jahres 2002 lebten 2693 Menschen im Dorf.[4] Laut Volkszählung des Jahres 2011 stieg die Einwohnerzahl dann auf 2761. Die meisten Einwohner waren Rumänen (97,54 %). Für 1,85 % der Bevölkerung war die ethnischen Zugehörigkeit nicht bekannt.[5] Die meisten Bewohner waren orthodoxe Christen (85,19 %), es gab aber auch religiöse Minderheiten wie Anhänger der Pfingstbewegung (7,71 %) und die Siebenten-Tags-Adventisten (3,37 %). Von 2,1 % der Bevölkerung war die Konfession 2011 nicht bekannt.[6]

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fehler beim Aufruf der Vorlage:cite journal: Die Parameter archiveurl und archivedate müssen beide vorhanden sein oder müssen beide fehlen.Sophie A. Welsch: The Bukovina-Germans During the Habsburg Period: Settlement, Ethnic Interaction, Contributions Archiviert vom Original am {{{archivedate}}}. In: Immigrants & Minorities. 1986.
  2. *** - "Recensământul general al populației României din 29 Decemvrie 1930", Band II, S. 436–437.
  3. *** - "Recensământul general al populației României din 29 Decemvrie 1930", Band II, S. 739.
  4. Populației și al Locuințelor 2002 - populația unităților administrative pe etnii|publisher=Kulturális Innovációs Alapítvány (KIA.hu - Fundația Culturală pentru Inovație)@1@2Vorlage:Toter Link/www.kia.hu (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  5. Rezultatele finale ale Recensământului din 2011. Tab8. Populația stabilă după etnie – județe, municipii, orașe, comune.
  6. Rezultatele finale ale Recensământului din 2011: Tab13. Populația stabilă după religie – județe, municipii, orașe, comune.
  7. Angaben zu Simeon Florea Marian bei crestinortodox.ro abgerufen am 17. Februar 2017 (rumänisch)
  8. Angaben zu Nicolae Drăganu bei Academia Română abgerufen am 17. Februar 2017 (rumänisch)