Individualethik

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die Individualethik ist innerhalb der Philosophie der Teil der Ethik, der sich mit den ethischen Ansprüchen an Individuen befasst. Im Gegensatz zur Gesellschafts- bzw. Sozialethik geht es ihr also um die Fragen nach dem rechten Handeln des Einzelnen als Person.

Leopold von Wiese unterscheidet zwischen „pathetischer“ und „unpathetischer Individualethik“:

„Je nachdem, ob man in der Individual- oder in der Sozialethik an die pathetische oder die unpathetische Richtung denkt, bekommt man verschiedene Bilder. Bisweilen verbindet sich eine pathetische Individualethik mit einer unpathetischen Sozialethik oder eine pathetische Sozialethik mit einer unpathetischen Individualethik. Ein unbefriedigtes Bedürfnis flüchtet aus der einen Sphäre in die andere.“

Leopold von Wiese[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Leopold von Wiese: Ethik in der Schauweise der Wissenschaften vom Menschen und von der Gesellschaft. Bern: Francke, 1947, S. 143.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]