IG Bergbau, Chemie, Energie

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Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie
(IG BCE)
IG BCE Logo.svg
Zweck: Gewerkschaft
Vorsitz: Michael Vassiliadis
Gründungsdatum: 1997
Mitgliederzahl: 661.000 [Stand: Oktober 2013]
Sitz: Hannover
Website: www.igbce.de
Logo der Jugendorganisation
Sitz in Hannover
Links IG BCE-Gebäude am Königsworther Platz und am Zubringer zum Westschnellweg
Gedenktafel am Sitz der IG Bergbau, Chemie, Energie in Bochum

Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) entstand 1997 durch Fusion der IG Bergbau und Energie (IG BE) mit der IG Chemie-Papier-Keramik (IG CPK) und der Gewerkschaft Leder (GL). Sie hat ihren Sitz am Königsworther Platz in Hannover.

Die IG Bergbau, Chemie, Energie ist sowohl Mitglied im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) als auch im Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland. Sie ist die drittgrößte Einzelgewerkschaft im DGB. Ende 2013 gehörten ihr rund 661.000 Mitglieder an.[1] Die Gewerkschaft deckt Berufe in den Branchen Bergbau, Chemie, Gas, Glas, Kautschuk, Keramik, Kunststoffe, Leder, Mineralöl, Papier, Pharma, Sanierung/Entsorgung, Steinkohle und Wasserwirtschaft ab.

Aufbau der Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Basis der Organisation bilden die Ortsgruppen und Vertrauenskörper, die auf ihrer Ebene gleichberechtigt nebeneinander stehen. Hierauf bauen weitere Einheiten wie der Bezirk, der Landesbezirk und der Hauptvorstand auf. Die Betreuung der Mitglieder erfolgt über die räumliche Aufteilung von insgesamt 44 Bezirken,[2] so dass die zuständige Bezirksleitung für die Mitglieder ohne großen Zeit- und Reiseaufwand erreichbar ist. Die gewerkschaftlichen und politischen Themen der einzelnen Bezirke werden durch die acht Landesbezirke Baden-Württemberg, Bayern, Hessen/Thüringen, Nord, Nordost, Nordrhein, Rheinland-Pfalz/Saarland und Westfalen koordiniert. In Hannover befinden sich der Sitz der Gewerkschaft und der geschäftsführende Hauptvorstand mit insgesamt fünf Bereichen.

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Der Frauenanteil in den Spitzengremien wie dem Hauptvorstand lag 2011 bei einem Drittel, der Anteil der hauptamtlichen Gewerkschafterinnen an von der IG BCE zu besetzenden Aufsichtsratsmandaten soll auf 30 Prozent erhöht werden.[3]

Für die gewerkschaftliche Bildungsarbeit stehen drei Bildungszentren in Bad Münder, Haltern am See und Grünheide (Mark) zur Verfügung.[4]

Tochterunternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gesellschaft für Bildung, Wissen, Seminar der IG BCE mbH (Kurzname: IG BCE BWS GmbH), mit Sitz in der Hauptverwaltung der IG BCE, ist der für Betriebsräteschulung verantwortliche Bildungsträger der IG BCE.[5] Sie führt hauptsächlich Seminare gemäß § 37(6) BetrVG durch.

Als Besonderheit gilt die Führungskräfteakademie für BR-Vorsitzende und Freigestellte.[6]

Vorstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem 5. ordentlichen Gewerkschaftskongress in Hannover wurde Michael Vassiliadis im Oktober 2013 erneut zum Vorsitzenden der IG Bergbau, Chemie, Energie gewählt, nachdem er 2009 Hubertus Schmoldt in das Amt gefolgt war. Als weitere Mitglieder des geschäftsführenden Hauptvorstandes wurden Edeltraud Glänzer als stellvertretende Vorsitzende, Egbert Biermann und Peter Hausmann bestätigt sowie Ralf Sikorski als neues Mitglied gewählt.[7] Im Juni 2015 schied Egbert Biermann aus dem Hauptvorstand aus. Seine Nachfolgerin ist Petra Reinbold-Knape.

Vorsitzende

stellvertretende Vorsitzende

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. IG BCE Presseportal:Über uns
  2. Organisationsstruktur IG BCE
  3. Beitrag von Edeltraud Glänzer, IG BCE, zum 100. Internationalen Frauentag
  4. Seminarangebote der IG BCE
  5. Impressum der Webseite der IG BCE BWS
  6. Webseite der BR-Führungskräfteakademie
  7. IG BCE Medieninformation XVII/44Vassiliadis mit 99,2 Prozent, 15. Oktober 2013

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: IG Bergbau, Chemie, Energie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 52° 22′ 41,5″ N, 9° 43′ 17″ O