Imperiale Überdehnung

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Imperiale Überdehnung (englisch: imperial overstretch) ist ein Begriff der Staatstheorie und beschreibt die Tendenz mächtiger Staaten mit großem geographischem Einflussbereich, ihre materiellen und personellen Ressourcen an einer Vielzahl von Einsatzorten gleichzeitig einzusetzen und ihre Kräfte damit zu überfordern. Eine imperiale Überdehnung kann den beginnenden Niedergang eines Imperiums anzeigen. Begründer der Theorie ist Paul Kennedy in seinem Buch Aufstieg und Fall der großen Mächte.

Aktuelle Verwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein aktuelles Beispiel für die Verwendung des Begriffs einer imperialen Überdehnung sind die augenblicklichen Probleme der USA. Der Einsatz an mehreren Kriegsschauplätzen (z. B. in Afghanistan) gleichzeitig, sowie die regelmäßig wiederkehrenden Verwüstungen von Hurrikans in den Südstaaten übersteigen die Ressourcen dieser Großmacht.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]