Impfpistole

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Impfpistole im Einsatz (1973)
Impfpistole, Baujahr 1980

Die Impfpistole ist ein zur Impfung eingesetztes medizintechnisches Instrument, mit dem, anstatt wie gewöhnlich mit Spritzen, die Impfflüssigkeit mit Hochdruck (ca. 85 MPa) durch die Haut ins Subkutangewebe appliziert wird.

Die Impfpistole wird in der Veterinärmedizin zur Massenimpfung von Tieren eingesetzt.[1] Der Impfstoff ist fortlaufend dosiert. In der Humanmedizin wird die Impfpistole insbesondere aus Gründen der Sterilität kaum mehr verwendet und scheint insbesondere für Kinder auch ungeeignet zu sein.[2] Bereits 1985 empfahl das Bundesgesundheitsamt, bei Reihenimpfungen auf ihre Anwendung zu verzichten, um der Übertragung von Erkrankungen (z. B. HIV) vorzubeugen.[3]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Julia Frizen: Impfung im Akkordtempo gegen die blauen Zungen. In: Kölnische Rundschau. 8. April 2009, abgerufen am 29. April 2016.
  2. ÖKO-Test Online: Test: Impfstoffe, 12. Januar 2004.
  3. AIDS: Schmaler Grat. In: Der Spiegel. Nr. 37, 1985, S. 221–223 (online).