Independence Day: Wiederkehr

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Independence Day: Wiederkehr
Originaltitel Independence Day: Resurgence
Logo Independence Day Resurgence.jpg
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2016
Länge 120[1] Minuten
Altersfreigabe FSK 12[2]
JMK 12[3]
Stab
Regie Roland Emmerich
Drehbuch Carter Blanchard,
Dean Devlin,
Roland Emmerich
Produktion Dean Devlin,
Roland Emmerich,
Harald Kloser
Musik Harald Kloser,
Thomas Wander
Kamera Markus Förderer
Schnitt Adam Wolfe
Besetzung
Synchronisation

Independence Day: Wiederkehr (Originaltitel Independence Day: Resurgence) ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film des Regisseurs Roland Emmerich aus dem Jahr 2016 von 20th Century Fox. Der Film kam am 24. Juni 2016 in die US-Kinos. In Deutschland lief der Film am 14. Juli 2016 in den Kinos an. Die Regie übernahm wie bei Independence Day (1996) wieder Roland Emmerich. Independence Day: Wiederkehr knüpft an die Handlung des ersten Teils an, wobei mehrere Schauspieler wie Jeff Goldblum, Bill Pullman, Brent Spiner und Vivica A. Fox erneut ihre Rolle verkörpern.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Alien-Invasion im Jahr 1996, bei der drei Milliarden Menschen ums Leben gekommen waren, bereiten sich die Bewohner einer postapokalyptischen Erde auf einen neuen Kampf gegen die Außerirdischen vor, da die besiegten Aliens damals ein Signal ins All sendeten, um Unterstützung anzufordern.[4] Am Saturnring und auf dem Mond, dessen Rohstoffe genutzt werden, wurden von den Menschen Außenposten errichtet. Aus dem Material, das die Außerirdischen bei ihrem ersten Angriff zurückgelassen hatten, wurden Maschinen gebaut und Antriebsaggregate für interplanetare Reisen entwickelt.[5] Zudem schützt ein neues planetares Verteidigungssystem die Erde, das auf der Alien-Technologie basiert.

Als bei der Verteidigungsbasis auf dem Mond ein kugelförmiges Raumschiff auftaucht, wird es von der US-Präsidentin zum Abschuss freigegeben. Nach dem geglückten Abschuss schlägt der Alienologe David Levinson vor, die Absturzstelle zu untersuchen. Dort können sie gerade eine geschlossene Kapsel bergen, als ein deutlich größeres Schiff eintrifft. Es zerstört die Mondbasis und tritt in die Erdatmosphäre ein. Durch seine enorme Größe mit einem Durchmesser von ca. 5.000 km hat das Mutterschiff seine eigene Gravitation, sodass es ganze Städte vom Erdboden reißt, als es landet.

Levinson bietet für den Kampf gegen die Aliens seine Erfahrungen an, die er bei der ersten Invasion gesammelt hat.[6] Unterstützt wird Levinson vom Alienologen Dr. Brakish Okun.[7] Dylan Dubrow-Hiller tritt das Erbe seines Stiefvaters Captain Steven Hiller an. Die Tochter des ehemaligen Präsidenten Whitmore ist mit dem Ex-Kampfpiloten Jake verlobt. Dieser hatte seine Eltern während der ersten Alien-Invasion verloren und absolvierte anschließend eine Ausbildung beim Militär.[7]

Von der inzwischen als Militärbasis für Alienangriffe ausgebauten Area 51 startet die erste Gegenoffensive der Menschen, die von Hiller angeführt wird. Sie stellen fest, dass sie nichts ausrichten können und erleiden schwere Verluste. Ein kleiner Verbund dringt in das Innere des Schiffs ein und wird dort durch eine elektromagnetische Schockwelle zum Absturz gebracht.

Währenddessen wird die geborgene Kapsel vom Mond untersucht. In ihrem Inneren verbirgt sich eine kugelförmige Raumsonde. Als sie aktiviert wird, erfahren die Menschen von den Plänen der angreifenden Aliens. Sie ziehen von Planet zu Planet, um aus deren Kernen Energie zu gewinnen, die sie für ihre Entwicklung benötigen. Die Spezies der Sonde gehört zu den Feinden der Aliens. Sie hat zur Rettung der ausgelöschten Spezies zudem eine Rettungsmission gestartet und die Überlebenden auf einen sicheren Planeten gebracht. Ihre Mission war nun, die Erde zu evakuieren. Damit wird sie zur Verbündeten der Menschen. Es handelt sich um die letzte ihrer Art.

