Ilja Sergejewitsch Solarjow

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Flag of Kazakhstan and Russia.png Ilja Solarjow Eishockeyspieler
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 2. August 1982
Geburtsort Perm, Russische SFSR
Größe 192 cm
Gewicht 90 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Stürmer
Schusshand Links
Draftbezogene Informationen
NHL Entry Draft 2001, 9. Runde, 281. Position
Tampa Bay Lightning
Spielerkarriere
bis 2001 Molot-Prikamje Perm
2001–2002 Neftjanik Leninogorsk
Awangard Tambow
2002–2003 Molot-Prikamje Perm
HK Brest
2003–2004 Motor Barnaul
2004–2005 Energija Kemerowo
2005–2006 HK Lipezk
2006–2007 Kasachmys Satpajew
2007–2011 Barys Astana
2011–2012 HK Ertis Pawlodar
2012–2013 Barys Astana
2013–2015 Danbury Whalers
2015 HK Ertis Pawlodar
2015–2016 Barys Astana
Nomad Astana
2016 Molot-Prikamje Perm
seit 2016 SC Csíkszereda

Vorlage:Infobox Eishockeyspieler/Dateityp

Ilja Sergejewitsch Solarjow (russisch Илья Сергеевич Соларёв; * 2. August 1982 in Perm, Russische SFSR) ist ein kasachisch-russischer Eishockeyspieler, der seit Oktober 2016 beim SC Csíkszereda aus der MOL Liga unter Vertrag steht.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ilja Solarjow begann seine Karriere als Eishockeyspieler in der Nachwuchsabteilung von Molot-Prikamje Perm, für dessen Profimannschaft er in der Saison 2000/01 sein Debüt in der russischen Superliga gab. Zuvor war er für die zweite Mannschaft des Klubs in der drittklassigen Perwaja Liga aktiv gewesen. Anschließend wurde er im NHL Entry Draft 2001 in der neunten Runde als insgesamt 281. Spieler von den Tampa Bay Lightning ausgewählt, für die er allerdings nie spielte. Die Saison 2001/02 verbrachte der Angreifer bei Neftjanik Leninogorsk in der zweitklassigen Wysschaja Liga sowie Awangard Tambow in der Perwaja Liga. In der folgenden Spielzeit lief er für die zweite Mannschaft von Molot-Prikamje Perm in der Perwaja Liga und den HK Brest in der weißrussischen Extraliga auf.

Von 2003 bis 2008 spielte Solarjow nacheinander für Motor Barnaul, Energija Kemerowo, den HK Lipezk, Kasachmys Satpajew und Barys Astana in der Wysschaja Liga, wobei er in der Saison 2006/07 für Satpajew parallel einige Spiele in der Kasachischen Meisterschaft absolvierte und zusätzlich Pokalsieger wurde. Für Barys Astana stand der Nationalspieler seit der Saison 2008/09 drei Jahre lang in der Kontinentalen Hockey-Liga auf dem Eis. Zur Saison 2011/12 schloss er sich dem HK Ertis Pawlodar aus der kasachischen Meisterschaft an, mit dem er kasachischer Vizemeister 2012 wurde. Nach diesem Erfolg kehrte er nach Astana zurück.

Aufgrund seiner Dopingsperre (s.u.) wurde er im September 2013 von Barys suspendiert und wechselte im Dezember des gleichen Jahre zu den Danbury Whalers aus der Federal Hockey League.[1] Im Sommer 2015 kehrte er nach Kasachstan zurück und wurde nach Ablauf seiner Sperre vom HK Ertis Pawlodar verpflichtet, ehe er den Verein im November 2015 verließ und zu Barys Astana zurückkehrte.

International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für Kasachstan nahm Solarjow an den Weltmeisterschaften der Division I 2008, 2009 und 2013 sowie der Top-Division der Weltmeisterschaft 2010 teil. Zudem stand er im Aufgebot seines Landes bei den Qualifikationsturnieren zu den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver und 2014 in Sotschi sowie bei den Winter-Asienspielen 2011. Bei Letzteren gewann er mit seiner Mannschaft die Goldmedaille.

Im September 2013 wurde er vom IIHF für zwei Jahre gesperrt, nachdem er während der Weltmeisterschaft 2013 in Ungarn positiv auf das Asthma-Mittel Salbutamol getestet wurde.[2][3]

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

KHL-Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saisons Spiele Tore Assists Punkte Strafminuten
Hauptrunde 4 119 15 16 31 58
Playoffs 3 14 0 1 1 6

(Stand: Ende der Saison 2012/13)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ilya Solarev Signs with Danbury Whalers for 2nd Season. In: pointstreaksites.com. 26. September 2014, abgerufen am 19. Januar 2016 (englisch).
  2. Solaryov suspended. In: iihf.com. 31. Juli 2015, abgerufen am 19. Januar 2016 (englisch).
  3. eurohockey.com, Drugs don’t work?, 5. September 2013