Impasto (Keramikstil)

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Impasto ist der moderne Begriff für eine Keramik-Gattung der mittleren und späten Bronze- (Apennin- und Subapennin-Kultur) und der Eisenzeit (Villanova-Kultur, Etruskische Kultur, Laziale Kultur) Italiens. Die Gefäße bestehen aus schlecht gebranntem, ungereinigtem Ton und wurden ohne Verwendung einer Töpferscheibe geformt. Der Zusatz von Magerungsmitteln (daher der Name Impasto = Gemisch) sicherte die Festigkeit der Werkstücke bei den noch einfachen Brennmethoden, ohne Möglichkeiten zur Oxidations- und Reduktionsregulitation. Häufig ist Impasto-Keramik dickwandig, weist Variationen in Form- und Farbgebung auf sowie Unregelmäßigkeiten.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Huberta Heres, Max Kunze (Hrsg.): Die Welt der Etrusker. Archäologische Denkmäler aus Museen der sozialistischen Länder. Ausstellungskatalog Staatliche Museen zu Berlin, Hauptstadt der DDR – Altes Museum vom 4. Oktober bis 30. Dezember 1988. Berlin 1988, S. 33.
  • Roald Docter: Impasto. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 5, Metzler, Stuttgart 1998, ISBN 3-476-01475-4, Sp. 952 f.