In suprema Petri

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Mit der Enzyklika In Suprema Petri sede („auf dem Obersten Thron des Apostel Petrus“) vom 6. Januar 1848 versuchte Papst Pius IX. die Einheit zwischen der Katholischen und Orthodoxen Kirche voranzubringen.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Seit mehr als fünfhundert Jahre waren die orthodoxen Kirchen mit der römisch katholischen Kirche zerstritten. Es hatte sich in den Kirchen eine eigenen Dynamik entwickelt und der Graben der Trennung wurde immer tiefer. Die Orthodoxie und die Römisch Katholischen hatten sich seit 1453 mit dem Fall Konstantinopels deutlich auseinander gelebt. Mit einem erneuten Vorstoß seitens des Papstes sollte mit dieser Enzyklika die Verständigung, Gesprächsbereitschaft und gewünschte Wiedervereinigung begonnen werden.

Ein Versuch der Wiedervereinigung[Bearbeiten]

Mit dieser Enzyklika wird also die Wiedervereinigung der getrennten östlichen Kirche mit Rom gefordert. Hierzu werden Konferenzen und Veröffentlichungen vorgeschlagen. Papst Pius IX. erinnert an die Gemeinsamkeiten in der Liturgie und dem Glauben. Er hebt hervor, das die Liturgie eine gemeinsame Sprache (gemeint ist die Lateinische und Griechische) hat und dass es die Sprache ist, die von den Aposteln gesprochen wurde.

Weblinks[Bearbeiten]