Indernbuch

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Indernbuch
Gemeinde Burgsalach
Koordinaten: 49° 2′ 37″ N, 11° 4′ 39″ O
Höhe: 580 m ü. NN
Einwohner: 225
Postleitzahl: 91790
Vorwahl: 09147
Indernbuch von Westen aus gesehen.
Fernmeldeturm bei Indernbuch

Indernbuch ist ein Ortsteil von Burgsalach im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Das Dorf hat 225 Einwohner und liegt auf einer Höhe von etwa 580 Metern über NN. Östlich von Indernbuch, auf dem bewaldeten Büchelberg steht ein 158 Meter hoher Fernmeldeturm der Deutschen Funkturm GmbH aus Stahlbeton. Welt-Icon

Geografie, Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt, umgeben von Feldern und Wiesen, in der südlichen Frankenalb auf dem Jura, etwa 2 km von Burgsalach entfernt. Der Raetische Limes verläuft 700 Meter südwestlich. Die nächste größere Stadt ist das 8 Kilometer westlich gelegene Weißenburg. Die Kreisstraße WUG 13 und einige Gemeindeverbindungsstraßen führen in die umliegenden Ortschaften.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Indernbuch wurde wohl zu Beginn des 12. Jahrhunderts gegründet - im Innern eines Waldes, wie auch der Name besagt. In der vermutlich ersten urkundlichen Erwähnung aus dem Jahr 1119 wird der Ort als Unnternpuch bezeichnet. Damals wurden der Kirche zu Eichstätt Einkünfte aus einem Hof in Indernbuch geschenkt. Mit diesen Einkünften wurde die 1473 errichtete Kirche finanziert, die 1674 durch Blitzschlag zerstört und nicht wieder aufgebaut wurde. In der Ortsmitte steht heute ein Glockenturm. Die bis dahin selbständige Gemeinde Indernbuch wurde am 1. Juli 1971 im Zuge der Gemeindegebietsreform nach Burgsalach eingemeindet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Kaspar Bundschuh: Indernbuch. In: Geographisches, statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 18 (Digitalisat).
  • Gottfried Stieber: Indernbuch. In: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach. Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, S. 510–512 (Digitalisat).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]