Indemann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Indemann im September 2009

Der Indemann ist ein Aussichtsturm, der bei Lucherberg in der Gemeinde Inden im Kreis Düren auf der Abraumhalde Goltsteinkuppe steht. Er wurde als Projekt im Rahmen der EuRegionale 2008 realisiert.

Der Indemann ist eine 36 m hohe Konstruktion aus 280 t Stahl mit 20.000 Einzelteilen. Über 216 Stufen können die zwölf verschiedenen Ebenen erreicht werden. Ein Aufzug fährt bis auf 24 m hinauf. Das Edelstahlgewebe, welches die Konstruktion umschließt, ist eine Gemeinschaftsproduktion der ag4 media facade GmbH, Köln, und der Dürener Firma GKD Gebrüder Kufferath. 40.655 Leuchtdioden auf einer Fläche von 1.470 m² lassen den Indemann bei Nacht zum leuchtenden Symbol des Indelandes werden.

Die Illumination des Indemanns wurde im August 2009 zum ersten Mal gezeigt. Am 5. und 6. September 2009 wurde er offiziell eröffnet und für jedermann zum Besteigen freigegeben. Drei Aussichtsplattformen ermöglichen den Besuchern einen Rundblick über das Umland und den in direkter Nähe liegenden Tagebau Inden.

Rund um den Indemann sollen eine Gastronomie und diverse Freizeitangebote entstehen. Am 13. Oktober 2010 wurde ein etwa 2.000 m² großer Kinderspielplatz eingeweiht. Am 22. September 2012 wurde ferner mit einer großen Party das Restaurant Indemann 1 eröffnet. Am 30. Juni 2013 wurde die Fußballgolfanlage in Betrieb genommen.[1]

Die Kosten für den Indemann und die etwa 900 m lange Zufahrtsstraße betrugen rund 6,5 Millionen Euro.[2] Die Idee und Planung des Indemannes kommt vom niederländischen Architektenbüro Maurer United Architects (MUA).

Der Indemann gewann einen Merit Award der amerikanischen Society for Environmental Graphic Design (SEGD).[3][4]

Fotos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Indemann – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.fussballgolf-inden.de
  2. Abschlussdokumentation EuRegionale 2008, S. 63. Abgerufen am 14. Juli 2011.
  3. SEGD Indemann Observation Tower, abgerufen am 26. Januar 2016
  4. GKD – Internationaler Designpreis für den Indemann, aufgerufen am 26. Januar 2016

Koordinaten: 50° 51′ 0″ N, 6° 22′ 1″ O