Ilse Stöbe

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Porträtfoto von Ilse Stöbe

Ilse Frieda Gertrud Stöbe (* 17. Mai 1911 in Berlin; † 22. Dezember 1942 in Berlin-Plötzensee) war eine deutsche Journalistin, die sich seit den 1930er Jahren am Widerstand gegen den Nationalsozialismus beteiligte.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stolperstein am Haus, Wilhelmstraße 92, in Berlin-Mitte

Ilse Stöbe war die einzige Tochter des Tischlers Max Stöbe und dessen Ehefrau Frieda, geborene Schumann, verwitwete Müller. Sie hatte einen acht Jahre älteren Halbbruder aus der ersten Ehe ihrer Mutter, Kurt Müller. Sie wuchs in der Mainzer Straße 1 in Berlin-Lichtenberg auf.[1] Über ihre Jugend gibt es nur wenige Informationen; viele davon stammen aus späteren Verhören ihres von den Nationalsozialisten als Hochverräter angeklagten Halbbruders.[2]

Nach dem Abschluss der Volksschule besuchte Stöbe eine Handelsschule und erlernte den Beruf einer Stenotypistin. Sie war zunächst im Verlagshaus von Rudolf Mosse beschäftigt und war von 1931 bis 1933 Sekretärin des Journalisten Theodor Wolff beim Berliner Tageblatt. Sie lernte bei ihm Rudolf Herrnstadt kennen, mit dem sie sich nach Aussage ihres Bruders verlobt haben soll.[3] Wolff schrieb in Frankreich 1937 den Roman Die Schwimmerin, in dem er seine Altersliebe zu Ilse Stöbe schilderte und den er verfilmen lassen wollte.

Stöbe gehörte ab 1929 verdeckt der KPD an. Ab 1931 hat sie angeblich wie Herrnstadt für den sowjetischen Militärnachrichtendienst GRU gearbeitet (siehe unten). Herrnstadt baute „im Auftrag des ZK“ eine nachrichtendienstliche Gruppe auf, der neben ihm und Stöbe Gerhard Kegel und dessen Ehefrau Charlotte Vogt, zeitweise auch der spätere Verleger Helmut Kindler und der Rechtsanwalt Lothar Bolz angehört haben. Mit Herrnstadt zog Stöbe im Februar 1933 nach Warschau, wo sie bis September 1939 Auslandskorrespondentin für die Neue Zürcher Zeitung war und auch für andere Schweizer Zeitungen schrieb. Sie wurde zur Tarnung Mitglied der NSDAP und seit 1934 Kulturreferentin der NSDAP-Auslandsorganisation in Polen.[4]

Helmut Kindler zufolge blieb sie mit ihm als ihrem Jugendfreund in Kontakt.[5] Während der Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin lernte Stöbe den Schweizer Verleger Rudolf Huber[6] kennen, der ihr testamentarisch einen Großteil seines Vermögens hinterließ, als er 1940 starb.[7]

Kurz vor dem deutschen Überfall auf Polen kehrte sie aus Warschau nach Berlin zurück und wurde in der Informationsabteilung des Auswärtigen Amtes tätig.[8] Dort lernte sie Carl Helfrich kennen, mit dem sie bis zu ihrer Verhaftung 1942 zusammenlebte. Er war ihrem Testament zufolge Mieter ihrer Wohnung in der Ahornallee 48 in Berlin-Charlottenburg.[9]

Gerhard Kegel, der 1935 bis 1943 Angestellter des Auswärtigen Amtes in Berlin war, will Ilse Stöbe nach ihrer Rückkehr aus Polen bei ihrer heimlichen nachrichtendienstlichen Tätigkeit unterstützt haben.[10] Sie soll diese Tätigkeit bis zu ihrer Verhaftung 1942 fortgesetzt haben.[11]

Am 12. September 1942 verhaftete die Gestapo Ilse Stöbe wegen angeblicher Spionage für die Sowjetunion. Sie wurde am 14. Dezember 1942 zusammen mit Rudolf von Scheliha vom Reichskriegsgericht zum Tod verurteilt, weil sie laut Anklage Scheliha geholfen haben soll, für Geld Staatsgeheimnisse an das Ausland zu verraten. In der kurzen Verhandlung soll sie nach Aussage eines Richters voll geständig gewesen sein, während Scheliha ein eventuell durch Folter erpresstes Geständnis zu widerrufen versucht habe. Am 22. Dezember wurde Ilse Stöbe zusammen mit Harro Schulze-Boysen, Arvid Harnack, Scheliha und sieben weiteren als Mitgliedern der „Roten Kapelle“ Verurteilten in Plötzensee hingerichtet.[12]

Stöbes Mutter wurde ebenfalls verhaftet und ins KZ Ravensbrück deportiert, wo sie „1943 umgekommen“ ist.[13] Stöbes Bruder Kurt Müller konnte sich zunächst der Verhaftung entziehen und seine Widerstandstätigkeit mit der Widerstandsgruppe „Europäische Union“ fortsetzen. Er wurde im September 1943 verhaftet und am 26. Juni 1944 hingerichtet.

