Infanterie-Regiment „von Manstein“ (Schleswigsches) Nr. 84

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Infanterie-Regiment „von Manstein“ (Schleswigsches) Nr. 84
Aktiv 2. Oktober 1866 bis Januar 1919
Land Königreich Preußen
Truppengattung Infanterie
Unterstellung IX. Armee-Korps
Historische Stationierungsorte Schleswig und Hadersleben

Das Infanterie-Regiment „von Manstein“ (Schleswigsches) Nr. 84 war ein Regiment der Infanterie der preußischen Armee.

Organisation[Bearbeiten]

Fahnen des Infanterie-Regiments Nr.84

Name[Bearbeiten]

  • 2. Oktober 1866 - Infanterie-Regiment Nr. 84
  • 7. November 1867 - Schleswigsches Infanterie-Regiment. Nr. 84
  • 27. Januar 1889 - Infanterie-Regiment "von Manstein" (Schleswigsches) Nr. 84

Unterstellung[Bearbeiten]

Gliederung[Bearbeiten]

  • I. Bataillon und II. Bataillon
  • III. Bataillon (ursprünglich Füsiliere)

Abtretungen[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Gründung[Bearbeiten]

Auf A. K. O. vom 27. September 1866, Stiftungstag, wurde die Gründung des Regiments beschlossen. Es wurde aus nachfolgenden Stammtruppen zusammengefügt:

Kompanie Bataillon Stammregiment Kompanie
1. I. Infanterie-Regiment Nr. 23 1.
2. I. Infanterie-Regiment Nr. 23 14.
3. I. Infanterie-Regiment Nr. 23 15.
4. I. Infanterie-Regiment Nr. 63 2.
5. II. Infanterie-Regiment Nr. 63 14.
6. II. Infanterie-Regiment Nr. 63 15.
7. II. Infanterie-Regiment Nr. 22 13.
8. II. Infanterie-Regiment Nr. 22 14.
9. Füsilier-Bataillon Infanterie-Regiment Nr. 62 15.

Am 6. November 1866 wurde es in Neiße vereinigt.

Garnison[Bearbeiten]

  • 1866
  • 1867
    • Flensburg
    • Schleswig
    • Apenrade
  • 1871
    • Schleswig
    • Flensburg
    • Apenrade
  • 1888
  • 1891

Chef[Bearbeiten]

Kommandeure[Bearbeiten]

Dienstgrad Name Datum
Oberstleutnant/Oberst Ewald Fedor von Winckler 30. Oktober 1866 bis 19. September 1870
Freiherr von Kittlitz 1870
von Hesse 1876
Oberst Gustav Friedrich Wilhelm von Henning auf Schönhoff 1880[1]
Girschner 1886
Brausewette 1890
Pachur 1894
Rasmus 1897
Witzell 1898
Gerstenberg 1902
von Doemming 1903

Deutsch-Französischer Krieg[Bearbeiten]

Erster Weltkrieg[Bearbeiten]

Während des Ersten Weltkriegs hatten die 84er ein Rekrutierungsbüro in der Garnison der 162er (Lübeck).

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Verbleib[Bearbeiten]

Nach Kriegsende trat das Regiment den Rückmarsch in die Heimat an, wo es ab 7. Januar 1919 demobilisiert und schließlich aufgelöst wurde. Aus Teilen bildete sich die 1. Freiwilligen-Kompanie, die im Juni 1919 in das II. Bataillon des Reichswehr-Infanterie-Regiments 18 integriert wurde.[2]

Die Tradition übernahm in der Reichswehr die 7. Kompanie des 6. Infanterie-Regiments.

Vereine[Bearbeiten]

  • Verein ehemaliger 84er, Regiment von Manstein, für Lübeck und Umgegend

Literatur[Bearbeiten]

  • Hülsemann: Geschichte des Infanterie-Regiments von Manstein (Schleswigsches) Nr. 84 (1914 - 1918), in Einzeldarstellungen von Frontkämpfern. Erinnerungsblätter der ehemaligen Mansteiner. 1929 Hamburg.
  • Hülsemann (Oberstlt. a.D.): Das Infanterie-Regiment v. Manstein (Schleswigsches) Nr. 84 (Erinnerungsblätter deutscher Regimenter: Infanterie-Heft 11); 1922 Oldenburg i.O. / Berlin, G. Stalling, 90 Seiten.
  • Bode: Geschichte des Infanterie-Regiments von Manstein (Schleswigsches) Nr. 84; Berlin, Verlag Mittler & Sohn, 1906, HLwd., 430 Seiten.
  • v. Gusman; Wilhelm du Plat: Geschichte des Schleswigschen Infanterie-Regiments Nr.84; 205 Seiten, Berlin 1884.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. war vom 23. September 1880 bis 11. März 1881 lediglich mit der Führung des Regiments beauftragt und wurde erst dann deren Kommandeur
  2. Jürgen Kraus: Handbuch der Verbände und Truppen des deutschen Heeres 1914-1918 Teil VI: Infanterie Band 1: Infanterie-Regimenter, Verlag Militaria, Wien 2007, ISBN 978-3-902526-14-4, S. 153