Die Aktivierung der Sonde wird von der Alienkönigin registriert, welche sich nun mit einer Flotte von Alienjägern in Richtung Area 51 bewegt, um die Sonde zu vernichten. Mit einem Ablenkungsmanöver sollen die Aliens auf eine falsche Fährte gelockt werden. Das Signal der Sonde wird kopiert, während sie selbst in eine Abschottungskammer gebracht wird. Der Plan scheint zunächst aufzugehen: Die Königin folgt dem Schlepper hinaus in die Wüste, wo ihr mit Kaltfusionsbomben der Garaus gemacht werden soll. Zwar kann ihr Raumschiff tatsächlich zerstört werden, doch sie selbst überlebt die Explosion mittels eines eigenen Schutzschildes. Beim Versuch, die Sonde in der Area 51 in ihren Besitz zu bringen und zu zerstören, wird sie von Hiller und Morrison getötet, woraufhin die übrigen Außerirdischen führungslos werden. Diese verlassen die Erde in ihrem Raumschiff.

Mit dem Wissen der Raumsonde soll nun ein gezielter Angriff gegen die Aliens gestartet werden.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entstehungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Wiederaufnahme des Stoffes aus dem ersten Film von 1996, der weltweit über 817 Millionen Dollar einspielte,[8] war bereits kurz nach dessen unerwartetem Erfolg geplant. Allerdings stellte der mit dem Schreiben des Drehbuchs beauftragte Dean Devlin die Arbeit daran ein und gab das Geld zurück, weil er das Gefühl hatte, die Fortsetzung entspräche nicht den Standards der Vorlage. 15 Jahre später wagte sich Devlin mit Roland Emmerich an einen neuerlichen Versuch, der die Idee einer Fortsetzung schließlich wieder ins Rollen brachte.[6] Am 21. Juni 2015 verriet Roland Emmerich, dass die Fortsetzung seines Alien-Films den Titel Independence Day: Resurgence tragen werde,[9] was so viel wie „Wiederkehr“,[7] „Wiederauferstehung“[10] oder „Wiederaufleben“ bedeutet.[11] Emmerich will mit dem Film einen Neustart unternehmen und das bisher gekannte Universum erweitern.[12] Der Film spielt ebenso wie der erste Teil in seinem tatsächlichen Erscheinungsjahr, nun 2016.

Auf der Website warof1996.com stellte 20th Century Fox ab Dezember 2015 Hintergrundinformationen zum Film zur Verfügung. Hier ist zu erfahren, dass Captain Steven Hiller, der Protagonist in Independence Day, nach seinen Heldentaten im Jahr 1996 weltweit zur Ikone wurde, dann jedoch beim Test eines neuen Hybrid-Fahrzeuges, das mit Alien-Technologie ausgerüstet wurde, im Jahr 2007 starb. So wurde er von seiner Frau Jasmine und seinem Sohn Dylan überlebt.

Bei einer Vorführung des Films Independence Day zum 20. Jahrestag seiner Veröffentlichung erklärte Emmerich in einem Interview mit Entertainment Weekly, warum es so lange gedauert hatte, bis es zur Fortsetzung des Films kam: „Ich bin immer gegen Fortsetzungen“. Emmerich erklärte weiter, er tue so etwas nur dann, wenn er einen Weg entdecke, wie es nicht nach einer Fortsetzung aussieht.[13]

Besetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Februar 2014 sagte Will Smith seine Rückkehr zum Sequel endgültig ab. Emmerich hatte schon im Sommer 2013 verkündet, der Star sei zu teuer geworden. Später erklärte Emmerich, Smith habe die Rolle abgelehnt, da dieser zum damaligen Zeitpunkt bereits für drei Science-Fiction-Filme in Folge verpflichtet gewesen sei und hiernach nicht noch einen vierten folgen lassen wollte.[13] Emmerich ließ zur Sicherheit mehrere Drehbuch-Entwürfe schreiben – mit und ohne den Star aus dem ersten Teil.[6] Letztlich schlüpfte Jessie Usher in die Rolle von Captain Steven Hillers Stiefsohn Dylan, der im Originalfilm noch vom jungen Ross Bagley verkörpert wurde. Maika Monroe stieß im April 2015 hinzu. Ebenfalls sind wieder Jeff Goldblum und Bill Pullman als Wissenschaftler und Politiker zu sehen. Im Januar 2015 wurde die Besetzung des Ex-Kampfpiloten Jake Morrison mit Liam Hemsworth bekannt. Im März 2015 wurden Charlotte Gainsbourg als Dr. Catherine Marceaux und Vivica A. Fox als Jasmine in die Crew aufgenommen. Im Mai 2015 folgten Sela Ward und William Fichtner. Der Nachwuchsschauspieler Travis Tope ist im Film in der Rolle des naiven Charlie Miller als Freund von Morrison zu sehen, den er bereits seit Kindertagen kennt. Joey King, die bereits in White House Down (2013) für Emmerich tätig war, übernahm die Rolle von Sam. Der Kinderdarsteller Garrett Wareing spielt im Film Bobby.

Dreharbeiten, Nachbearbeitung und Film-Budget[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dreharbeiten haben im Frühjahr 2015 in New Mexico begonnen und wurden im August 2015 beendet.[14] Ein Teil der visuellen Effekte wurde von der Stuttgarter VFX Firma LUXX Studios erstellt.[15] Das Budget des Films betrug 200 Mio. US-Dollar.[16]

Filmmusik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während zu Beginn der Produktion angekündigt wurde, David Arnold, der bereits 1996 die Filmmusik von Independence Day komponierte, zeichne für die Filmmusik verantwortlich, wurde im August 2015 bekannt, dass der Produzent Harald Kloser und der mit ihm befreundete Österreicher Thomas Wander als Komponisten fungieren werden.[17][18] Beide schrieben bereits gemeinsam die Musik für White House Down, den Kloser ebenfalls mitproduzierte, und arbeiteten auch an der Filmmusik zu 2012, The Day After Tomorrow und 10.000 BC. Der Soundtrack zum Film enthält neben dem Lied Electric U von Kid Bloom auch eine Coverversion des Liedes Bang Bang (My Baby Shot Me Down) von Annie Trousseau (im Original von Cher). Im Dezember 2016 wurde der Soundtrack als Anwärter bei der Oscarverleihung 2017 in der Kategorie Beste Filmmusik in die Kandidatenliste (Longlist) aufgenommen, aus denen die Mitglieder der Akademie die offiziellen Nominierungen bestimmen werden.[19] Der gesamte Soundtrack umfasst 25 Titel und wurde am 17. Juni 2016 von Sony Classical veröffentlicht.[20]

Titelliste des Soundtracks

  1. Traveling Through Space
  2. Great Speech
  3. Hostile Territory
  4. How Did They Get the Lights On?
  5. Inside the African Ship
  6. More Stimulation
  7. Fear
  8. The Friendly Spaceship
  9. The Only Family I Got
  10. Welcome to the Moon
  11. What Goes Up
  12. It’s Getting Real
  13. Flying Inside
  14. It’s a Trap
  15. Worth Fighting For
  16. The Sphere
  17. The Queen is Leaving
  18. Whitmore’s Choice
  19. Humanity’s Last Stand
  20. Bus Chase
  21. We are Rich
  22. Independence Day Resurgence Finale
  23. ID4 Reprise
  24. Electric U – Kid Bloom
  25. Bang Bang (My Baby Shot Me Down) – Annie Trousseau

