Ine Marie Eriksen Søreide

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Ine Marie Eriksen Søreide während der Münchner Sicherheitskonferenz 2016

Ine Marie Eriksen Søreide (* 2. Mai 1976 in Lørenskog) ist eine norwegische Politikerin der konservativen Partei Høyre. Nach der Parlamentswahl 2013 berief Ministerpräsidentin Erna Solberg Søreide als Verteidigungsministerin Norwegens in ihr Kabinett. Seit 2017 ist sie die erste weibliche Außenministerin Norwegens.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eriksen Søreide studierte ab 1995 Jura an der Universität Tromsø. In dieser Zeit wurde sie Mitglied der Konservativen Partei Høyre und engagierte sich in der Lokalpolitik. Von 2000 bis 2004 war sie Vorsitzende der Parteijugend Unge Høyre. Zudem ist sie Mitglied im Parteivorstand von Høyre.

Bei der Parlamentswahl 2005 kandidierte sie in Oslo für das Storting.

Besonderes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eriksen Søreide forderte in einem Interview im Zuge der Krimkrise 2014 höhere Rüstungsanstrengungen aller europäischen NATO-Staaten. Sie äußerte im April 2014, Norwegen sei besonders wegen seiner knapp 200 Kilometer langen gemeinsamen Grenze mit Russland gefährdet.[1]

Eriksen Søreide ist verheiratet mit dem konservativen Politiker Øystein Eriksen Søreide.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ine Marie Eriksen Søreide – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Reaktion auf Ukraine-Konflikt. In: tagesschau.de. Tagesschau bei Das Erste, 22. April 2014, archiviert vom Original am 23. April 2014; abgerufen am 23. April 2014: „Erhebliche Verstärkung des Militärs“