Indeep

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Indeep war eine aus New York stammende R&B-, Funk- und Soulband der 1980er Jahre, die vor allem durch ihren Post-Disco-Klassiker Last Night a DJ Saved My Life bekannt wurde.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Band wurde geleitet von ihrem Songwriter Michael Cleveland und war bekannt für ihren streng diskomusikalischen Bassrhythmus und frühe Hip-Hop-Elemente, die von zwei weiblichen Sängerinnen interpretiert wurden: Réjane „Reggie“ Magloire und Rose Marie Ramsey. Cleveland steuerte zu einigen Liedern Rapeinlagen bei.

Last Night a DJ Saved My Life wurde 1982 beim Plattenlabel Sound of New York / Becket Records veröffentlicht und erreichte im Frühjahr 1983 die Platz 2 der Billboard Dance Music/Club Play Singles sowie Platz 10 der US-R&B-Charts. Auch in Europa war die Single erfolgreich und kam auf Platz 10 in Deutschland, Platz 12 in Österreich, Platz 5 in der Schweiz und Platz 13 im Vereinigten Königreich.

Die darauffolgende Single When Boys Talk hatte beiderseits des Atlantiks spürbar weniger Erfolg. Die beste Platzierung war Rang 16 der US-Dance-Charts. Die im selben Jahr erschienenen Tracks Buffalo Bill und The Record Keeps Spinning waren immerhin noch Achtungserfolge in den amerikanischen Dance- und R&B-Charts.

Weil Last Night a DJ Saved My Life der einzige Tophit der Band blieb, zählt Indeep heute zur Kategorie der One-Hit-Wonder. Sängerin Magloire erfuhr später einige Erfolge mit dem belgischen Techno- und House-Projekt Technotronic. Last Night a DJ Saved My Life wurde später von Mariah Carey auf ihrem 2001 erschienenen Album Glitter gecovert.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1][2] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten R&B
1983 Last Night a DJ Saved My Life 36
(8 Wo.)
43
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: Mai 1983
Produzenten: Michael Cleveland, Reggie Thompson

weitere Alben

  • 1983: In Deep
  • 1984: Pajama Party Time
  • 1991: The Collection (Kompilation)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[1][3][4] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten R&B Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dance
1983 Last Night a DJ Saved My Life
Last Night a DJ Saved My Life
10
(18 Wo.)
12
(6 Wo.)
5
(6 Wo.)
13
(9 Wo.)
10
(17 Wo.)
2
(17 Wo.)
Erstveröffentlichung: Dezember 1982
Autor: Mike Cleveland
1983 When Boys Talk
Last Night a DJ Saved My Life
31
(13 Wo.)
67
(3 Wo.)
32
(13 Wo.)
16
(15 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 1983
Autor: Mike Cleveland
1983 Buffalo Bill
Last Night a DJ Saved My Life
81
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juli 1983
Autor: Mike Cleveland
1984 The Record Keeps Spinning
Pajama Party Time
45
(9 Wo.)
32
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: Dezember 1983
Autor: Mike Cleveland

weitere Singles

  • 1984: The Rapper
  • 1984: The Night the Boy Learned How to Dance
  • 1984: You Got to Rock It
  • 1984: Girls Got Soul
  • 1997: Last Night a DJ Saved My Life (Bootleg Mix)
  • 2000: Last Night (BJ mit Michael Jackson und Indeep; Mashup aus Last Night a DJ und Billie Jean)

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: Singles Alben UK US
  2. Joel Whitburn: Top R&B Albums 1965–1998, ISBN 0-89820-134-9
  3. Joel Whitburn: Hot R&B Songs 1942–2010: 6th Edition, ISBN 978-0898201864
  4. Joel Whitburn: Hot Dance/Disco 1974–2003, ISBN 978-0-89820-156-7

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]