Unsichere Quellenlage hinsichtlich angeblicher GRU-Tätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aussagen zur angeblichen Spionagetätigkeit für die GRU stammen aus einem etwa November 1942 verfassten Gestapo-Bericht über die „Rote Kapelle“.[14] Danach habe ein abgehörter sowjetischer Funkspruch an Berliner NS-Gegner sie namentlich genannt; sowjetische Fallschirmspringer-Agenten hätten mit ihr Kontakt aufnehmen sollen. Zudem berief sich der Bericht auf ihre Warschauer Kontakte zu Rudolf Herrnstadt. Dieser hatte in einem Bericht an die sowjetische Seite im Mai 1939 eine ungenannte Journalistin mit dem Codenamen „Alta“ erwähnt.[15] Die Gestapo nannte den Herrnstadt-Kreis mit Stöbe später „Gruppe Alta“.[16]

Diese Gruppe soll den sowjetischen Geheimdienst über Adolf Hitlers Weisung Nr. 21 vom 18. Dezember 1940 zur Vorbereitung des „Falls Barbarossa“ informiert haben, den dieser am 29. Dezember 1940 an Stalin sendete. Stalin ignorierte jedoch alle vergleichbaren Warnungen seiner Dienste vor dem für Mai/Juni 1941 geplanten Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion als Desinformationen.[17]

Mit welchen anderen NS-Gegnern in Berlin Stöbe tatsächlich Kontakt hatte, welche Nachrichten sie an die Sowjetunion weitergab und was genau die Gestapo ihr vorwarf, ist nicht bekannt.[18]

Gedenktafel, Frankfurter Allee 233, in Berlin-Lichtenberg

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der sowjetischen Staatszeitung Prawda erschien vom 1. bis 5. Juli 1967 ein als sensationeller Tatsachenbericht aufgemachter Artikel über Ilse Stöbe unter dem Titel „Ihr Name war Alta“, der ihre Verdienste als Spionin für die Sowjets schilderte. Die Darstellung berief sich auf sowjetische Geheimdienstberichte, ohne genaue Quellen anzugeben. 1969 wurde Stöbe von der Sowjetunion posthum als „Kundschafterin“ mit dem Rotbannerorden ausgezeichnet.[19] 1974 erschien in der Sowjetunion der Roman Die innere Front von Juri Korolkow über den Widerstand von deutschen Kommunisten, der Stöbe erwähnte, aber ebenfalls keine überprüfbaren Quellen angab.[20]

In der Bundesrepublik Deutschland erschien 1972 Heinz Höhnes Buch Kennwort Direktor über die „Rote Kapelle“, dessen Aussagen über Ilse Stöbe fast ausschließlich aus Gestapoberichten und fragwürdigen Angaben ehemaliger NS-Militärrichter wie Manfred Roeder stammten.[21]

In den 1970er Jahren trug eine kommunale Berufsschule in der Rummelsburger Marktstraße in Ost-Berlin den Ehrennamen Ilse Stöbe. Nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 wurde diese Schule umbenannt.[22]

1994 erschien ein im Auftrag der Gedenkstätte Deutscher Widerstand erstellter Aufsatz von Ulrich Sahm über Ilse Stöbe. Sahm überprüfte alle und verwarf einen Großteil der bisherigen Angaben über Stöbe als unzuverlässig. Er bewertete die NS-Anklage gegen Stöbe als Gestapo-Konstrukt, um den bekannten NS-Gegner Scheliha ermorden zu können. Er dokumentierte neben dem Todesurteil erstmals drei Abschiedsbriefe und ein Testament, die Ilse Stöbe in ihren letzten Lebenstagen in Gestapohaft an Carl Helfrich und ihre Mutter geschrieben hat.[23]

2006 ehrte der russische Botschafter in Belgien Ilse Stöbe mit anderen „Helden der Roten Kapelle“ für ihren Widerstandskampf.[24] Ein Gutachten des Instituts für Zeitgeschichte kam zum Fazit, dass „die Voraussetzungen für eine öffentliche Würdigung Ilse Stöbes in Deutschland gegeben“ seien. Sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus politisch-ethischer Sicht sei auch für jene Widerständler, die mit den Kriegsgegnern Deutschlands kooperierten, der Vorwurf des Verrats abzulehnen.[25] Am 10. Juli 2014 wurde demgemäß in einer Gedenkstunde ihr Name in die Gedenktafel des Auswärtigen Amts im Haus am Werderschen Markt eingetragen.[26] Sie ist die erste Frau auf der Gedenktafel.