Marketing und Veröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Dezember ging die Website warof1996.com online,[21] auf der 20th Century Fox neben Hintergrundinformationen zum Film auch die Geschehnisse nach der erfolgreich niedergeschlagenen Alien-Invasion von 1996 erklärt und wie eine Dokumentation der zeitlichen Ereignisse aufgebaut ist. Während des Super Bowls am 7. Februar 2016 stellte 20th Century Fox einen neuen Trailer vor, der mit der amerikanischen Nationalhymne unterlegt war[22] und als sehr patriotisch wahrgenommen wurde.[23] Einen Monat vor dem offiziellen Kinostart veröffentlichte 20th Century Fox schließlich einen letzten, fast fünfminütigen Trailer zum Film.[24] Während im Hintergrund eine Rede von Präsidentin Lanford zu hören ist, die an die Geschehnisse von vor 20 Jahren erinnert, werden im Trailer verschiedene Figuren des Films eingeblendet. Man sieht hierbei, wie David Levinson mit Hilfe eines hochentwickelten Empfangsgerätes frühzeitig von der bevorstehenden Ankunft der Aliens erfährt und wie nach deren Eintreffen etwas die Gravitation auf der Erde aufhebt und Menschen und Gegenstände zu schweben beginnen. Von einem gefangengehaltenen Alien erfahren die Wissenschaftler dann auch, dass es sich um eine Sie handelt, deren Ankunft zu erwarten ist. Schließlich sind auch kurze Sequenzen aus verschiedenen Kampfszenen zwischen den Aliens und von Menschen gesteuerten Flugzeugen zu sehen.

Am 18. Juni 2016 wurde von 20th Century Fox ein fast zweiminütiges virales Promo-Video zum Film mit dem Titel Heroes of 96: Dr. Okun veröffentlicht. Darin werden die Heldentaten der Figur Dr. Brakish Okun gefeiert und dieser in einem Atemzug mit den Wissenschaftlern Carl Sagan, Stephen Hawking und Albert Einstein genannt. Zudem wird erklärt, wie Okun die erste Alien-Attacke überleben konnte.

Der Film feierte am 20. Juni 2016 im Chinese Theatre in Los Angeles in Anwesenheit vieler beteiligter Schauspieler seine Weltpremiere[25] und kam am 24. Juni 2016 in die US-Kinos und damit fast auf den Tag genau 20 Jahre nach der Premiere des Vorgängerfilms. Bei der Premiere in Los Angeles durfte sich der Regisseur Roland Emmerich durch Hand- und Schuhabdrücke vor dem Chinese Theatre verewigen.[26] In einigen Ländern erschien der Film bereits einen Tag früher. Am 29. Juni 2016 feierte der Film im Tokyo Skytree seine Premiere, bevor er am 9. Juli 2016 offiziell in die japanischen Kinos kam. In Deutschland startete der Film am 14. Juli 2016.

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Synchronfassung wurde durch Interopa Film erstellt, die Dialogregie übernahm Tobias Meister nach einem Dialogbuch von Klaus Bickert.[27]

Rolle Darsteller Synchronsprecher
David Levinson Jeff Goldblum Martin Umbach
Thomas J. Whitmore Bill Pullman Detlef Bierstedt
Jake Morrison Liam Hemsworth Leonhard Mahlich
Dylan Dubrow-Hiller Jessie Usher Amadeus Strobl
Patricia Whitmore Maika Monroe Victoria Frenz
Präsidentin Lanford Sela Ward Arianne Borbach
Dr. Catherine Marceaux Charlotte Gainsbourg Irina Wanka
Jasmine Vivica A. Fox Anke Reitzenstein
General Adams William Fichtner Peter Flechtner
Dr. Brakish Okun Brent Spiner Michael Pan
Julius Levinson Judd Hirsch Klaus Sonnenschein
Charlie Miller Travis Tope Wanja Gerick
Dikembe Umbutu Deobia Oparei Tilo Schmitz

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film konnte nur 34 Prozent der Kritiker bei Rotten Tomatoes überzeugen (von 116 Kritikern insgesamt, Stand 25. Juni 2016). Im Konsens heißt es dort, der Film sei unbestreitbar visuell beeindruckend, ihm fehle es aber im Vergleich mit seinem Vorgänger an emotionaler Kraft, die eine Weltuntergangsgeschichte voranbringe.[28]

Andreas Borcholte von Spiegel Online ist auch von den Neuzugängen unter den Schauspielern nicht überzeugt: Emmerich gelingt es mit dieser personellen Verjüngung nicht, den Film in die Gegenwart zu pushen. Unter den Jungschauspielern befindet sich kein charismatischer Newcomer wie einst Will Smith.[29]

Scott Feinberg von The Hollywood Reporter hält den Ton und dessen Schnitt im Film für Oscar-würdig.[30]

