Index theologicus

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ixtheo.jpg

Der Index theologicus (IxTheo) ist eine Aufsatzdatenbank für theologische Artikel der Universitätsbibliothek Tübingen.

Technische Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der „Zeitschrifteninhaltsdienst Theologie“ existiert bereits seit 1975 als Fachinformationsdienst der Universitätsbibliothek Tübingen. Die Umstellung auf eine Datenbank und gewissermaßen die Geburtsstunde des Index theologicus erfolgte erst im Jahre 1995, mit der elektronischen Erfassung der bibliographischen Daten von Zeitschriftenaufsätzen wurde im Dezember 1994 begonnen, damals noch auf Basis einer allegro-C-Datenbank, der „Zeitschrifteninhaltsdienst Theologie“ jedoch wurde noch bis Ende 2000 weiterhin als Zeitschrift gedruckt, die digitale Ausgabe erscheint bis zum heutigen Tage.[1]

Bis 1997 noch wurde der „Zeitschrifteninhaltsdienst Theologie“ halbjährlich auf Diskette an abonnierende Bibliotheken ausgeliefert, auf Grund steigender Nachfrage ab Mitte 1997 auf CD-ROM.

Anfang 2002 gilt als Geburtsstunde des „Index Theologicus“, denn ab diesem Zeitpunkt übernahm der Tübinger Mohr-Siebeck-Verlag die Auslieferung der halbjährlich auf CD-ROM erscheinenden Datenbank und änderte nach Verhandlungen mit der Universitätsbibliothek den Namen in „Index Theologicus (IxTheo). Zeitschrifteninhaltsdienst Theologie der Universitätsbibliothek Tübingen“ um. Seit 2007 ist der Index theologicus ausschließlich online verfügbar.

Inhaltliche Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Zeiten Zeitschrifteninhaltsdienstes Theologie wurden etwa 400 Zeitschriften ausgewertet, sodass durchschnittlich 800 neu erschienene Aufsätze je Monat in die Datenbank aufgenommen wurden, die Inhaltsverzeichnisse ausgewählter Festschriften wurde ebenfalls bis 1990 aufgenommen, danach entschloss man sich, Zeitschriften zunächst auf Dokumentationswürdigkeit zu prüfen, bevor sie in die Datenbank aufgenommen wurden, da die Zahl der einzutragenden Artikel unüberschaubar wurde, jedoch wurden ab 1995 wieder Kapazitäten frei, seither werden auch Festschriften wieder erfasst.

Katechetische Dokumentationsstelle der Deutschen Bischofskonferenz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da sich abzeichnete, dass die Dokumentationsarbeit der Universitätsbibliothek sich stark überschneiden würde mit jener der Katechetischem Dokumentationsstelle der Deutschen Bischofskonferenz, wurden Gespräche zu einer Kooperation geführt. Es zeichnete sich jedoch rasch ab, dass eine komplette Übernahme der Aufgaben der Dokumentationsstelle sinnvoller und einfacher zu handhaben sei, dies machte jedoch die inhaltliche Dokumentation zahlreicher weiterer Zeitschriften, vor allem aus dem Bereich der Religionspädagogik, aber auch ausgewählter amtlicher Publikationen der katholischen Kirche, unter anderem der Publikationsreihen der Deutschen Bischofskonferenz notwendig, ebenso musste die Bereitstellung der Datenbank für die Mitgliedsbibliotheken der Arbeitsgemeinschaft Katholisch-Theologischer Bibliotheken (AKThB) gewährleistet sein. Diese doch erheblichen Änderungen und Anpassungen wurden zum Jahresbeginn 1998 vollständig umgesetzt, im Gegenzug erhält der Zeitschrifteninhaltsdienst Theologie Fördermittel der katholischen Kirche.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. www.ixtheo.de/zid-curr/

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]