Seit dem 12. November 2015 erinnert in der Frankfurter Allee 233 in Berlin-Lichtenberg eine Gedenkstele an die Familie Stöbe.[27]

Am 5. November 2021 wurde vor dem ehemaligen deutschen Außenministerium, Berlin-Mitte, Wilhelmstraße 92, ein Stolperstein für sie verlegt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Zeitzeugen
  • Theodor Wolff: Die Schwimmerin : Roman aus der Gegenwart. Oprecht, Zürich, 1937, DNB 992955742 Neuausgabe mit einem Nachwort von Ute Kröger, Weidle Verlag, Bonn 2021, ISBN 978-3-949441-00-4
  • Gerhard Kegel: In den Stürmen unseres Jahrhunderts. Ein deutscher Kommunist über sein ungewöhnliches Leben. Dietz-Verlag, Berlin 1984, ISBN 3-320-00609-6.
  • Helmut Kindler: Zum Abschied ein Fest: die Autobiographie eines deutschen Verlegers. Kindler, 2. Auflage, München 2000, ISBN 3-463-40131-2.
Biografisch-historische Darstellungen
Zum historischen Umfeld
  • Luise Kraushaar: Berliner Kommunisten im Kampf gegen den Faschismus 1936 bis 1942: Robert Uhrig und Genossen. Dietz-Verlag, Berlin 1980, DNB 820237590.
  • Gert Rosiejka: Die Rote Kapelle. „Landesverrat“ als antifaschistischer Widerstand. Mit einer Einführung von Heinrich Scheel. Ergebnisse-Verlag, Hamburg 1986, ISBN 3-925622-16-0.
  • Wladimir Lota: “Альта” против “Барбароссы” („Alta“ gegen „Barbarossa“.) Молодая гвардия, 2004, ISBN 5-23502726-4. (online, russisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Ilse Stöbe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Helmut Müller-Enbergs: Der Fall Rudolf Herrnstadt. Tauwetterpolitik vor dem 17. Juni. Berlin 1991, S. 32.
  2. Ulrich Sahm: Ilse Stöbe. In: Hans Coppi, Jürgen Danyel, Johannes Tuchel (Hrsg.): Die Rote Kapelle im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Berlin 1994, S. 263.
  3. Ulrich Sahm: Ilse Stöbe. In: Hans Coppi, Jürgen Danyel, Johannes Tuchel (Hrsg.): Die Rote Kapelle im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Berlin 1994, S. 262 und 264.
  4. Helmut Müller-Enbergs: Der Fall Rudolf Herrnstadt. Tauwetterpolitik vor dem 17. Juni. Berlin 1991, S. 31–34
  5. Helmut Kindler: Zum Abschied ein Fest: Die Autobiographie eines deutschen Verlegers. 1991.
  6. Rudolf Huber. 20.12.1898 Frauenfeld, 7.1.1940 Orselina, ref., von Diessenhofen und Frauenfeld. In: Historisches Lexikon der Schweiz. SAGW Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften, abgerufen am 23. Mai 2021.
  7. Ulrich Sahm: Ilse Stöbe. In: Hans Coppi, Jürgen Danyel, Johannes Tuchel (Hrsg.): Die Rote Kapelle im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Berlin 1994, S. 262.
  8. Hans Coppi, Sabine Kebir: Ilse Stöbe: Wieder im Amt. Eine Widerstandskämpferin in der Wilhelmstraße. VSA, Hamburg 2013, ISBN 978-3-89965-569-8, S. 14.
  9. Ulrich Sahm: Ilse Stöbe. In: Hans Coppi, Jürgen Danyel, Johannes Tuchel (Hrsg.): Die Rote Kapelle im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Berlin 1994, S. 263, 271.
  10. Gerhard Kegel: In den Stürmen unseres Jahrhunderts. Berlin 1984; erwähnt bei Ulrich Sahm: Ilse Stöbe. In: Hans Coppi, Jürgen Danyel, Johannes Tuchel (Hrsg.): Die Rote Kapelle im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Berlin 1994, S. 264, S. 274, Fußnote 20.
  11. Helmut Müller-Enbergs: Der Fall Rudolf Herrnstadt. Tauwetterpolitik vor dem 17. Juni. Berlin 1991, S. 70.