Vergleich mit dem Vorgängerfilm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Immer wieder wurde der Film nach seinem US-Kinostart mit dem Vorgängerfilm von 1996 verglichen. Jason Solomons von The Wrap beschreibt, Resurgence sei im Grunde das Gleiche, wie der erste Film, aber größer. Solomons meint, es gebe im Film jede Menge Handlung und eine Hintergrundgeschichte, die wie Weltraumschrott umhertrieben, doch nichts, was wirklich zähle, wenn die neue Invasion beginne. Dem Film fehle es zudem an Seele, unter anderem wegen der darin gezeigten opferlosen Gewalt. Es fühle sich an, als ob darin niemand jemals wirklich stirbt oder verletzt wird, obwohl unser halber Planet zerstört werde.[31]

Ein großes Problem bei Resurgence sei es, so Perri Nemiroff von Collider, dass sich nichts vertraut anfühle. Der Grund, warum es im ersten Film so ein Schock und Nervenkitzel gewesen sei, als Raumschiffe durch die Atmosphäre der Erde drangen und die großen Städte angriffen, lag laut Nemiroff teilweise daran, dass alles einen großen Wiedererkennungswert besessen habe – die Städte, die Denkmäler und auch die Menschen. Bevor Emmerich diese ikonischen Orte zerstörte, habe er einen erst ein wenig darin leben lassen und habe sich die Zeit genommen, einige Gesichter in der Masse von Menschen herauszustellen, bevor er die Städte wegblies. Resurgence hingegen gebe dem Zuschauer keine Zeit, sich auf der neuen Erde zu akklimatisieren, wodurch deren Zerstörung und das Sterben von Menschen vor einer fremden Landschaft wie die digitalen Weitwinkelaufnahmen des Kapitols in The Hunger Games wirkten.[32]

Im Vergleich mit dem Vorgängerfilm, der für seinen pompösen US-amerikanischen Patriotismus berüchtigt war, bemerkt Oliver Kaever von DIE ZEIT, das Drehbuchteam habe eine andere Welt skizziert, in der die Nationen angesichts der Alien-Bedrohung und dank ihrer überlegenen Technologien zusammengewachsen seien und gemeinsam an einer friedlichen Zukunft arbeiteten. Man hat es sich allerdings auch diesmal nicht nehmen lassen, erneut 2001 – Odysse im Weltraum zu zitieren. War es im ersten Teil das „Hallo Dave“ des HAL-9000 so ist es in der aktuellen Version die der Menschheit freundlich gesinnte Kugel, die ziemlich genau so aussieht, wie der vordere Teil der „Discovery“ aus „2001“.[33]

Einspielergebnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die weltweiten Einnahmen des Films liegen derzeit bei rund 383 Millionen US-Dollar.[34] In die deutschen Kinos konnte der Film bislang 1.454.147 Besucher locken.[35]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Goldene Himbeere 2017

Saturn Awards 2017

Teen Choice Awards 2016

  • Nominierung als Choice Summer Movie
  • Nominierung als Choice Summer Movie Actor (Liam Hemsworth)[38]

