In the Wake of Poseidon

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In the Wake of Poseidon
Studioalbum von King Crimson

Veröffent-
lichung(en)

15. Mai 1970

Aufnahme

Januar 1970April 1970

Label(s) Atlantic Records
Island Records

Format(e)

LP, CD, MC, HDCD, DVD-A

Genre(s)

Progressive Rock

Titel (Anzahl)

8

Laufzeit

40:56

Besetzung

Produktion

Robert Fripp, Peter Sinfield

Studio(s)

Wessex Sound Studios, London

Chronologie
In the Court of the Crimson King
(1969)
In the Wake of Poseidon Lizard
(1970)

In the Wake of Poseidon ist das zweite Studioalbum der britischen Rockband King Crimson und erschien im Mai 1970. Zum Zeitpunkt seines Erscheinens hatte die Band schon einmal ihre Besetzung verändert, In the Wake of Poseidon ist dem ersten Album In the Court of the Crimson King aber stilistisch durchaus ähnlich.

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Musik wechselt immer wieder zwischen eher sanften, balladenhaften Passagen oder Stücken und schnellen, energischen und komplexen von hoher Intensität. Das musikalische Thema Peace (Frieden) wird in drei Teilen (am Anfang, in der Mitte und am Ende des Albums) behandelt und bildet so einen Rahmen für die anderen Stücke. Die längste Nummer, „The Devil’s Triangle“, beruht stark auf dem ersten Satz „Mars, der Kriegsbringer“ aus der Orchestersuite Die Planeten des englischen Komponisten Gustav Holst, die er von 1914 bis 1916 komponierte.[1] King Crimson hatten das Stück 1969 auf einer Live-Tournee „Mars“ genannt, die Verwendung dieses Titels wurde ihnen aber von den juristischen Vertretern des Komponisten untersagt. 1971 wurde ein kurzer Auszug aus The Devil’s Triangle in der BBC-Fernsehserie Doctor Who verwendet.

Titelliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1. Peace – A Beginning (Fripp, Sinfield) – 0:49
2. Pictures of a City (Fripp, Sinfield) – 8:03
42nd at Treadmill
3. Cadence and Cascade (Fripp, Sinfield) – 4:27
4. In the Wake of Poseidon (Fripp, Sinfield) – 7:56
Libra’s Theme
Seite 2
5. Peace – A Theme (Fripp) – 1:15
6. Cat Food (Fripp, Sinfield, McDonald) – 4:54
7. The Devil’s Triangle (Fripp, McDonald) – 11:39
Merday Morn
Hand of Sceiron
Garden of Worm
8. Peace – An End (Fripp, Sinfield) – 1:53

Cover[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die beiden unbeschrifteten Außenseiten des Klappcovers der Schallplattenhülle zeigen je sechs Bilder von Gesichtern aus der Gemälde-Serie „The Twelve Faces of Humankind“ (Die zwölf Gesichter der Menschheit) von Tammo de Jongh, zusammengefasst zu einem einzigen Gemälde.[2][3]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quelle Bewertung
Allmusic [4]

In the Wake of Poseidon wurde positiv aufgenommen, erreichte jedoch nicht die überschwängliche Resonanz wie sein Vorgänger und zählt nicht zu den herausragenden Alben von King Crimson.[5][6]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. In the Wake of Poseidon auf Allmusic
  2. Cover-Abbildungen auf Discogs
  3. Cover-Abbildung auf Flickr
  4. Review von Bruce Eder auf Allmusic (abgerufen am 15. November 2018)
  5. Mike Barnes: König im Wahn, in: Rolling Stone 09/2016, Ausgabe 263, S. 57–61.
  6. Ryan Reed: Revisiting King Crimson’s Turmoil-Filled Second LP, ‘In the Wake of Poseidon’ auf UltimateClassicRock (abgerufen am 15. November 2018)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]