Indaletius von Urci

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Indaletius von Urci war einer von sieben legendären Bischöfen, die von Petrus und Paulus nach Spanien gesandt worden sein sollen.[1]

Die Überlieferung zu diesen „Sieben Apostolischen Männern“ („siete varones apostólicos“) nennt neben Indaletius als Bischof von Urci (heute: Almeria): Torquatus von Acci (heute: Guadix), Ctesiphon von Vergium (heute: Berja), Secundus von Abula (heute: Abla), Caecilius von Illiberis (heute: Granada), Hesychius von Carteia (heute: Cazorla) und Euphrasius von Illiturgum (heute: Andújar). Diese Überlieferung entstammt dem Martyrologium von Lyon aus dem Jahr 806, das wiederum auf einer Quelle aus dem 5. Jahrhundert beruht. Handschriften aus dem 10. Jahrhundert zufolge sollen die sieben Männer in Cadiz an Land gegangen sein, wo sie von der einheimischen Bevölkerung verfolgt, aber auf wunderbare Weise errettet worden sein sollen. Die historische Existenz dieser Bischöfe ist zweifelhaft, auch wenn Papst Johannes Paul II. bei einem Spanienbesuch im Jahr 1982 explizit auf die sieben Bischöfe als Missionare Spaniens hinwies.[2]

Des Heiligen Indaletius wird am 1. Mai gedacht.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Indaletius von Urci. Website heiligenlexikon.de. Abgerufen am 19. Juli 2011.
  2. Eintrag in Stadlers Vollständiges Heiligen-Lexikon (1858), aufgerufen am 2. Februar 2016