VES Awards 2017

  • Nominierung in der Kategorie Outstanding Compositing in a Photoreal Feature[39]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Independence Day: Wiederkehr – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. British Board of Film Classification: INDEPENDENCE DAY: RESURGENCE (2016). In: bbfc.co.uk. Abgerufen am 13. Juni 2016 (englisch).
  2. Freigabebescheinigung für Independence Day: Wiederkehr. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF; Prüfnummer: 160586/K).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  3. Alterskennzeichnung für Independence Day: Wiederkehr. Jugendmedien­kommission.
  4. Roland Emmerich im Interview mit Adam Markovitz: Roland Emmerich spills ‚Independence Day‘ sequel details In: Entertainment Weekly, 26. März 2013.
  5. Roland Emmerich im tz-Interview mit Dierk Sindermann. Independence Day 2: ‚Wir erweitern das Universum‘ In: tz.de, 20. Juli 2015.
  6. a b c Independence Day 2 – Resurgence In: moviepilot.de. Abgerufen am 30. Juli 2015.
  7. a b c Hans Fuchs: Großes Update zu ‚Independence Day 2‘ In: kino.de, 23. Juni 2015.
  8. Independence Day: Resurgence In: boxofficemojo.com
  9. Martha Kausmann: ‚Independence Day: Resurgence‘: Deswegen ist Will Smith nicht Teil der Fortsetzung In: filmstarts.de, 26. Juni 2015.
  10. ‚Independence Day‘ Teil 2. Diese Fortsetzung wird ein Kracher! In: news.de, 23. Juni 2015.
  11. Roland Emmerich: ‚Independence Day‘-Fortsetzung heißt ‚Resurgence‘ In: ZEIT Online, 23. Juni 2015.
  12. Roland Emmerich im tz-Interview mit Dierk Sindermann. Independence Day 2: ‚Wir erweitern das Universum‘ In: tz.de, 20. Juli 2015. Emmerich sagte „Wir machen keine zweite Folge, sondern einen Neustart.“
  13. a b Derek Lawrence: Roland Emmerich reveals why Independence Day: Resurgence took 20 years In: Entertainment Weekly, 4. Mai 2016.
  14. Independence Day: Resurgence & Suicide Squad Are Done Filming: In: screenrant.com.
  15. Oliver Stenzel: Stuttgarter Studio arbeitet für Hollywood: 'Wir sind digitale Gärtner, Beleuchter, Kameraleute' In: Stuttgarter Zeitung, 4. August 2016.
  16. Independence Day Resurgence In: zelluloid.de. Abgerufen am 15. August 2015.
  17. Harald Kloser & Thomas Wander to Score ‚Independence Day: Resurgence‘: In: filmmusicreporter.com, 17. August 2015.
  18. Film Music Reporter In: Twitter, 17. August 2015.
  19. 145 Original Scores In 2016 Oscar Race In: oscars.org, 13. Dezember 2016.
  20. ‚Independence Day: Resurgence‘ Soundtrack Details In: filmmusicreporter.com, 27. Mai 2016.
  21. Independence Day: Resurgence In: foxmovies.com, 14. Dezember 2015.
  22. David Ehrlich: Ranking the Super Bowl 50 Movie Trailers In: Rolling Stones, 8. Februar 2016.
  23. Björn Becher: Patriotisch: Der Super-Bowl-Trailer zu ‚Independence Day 2: Wiederkehr‘ In: filmstarts.de, 8. Februar 2016.
  24. Spencer Perry: Extended Trailer for Independence Day: Resurgence Brings Five Minutes of Footage In: comingsoon.net, 23. Mai 2016.
  25. Stars Premiere ‚Independence Day: Resurgence‘ In: hollywood.com, 22. Juni 2016.
  26. Roland Emmerich handprint ceremony at TCL Chinese Theatre In: upi.com, 21. Juni 2016.
  27. Independence Day: Wiederkehr. In: synchronkartei.de. Deutsche Synchronkartei, abgerufen am 18. Juli 2016.
  28. Independence Day: Resurgence In: Rotten Tomatoes. Abgerufen am 25. Juni 2016.
  29. Andreas Borcholte: ‚Independence Day: Wiederkehr‘: Eine gigantische, verkohlte Pizza In: SPIEGEL ONLINE, 11. Juli 2016.
  30. Scott Feinberg: Feinberg Forecast: The First Look at the 89th Oscar Race In: The Hollywood Reporter, 9. September 2016.
  31. Jason Solomons: ‚Independence Day: Resurgence‘ Review: Will Smith Is Sorely Missed in This Fun-Deficient Sequel In: The Wrap, 21. Juni 2016.
  32. Perri Nemiroff: ‚Independence Day: Resurgence‘ Review: A 20-Year Wait and This is What We Get? In: collider.com, 25. Juni 2016.
  33. Oliver Kaever: Die Angst des Blockbusters vor sich selbst In: DIE ZEIT, 13. Juli 2016.
  34. Independence Day: Resurgence In: boxofficemojo.com. Abgerufen am 6. September 2016
  35. Top 100 Deutschland 2016 In: insidekino.com. Abgerufen am 6. September 2016.
  36. Goldene Himbeeren: Spottpreis für 'Batman' statt für 'Independence Day' In: MDR Kultur, 26. Februar 2017.
  37. The 43rd Annual Saturn Awards nominations are announced for 2016 In: saturnawards.org. Abgerufen am 2. März 2017.
  38. Allison Crist und Kimberly Nordyke: Teen Choice Awards: Winners List In: The Hollywood Reporter, 31. Juli 2016.
  39. Previous VES Awards In: visualeffectssociety.com. Abgerufen am 28. März 2017.