  12. Ulrich Sahm: Ilse Stöbe. In: Hans Coppi, Jürgen Danyel, Johannes Tuchel (Hrsg.): Die Rote Kapelle im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Berlin 1994, S. 265f.
  13. Heinrich-Wilhelm Wörmann: Widerstand in Charlottenburg. Band 5 der SR der GDW, Berlin 1991 (2. verbesserte und erweiterte Auflage: Berlin 1998), S. 133.
  14. Helmut Müller-Enbergs: Der Fall Rudolf Herrnstadt. Tauwetterpolitik vor dem 17. Juni. Berlin 1991, S. 31; Ulrich Sahm: Ilse Stöbe. In: Hans Coppi, Jürgen Danyel, Johannes Tuchel (Hrsg.): Die Rote Kapelle im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Berlin 1994, S. 264f. u. 274, Fußnoten 17 u. 23.
  15. Ulrich Sahm: Ilse Stöbe. In: Hans Coppi, Jürgen Danyel, Johannes Tuchel (Hrsg.): Die Rote Kapelle im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Berlin 1994, S. 264 u. 274, Fußnoten 14, 16, 23.
  16. Helmut Müller-Enbergs: Der Fall Rudolf Herrnstadt. Tauwetterpolitik vor dem 17. Juni. Berlin 1991, S. 32.
  17. Lev A. Bezymenski: Der sowjetische Nachrichtendienst und der Kriegsbeginn von 1941. In: Gerd R. Ueberschär, Lev A. Bezymenskij (Hrsg.): Der deutsche Angriff auf die Sowjetunion 1941. Die Kontroverse um die Präventivkriegsthese. 2. Auflage, Darmstadt 2011, S. 106f.
  18. Ulrich Sahm: Ilse Stöbe. In: Hans Coppi, Jürgen Danyel, Johannes Tuchel (Hrsg.): Die Rote Kapelle im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Berlin 1994, S. 264.
  19. Rainer Blasius: Hans Coppi/Sabine Kebir: Ilse Stöbe: Wieder im Amt: Das Auswärtige Amt und Ilse Stöbe. In: faz.net. 30. Juli 2013, abgerufen am 12. Mai 2020.
    Neues Deutschland, 23. Dezember 1969, S. 4.
  20. Ulrich Sahm: Ilse Stöbe. In: Hans Coppi, Jürgen Danyel, Johannes Tuchel (Hrsg.): Die Rote Kapelle im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Berlin 1994, S. 264.
  21. Ulrich Sahm: Ilse Stöbe. In: Hans Coppi, Jürgen Danyel, Johannes Tuchel (Hrsg.): Die Rote Kapelle im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Berlin 1994, S. 265.
  22. Elfriede Brüning: Eine mutige Frau: Heute wäre die Widerstandskämpferin Ilse Stöbe 100 Jahre alt geworden. In: junge Welt. 17. Mai 2011, abgerufen am 12. Mai 2020.
  23. Ulrich Sahm: Ilse Stöbe. In: Hans Coppi, Jürgen Danyel, Johannes Tuchel (Hrsg.): Die Rote Kapelle im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Berlin 1994, S. 262–276.
  24. Intervention de S.E.M. Vadim LoukovRussische Botschaft in Berlin, Ambassadeur de Russie en Belgique, à la conférence commémorative internationale consacrée aux agents secrets – héros de «l’Orchestre rouge». Russische Botschaft in Brüssel, archiviert vom Original am 4. Oktober 2013; abgerufen am 12. Mai 2020 (französisch).
  25. Elke Scherstjanoi: Ilse Stöbe (1911 – 1942) im Widerstand gegen das „Dritte Reich“. (pdf; 592 kB) In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte (VfZ). 62 (2014), Heft 1, 20. September 2013, S. 139–156, abgerufen am 12. Mai 2020 (vollständiges Gutachten).
  26. Rainer Blasius: Späte Ehrung: Steinmeiers Widerstandskämpferin. In: faz.net. 10. Juli 2014, abgerufen am 12. Mai 2020.
    Späte Ehrung einer Widerstandskämpferin. In: auswaertiges-amt.de. 10. Juli 2014, archiviert vom Original am 16. Juli 2014; abgerufen am 12. Mai 2020.
  27. Person des Monats Mai 2016: Ilse Stöbe. In: museum-lichtenberg.de. Mai 2016, abgerufen am 12. Mai 2020.