In schlechter Gesellschaft

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Filmdaten
Deutscher Titel In schlechter Gesellschaft
Originaltitel Bad Company
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1972
Länge 90 Minuten
Stab
Regie Robert Benton
Drehbuch Robert Benton
David Newman
Produktion Stanley R. Jaffe
Musik Harvey Schmidt
Kamera Gordon Willis
Schnitt Ron Kalish
Ralph Rosenblum
Besetzung

In schlechter Gesellschaft (Originaltitel: Bad Company) ist ein US-amerikanischer Western aus dem Jahr 1972. Regie führte Robert Benton, der gemeinsam mit David Newman auch das Drehbuch schrieb.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Handlung spielt im Jahre 1863 während des Sezessionskriegs. Der in Ohio lebende Drew Dixon wird von seiner Familie weggeschickt, damit er nicht in die Armee eingezogen wird. Auf der Wanderung nach Westen lernt er Jake Rumsey, Arthur Simms und Loney kennen. Die Männer begehen gemeinsam einige Diebstähle. Sie werden genauso von den bestohlenen Bürgern wie auch von den Kriminellen, die von Big Joe angeführt werden, gejagt.

Einige der Bandenmitglieder werden von den Leuten Big Joes ausgeraubt und erhängt. Dixon und Rumsey reiten gemeinsam weiter, bis sie an die Bande Big Joes geraten, deren Mitglieder sie in einer Schießerei töten. Rumsey beraubt seinen Komplizen und schließt sich einer Bande an, während Dixon dem Marshal, der diese Bande verfolgt, seine Hilfe anbietet. Einige Bandenmitglieder werden erschossen, andere – darunter Rumsey – werden gefangengenommen und sollen erhängt werden.

Rumsey sagt Dixon, er wisse, wo eine große Geldsumme vergraben wurde. Daraufhin setzt sich Dixon beim Marshal erfolglos für Rumsey ein. Da der Gnadengesuch abgelehnt wird, verhilft Dixon seinem Partner zur Flucht. Nach einiger Zeit des gemeinsamen Reisens bemerkt er, dass das versprochene Geld nicht existiert; trotzdem will er bei Rumsey bleiben, bis dieser das ihm gestohlene Geld zurückzahlt. In der letzten Szene rauben Rumsey und Dixon gemeinsam eine Bank aus.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Film-Dienst schrieb, der Film sei „psychologisch bemerkenswert differenziert“ sowie „gut gespielt und fotografiert“. Er zeige „ein ungewöhnlich krasses Bild des Wilden Westens.[1] Aufgrund dieser ungewöhnlich realistischen Darstellung des Wilden Westens sowie der Figuren, die vielmehr Anti-Helden denn Helden im klassischen Sinne des Western sind, muss In schlechter Gesellschaft als Anti-Western eingeordnet werden.
Der Film floppte an der Kinokasse, obwohl die Kritiken, wie z.B. die Redaktion von Rotten Tomatoes die Besetzung, das „starke Drehbuch“, die „inspirierte Regie“ und die „brillante Kameraarbeit“ lobte. Die episodische Erzählweise wurde als möglicher Grund für das schlechte Einspielergebnis angegeben.[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

David Newman und Robert Benton wurden im Jahre 1973 in der Kategorie Bestes Originaldrehbuch für ein Filmdrama für den Writers Guild of America Award nominiert.

Hintergründe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Produktionskosten betrugen fünf Millionen Dollar.[3]

Die Musikgruppe Bad Company wählte als ihren Namen den Originaltitel des Films.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. In schlechter Gesellschaft. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.
  2. uk.rottentomatoes.com, abgerufen am 28. August 2008
  3. prisma-online.de, abgerufen am 31. Mai 2010
  4. Dies und das für Bad Company, abgerufen am 28. August 2008